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3. Liga Männer

Schnellangreifer Jan Gerits erzielte häufig mental wichtige Punkte.

Die Leistungskurve steigt

Von Eva-Maria Landmesser

(22.10.17) In ein hartes Stück Arbeit verwandelte sich das Drittliga-Spiel des TSC Münster-Gievenbeck gegen den Post Telekom SV Aachen. Ausdauernd und unnachgiebig verbuchte das Büring-Team die Partie mit 3:2 (23:25, 25:23, 25:16, 21:25, 15:10) schließlich für sich und fuhr gegen die Gäste aus Aachen den dritten Sieg im fünften Spiel ein.


„Es ist immer noch Herbst und es sind immer noch viele Spieler krank“, sagte TSC-Coach Axel Büring vor dem Spiel. Auch sein Wunsch mit zwölf Spielern zuhause aufzulaufen konnte wegen der nasskalten Jahreszeit nicht erfüllt werden. Wie schon gegen Hörde musste sich Gievenbeck zu zehnt dem Gegner stellen, wobei Moritz Lembeck und Frank Ludwig nur wenige Minuten auf dem Platz waren.

Der erste Satz startete durchwachsen. Aachen schlug gut auf, was zu großen Annahmeschwierigkeiten, vor allem wenn Libero Nils Lydorf fehlte, auf der Heimseite führte. Die Abstimmung gelang dem TSC dank Zuspiel-Routinier Jonas Larisch jedoch erstklassig, sodass die starken Angriffsschläge von Marvin Weichert nach der Annahme häufig an der Decke oder auf der Fantribüne landeten. Am Ende des ersten Satzes wurde dem Büring-Team die Crunchtime-Schwäche erneut zum Verhängnis. Das 23:24 konnten die Gastgeber trotz individueller Überlegenheit nicht mehr abwehren.

In den zweiten Satz kam Gievenbeck dann mit weniger Annahmeproblemen. Dennoch ließ sich Aachen nicht so recht abhängen. „Jungs zeigt doch mal was ihr könnt und nicht das, was ihr nicht könnt“, frotzelte die TSC-Kommentatorin. Doch der PTSV ließ der Heimmannschaft keinen Raum. Dank einer glücklichen Crunchtime, in der Aachen patzte, holte die Büring-Zehn in der Satzwertung auf.

Aachen knickt ein

Im dritten Satz ist der TSC plötzlich überragend. Zwischen den Punkten zehn bis neunzehn zündet der Aufschlag, klappt die Annahme und harmoniert die Abstimmung auf der Heimseite. Beim Stand 15:9 gehen sogar die Fäuste von Trainer Axel Büring in die Luft. Diese senken sich jedoch wieder im vierten Satz, als Gievenbecks Annahme wegbricht und es 2:2 steht.

Im Tiebreak hat der TSC schließlich den längeren Atem. Vor allem Außenangreifer Erik Kerp läuft nach dem Seitenwechsel beim 8:7 zur Hochform auf und Kapitän Thorsten Mühlemeyer gelingt ein in der Crunchtime psychisch wichtiger Block . Mit mentalem Auftrieb gewinnt Gievenbeck den fünften Satz mit 15:10. So kam es, dass Trainer Axel Büring nach dem Spiel vor allem das Leistungsniveau seiner Mannschaft lobte: „Wir haben bisher in jedem Spiel stärker gespielt, als in der vorherigen Saison. Das ist, woran ich uns messe.“



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4    Neuenkirchen II 2    8:3 6  
5    Brukt. Dreierwalde 2    8:3 6  

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