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Frauen-Verbandsliga

Reif für die Insel


Von Eva-Maria Landmesser

(13.12.17) „Für die Bedingungen, die wir hatten, war es ein durchaus gutes Spiel“, sagte TSC-Coach Hans Stuckenbrock nach dem 3:2 (24:26; 25:22; 20:25; 25:19; 15:7) gegen den ASV Senden II.

Gievenbeck reiste mit kleinem Kader zum Auswärtsspiel. Stammaußenangreiferin Katrin Raub fehlte wegen eines Bänderisses und ihre Kollegin auf der Außenposition, Anna Röhnelt, hatte das nass-kalte Wetter zu Bettruhe verdonnert. Aber auch im dezimiertem Kader waren Spielerinnen angeschlagen, so zum Beispiel Mittelangreiferin Katharina Hennemann, die dennoch durchspielen musste. Deswegen nahm Libera Chiara Kotte zur Unterstützung zusätzlich auch auf Außen an.

Münsters Verbandsligistinnen begannen die Partie wie so häufig verschlafen. „Was mich ärgert, sind Konzentrationsfehler und kleine taktische Undiszipliniertheiten, die sich in unser Spiel eingeschlichen haben“, sagte der TSC-Trainer nach dem Spiel. Aufgrund dieses Malus musste Gievenbeck den ersten Satz, wenn auch knapp an die Gastgeberinnen abgeben.

Erst verschlafen, dann beherzt

Im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich der TSC aufmerksamer, konnte das Ruder jedoch nicht vollkommen herumreißen. Nach einem andauernden offenen Schlagabtausch setzte sich Gievenbeck mit viel Kampfgeist am Ende des zweiten Satzes durch. Die Anstrengungen waren jedoch nicht spurlos an dem Münsteraner Kader vorbeigegangen. Im dritten Satz schwächelte  die einzige Zuspielerin Theresa Block. „Dann wird’s natürlich schwierig, wenn man keine Möglichkeit hat, mal eben gegen zu wechseln“, so Stuckenbrock.

Im vierten Satz gelang dem TSC-Trainer jedoch ein taktischer Coup: „Wir mussten verhindern, dass in der Mitte zwei kranke Spielerinnen in einer Reihe stehen, deswegen haben wir so gewechselt, dass wir stets über eine Gesunde spielen konnten.“ Und was in der Theorie gut klang, musste auch in der Praxis klappen. So setzte sich Gievenbeck im vierten Satz schnell ab und ließ Senden auch im Tiebreak nicht hochkommen.



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