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Volleyball

Knapp mit 3:2 haben Louisa Janning (l.) und Ronja de Boer gegen Tuspo Weende gewonnen. In der ersten Hälfte des Spiels wackelte BWA noch phasenweise.
Pia Kramer (l.) war lange Zeit nicht mehr für BW Aasee am Ball. Gerade im Block war ihre Rückkehr allerdings ein wichtiger Faktor.

Fünf Neue in Aasees Startformation


Von Lars Johann-Krone

(01.10.17) „Wer hat, der kann“ hieß es für Aasees Volleyballfrauen im zweiten Heimspiel der Saison. In der Drittliga-Partie gegen Tuspo Weende überraschte das Blau-Weiß-Trainerteam um Nils Kaufmann mit gleich fünf Neuzugängen in der Startaufstellung. Nach vielen Aufs und Abs setze sich das junge Aasee-Team in der Fünfsatz-Achterbahn schließlich mit 3:2 (25:27, 25:18, 17:25 , 25:13, 15:9) durch und freut sich über zwei weitere Zähler auf dem Punktekonto.

„Gefühlt sind immer noch lauter Neue auf dem Feld“, resümierte Kaufmann nach dem Spiel. Tatsächlich startete Aasee mit nur zwei Stammspielerinnen. Pia Kramer, die für Schnellangreiferin Vera Sperling ins Team gerückt war, und Libera Frauke Bartonitz sollten zu Anfang für die nötige Aasee-Routine sorgen. Den Außenangriff übernahmen nun Maren Lamschick und Anika Bauer. Die erst 17-jährige, aber im Diagonalangriff bereits überragende Johanna Brockmann und Ronja de Boer in der Mitte machten das Prinzip „Karo einfach“ im ersten Satz komplett.

24:19 reicht nicht aus

Nach einer wackeligen Anfangsphase und einem frühen Rückstand kam Aasee erst durch die druckvollen Aufschläge Maren Lamschiks ins Spiel. Doch immer wieder haperte es bei der Abstimmung, was ein flüssiges Zusammenspiel kaum ermöglichte. Beim Stand 20:19 brachte Nils Kaufmann Stammzuspielerin Saskia Schafberg für den Aufschlag, welche kurz und schmerzlos vier Bälle im Weender Feld unterbrachte und Aasee beim Stand von 24:19 zum ersten Satzball verhalf. Doch Weende-Teamchefin Olga Moser gelang es, ihre Spielerinnen zur Raison zu rufen und Punkt für Punkt am Aasee-Vorsprung zu knabbern. Nach 25 Minuten hieß es überraschend 27:25 für das Göttinger Team.

Im zweiten Satz kam Aasee dann besser in Fahrt und spielte schnell eine 10:3-Führung heraus. Hier offenbarten sich auch im Weeder Team nicht unerhebliche Abstimmungsschwierigkeiten. So waren die Göttinger ebenfalls mit einem dezimierten Kader und vielen neuen Spielerinnen aufgelaufen. Doch was sich Blau-Weiß im zweiten Satz mit dem Endstand von 25:18 aufgebaut hatte, büßte Aasees Erste im dritten Satz, auch am Ergebnis ersichtlich, gerade zu spiegelbildlich wieder ein.

Mit der Routine kommt der Erfolg

Erst im vierten Durchgang, als Kaufmann Aasee-Routinee Kerstin Theis für Anika Bauer und Stammzuspielerin Saskia Schafberg für Louisa Janning brachte, bekam Blau-Weiß Sicherheit ins Spiel und konnte auch über einen längeren Zeitraum das Leistungsniveau halten. Den vierten und fünften Satz gewannen Aasees Volleyballerinnen sodann deutlich.

„Wir müssen aufpassen, dass die Saison kein Spiegelbild des letzten Jahres wird“, sagte Nils Kaufmann nach dem Spiel. „Da haben wir zu Hause knapp gewonnen und dann in Weende hoch verloren. Wir müssen an der Abstimmung arbeiten und unsere Leistung weiter aufbauen, dass wir im Rückspiel gegen Weende sinnvoll dagegen halten können.“



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