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Außenangreiferin Friederike Domin überzeugte bereits in der Startaufstellung.

Aasee stoppt Tabellenführer


Von Eva-Maria Landmesser 

(05.11.17) Die eigene Drittklassigkeit hat BW Aasee beim 3:0 (25:16, 25:11, 25:15) im Klassiker gegen Ostbevern voll und ganz bewiesen. Lässt man außer Acht, dass dies die erste Niederlage für den tabellenführenden BSV war, könnte man vom Ergebnis des siebten Spieltags her sogar eine Deklassierung vermuten.

Den Zuschauern bot sich in der Sporthalle an der Bonhoefferstraße nicht nur spielerisch ein ganz besonderes Spektakel. Blau-Weiß hatte für "El Clásico" groß aufgefahren und präsentierte sich im feinen Zwirn. In der nahezu vollen Aasee-Sporthalle servierten Herren in Anzügen Appetit-Häppchen und Tomate-Morzarella-Sticks. Auch die Trainer liefen in festlicher Garderobe an der Seitenlinie auf und ab, wobei man den sonst so flippigen BW-Coach Nils Kaufmann zunächst nur an seinen gelben Sportschuhen erkannte. Die basslastigen Einspieler hielten sich in Grenzen, denn für den richtigen Beat sorgten zunächst die Trommeln der BSV-Fans. 

Blau-Weiß führt früh


Aasee begann mit Kapitänin Hannah Niehues, Libera Frauke Bartonitz, Diagonalangreiferin Johanna Brockmann, Lousia Janning in der Mitte sowie Pia Kramer und Friederike Domin auf Außen. Dabei kamen die Blau-Weißen gut ins Spiel und konnten schon im ersten Satz eine komfortable Führung herausspielen. Wer beim Stand 17:11 noch glaubte die bisher ungeschlagenen Gäste aus Ostbevern würden noch kommen, wurde eines besseren belehrt. BW spielte klug und konnte die Führung bis zum Satzende sogar noch ausbauen.

Der BSV kam in den zweiten Satz dann besser und führte zu Beginn leicht. Das konzentriete Kaufmann-Team ließ jedoch nicht abreißen, holte Ostbevern wieder ein und zog schließlich davon. "Was uns heute ausgezeichnet hat, war die Tatsache, dass wir zu keinem Zeitpunkt den Knochen den wir im Maul hatten wieder abgegeben haben", sagte Nils Kaufmann nach dem Spiel. 

Ostbevern trifft nicht

In der Mitte des zweiten Satzes schien Aasee tatsächlich alles zu gelingen. Dies lag aber auch daran, dass die Gäste nichts trafen. Probleme bei der Annahme und zu viele Aufschlagfehler veranlassten den BSV-Trainer Dominik Münch eifrig durchwechseln. Doch kein Gegenmittel schien gegen die starken BW-Volleyballerinnen zu helfen. Ostbeverns Trommeln verstummten langsam und Nils Kaufmann erkannte man jetzt auch wieder an seinen emotionalen Jubelsprüngen. Mit 25:11 beendete Aasee den zweiten Satz.

Im dritten Satz erwartete man vom 2:0-führenden Gastgeber nun eine Laissez-faire-Stimmung. Doch Blau-Weiß blieb auch im finalen Satz konzentriert. Den ersten Matchball gab es bereits nach 65 Minuten den Aasee kompromislos verwandelte. "Es war eine riesen Kopftat, die die Mädels nach der Pleite in Bremen heute geleistet haben. Ich wüsste nicht wen ich heute besonders hervortun sollte, es war eine absolute Teamleistung," so Kaufmann. 




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