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Der Zweierblock war häufig nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort (v.l. Pia Kramer, Anika Bauer)

Ein Block mit Lücken

Von Eva-Maria Landmesser 

(10.12.17) Des einen Freud ist des anderen Leid. Während sich der ASV Senden durch das  3:2 (27:25; 22:25; 25:23; 25:20; 15:10) gegen BW Aasee ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bescheerte, spricht BWA-Coach Nils Kaufmann schon vom Worst-Case-Szenario: "Ab jetzt sammeln wir Punkte im Kampf gegen den Abstieg."

Dabei waren Szenen wie gegen Ostbevern oder Sorpersee auch gegen den ASV durchaus vertreten. Doch die altbekannte Blockschwäche oder vielmehr die effektive Positionierung des Blocks rissen zu viele Fehler ins Münsteraner Spiel.

So stolperte Aasee zunächst verschlafen ins Match. Schon beim Stand 1:5 musste Kaufmann die erste Auszeit nehmen, um seine Volleyballerinnen wieder auf Kurs zu bringen. Die kurze Verschnaufpause zahlte sich aus, denn die Gastgeberinnen zogen prompt mit einer Fünf-Punkte-Serie an Senden vorbei. Als Blau-Weiß schließlich beim Stand 24:23 den ersten Satzball herausgespielt hatte, verließ das Kaufmann-Team die Konzentration. Der ASV zog gleich und schnappte den verunsicherten Münsteranerinnen den ersten Spielabschnitt im letzten Moment weg.

Mit Niehues kommt die Struktur zurück  

Im weiteren Verlauf lähmten die beharrlichen Gäste das BWA-Spiel. Während Aasee sich zur Mitte des zweiten Satzes aus der Lähmung befreien konnte, blieb diese im dritten Satz aus. Es folgte ein für Blau-Weiß völlig unkoordinierter vierter Satzbeginn. Libera Frauke Bartonitz flitzte durchs heimische Feld, um angesichts der deplatziert wirkenden Teamkolleginnen das vorzeitige Spielende zu verhindern. Als Kaufmann beim Rückstand von 1:6 die Kapitänin Hannah Niehues nach längerer Auszeit zurück an Bord brachte, kamen auch die anderen Aasee-Volleyballerinnen wieder auf Kurs. Es begann eine langsame aber effektive Aufholjagd, die letztlich mit dem 2:2-Satzausgleich belohnt wurde.

Im Tiebreak war der Geist zwar willig, doch das Fleisch schwach. Trotz großen Kampfgeistes konnte sich der BWA nicht über die leeren Akkus hinweg motivieren. "Wir haben unsere Baustellen im technischen und taktischen Bereich. Daran arbeiten wir im Hinblick auf die Rückrunde weiter", sagte Nils Kaufmann nach dem Spiel.



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