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Volleyball

Aasees Konstanz bleibt Thema


Von Eva-Maria Landmesser

(21.01.18) Wer glaubt die Blau-Weißen seien in ihrem Wankelmut mittlerweile routiniert, muss eines Besseren belehrt werden. Mit dem 3:1 (25:13; 24:26; 25:22; 25:17) in Wietmarschen hat Aasee zwar drei wohlverdiente Punkte gutgemacht, dennoch hatte sich zu Beginn des zweiten Satzes eine überraschend schwache Phase eingeschlichen.

Die volleyballverrückten Wietmarschener hatten sich nicht lumpen lassen und den Gästen einen Empfang bescheert, der BWA-Maßstäben durchaus gerecht wurde. Der gute Wille schien den Gastgeber zu Beginn der Partie jedoch vielmehr abzulenken. "Wietmarschen war nicht so ganz in der eigenen Halle angekommen", sagte Aasee-Coach Nils Kaufmann nach der Partie. Dessen eigenes Team startete hingegen hochkonzentriert und blieb auch in der Endphase des ersten Satzes konsequent. Dabei schmückte zusätzlich die Spielnummer elf die Trikots der BWA-Volleyballerinnen, die sie für ihre verletzte und trotzdem mitgereiste Kapitänin Hannah Niehues trugen. 

Kaufmann wechselt doppelt

Völlig unerwartet folgte im zweiten Spielabschnitt jedoch die Ernüchterung. Wietmarschen war jetzt plötzlich da, drehte auf und raste den Gästen davon. Bei der eindrucksvollsten Differenz von 8:17 musste Kaufmann handeln und nahm einen Doppel-/ Diagonalwechsel vor. Für Louisa Janning und Anna Walke kamen Saskia Schafberg und Johanna Brockmann aufs Feld. Der taktische Wechsel zündete prompt und ließ Aasee die Verfolgungsjagd aufnehmen. Den bereits abgehängt geglaubten Münsteranern gelang es sogar, die Crunchtime noch spannend zu gestalten. Einen Satzball konnte das Kaufmann-Team abwehren, dann mussten sie den durchwachsenen Spielabschnitt abgeben.

Den Schwung den Aasee jetzt aufgenommen hatte, blieb nun auf Seiten der Gäste. Den dritten Spielabschnitt gestaltete Blau-Weiß zwar noch nicht souverän, aber immerhin erfolgreich. "In Satz drei haben wir darüber nachgedacht, warum wir zuvor so eine schwache Phase hatten, weshalb wir diesen dann auch nicht so selbstverständlich gewinnen konnten", erklärte Aasees Coach. Im Vierten waren dann auch die letzten Zweifel abgelegt, sodass die BWA-Volleyballerinnen an ihr Anfangsniveau anknüpfen konnten.



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