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Volleyball

Gievenbecks Schnellangreiferin Sophie Menn (h.) fing konsequent an. Wie andere Teile des Teams verließ sie zwischendurch aber der Mut.

Eine Mischung aus zu sicher und unsicher


Von Eva-Maria Landmesser

(08.10.2017) Auch im dritten Spiel stimmte die Abstimmung bei den Volleyballerinnen des TSC Münster-Gievenbeck zu häufig nicht. Im Verbandsliga-Derby gegen BW Aasee II war das Team von Hans Stuckenbrock zwar individuell überlegen, ließ aufgrund arger Strukturprobleme bei der 2:3 (24:26, 25:11, 17:25, 25:20, 8:15)-Niederlage aber unnötig Punkte liegen.

Im ersten Satz präsentierte sich der TSC noch selbstbewusst und taktisch klug. Vor allem die zur Schnellangreiferin umgeschulte Sophie Menn sah viele Lücken im Aaseefeld und spielte clever auf. Doch schon bald traten die Kommunikationsprobleme im Gievenbecker Team zu Tage. So hätten sich die TSC-Frauen bei der Anzahl der erzielten Punkte eigentlich schnell absetzen müssen, doch wegen der Vielzahl der Fehler im Gievenbecker Spiel blieb Aasee problemlos dran. Während die Volleyballerinnen von Blau-Weiß solide verteidigten, war Gievenbecks Beinarbeit bei der Annahme hingegen unzureichend. Beim Stand von 24:24 war der Kampfgeist der TSC-Frauen beachtlich, doch reichte er nicht aus, die technischen Probleme auszubügeln. Nach 24 Minuten ging der erste Satz fast unerwartet mit 26:24 an BW Aasee II.

Die zwei Gesichter des TSC

Die zwei Gesichter des TSC Münster-Gievenbeck konnten die Zuschauer, wie im Spiel gegen Minden, dann im zweiten Satz bestaunen. Wie wach geknipst und in der Abstimmung flüssiger, ließ der TSC die Volleyballerinnen von BW Aasee ackern und weite Wege gehen. Dabei war Aasee meistens zu spät. Endstand: 25:11 für den TSC.

Anstatt im dritten Satz so weiter zu machen, gingen die Volleyballerinnen vom TSC wieder runter vom Tempo. Wie im ersten Satz wirkte Gievenbeck unkonzentriert, brachte die Bälle nicht auf den Punkt und zeigte sich in der Annahme chaotisch. "Ich dachte eigentlich, dass wir die Strukturen bereits besser drauf hätten", sagte TSC-Coach Hans Stuckenbrock nach dem Spiel. "Doch in stressigen Situationen wurden wir unsicher und haben die Strukturen wieder verloren." Je ängstlicher der TSC schließlich wurde, um so mutiger und pressender spielte Aasee. Den dritten Satz verbuchte die zweite Frauenmannschaft mit 25:17 sicher auf dem Blau-Weiß-Konto.

Zu unischer wenn es stressig wird

Im vierten Satz waren die Rollen dann wieder vertauscht. BW Aasee II mangelte es an Konzentration, wohingegen der willensstarke TSC ein 25:20 durchsetzen konnte. Trotz des wiederholten Aufwinds bekam Gievenbeck die mentalen Probleme im Tiebreak jedoch nicht in den Griff. Dem zu unsicheren TSC gelang die Annahme sowie das Zusammenspiel mit der neuen Zuspielerin Theresa Block schlichtweg nicht. Im finalen Satz siegte Aasee verdient mit 15:8. Blau-Weiß-Coach Peter Witte lobte nach dem Spiel vor allem die Einstellung seiner Mannschaft: „Die Spielfreude und der Spielwitz haben mich begeistert.“



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