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Im Tiebreak ist alles vorbei


Von Eva-Maria Landmesser

(12.11.17) Wenige Stunden vor dem Spitzenduell der Verbandsliga wurde auf dem Prinzipalmarkt noch der Karnevalsauftakt gefeiert. In der Fünf-Satz-Partie zwischen dem TSC Münster-Gievenbeck und BW Aasee III ging es jedoch ganz und gar nicht „jeck“ zu. Nach vier umkämpften Sätzen setzte sich Aasee schließlich mit 3:2 (17:25, 25:21, 25:16; 21:25; 9:15) gegen die Gievenbecker durch, denen es im Fünften an Konzentration und Kondition fehlte.


Für den TSC begann die Partie mit einem Fehlstart. Zu viele Bälle waren bereits über das Netz gegangen und im heimischen Feld gelandet, ehe die Gievenbeckerinnen die für ein Match mit dem Tabellenführer nötige Konzentration gebündelt hatten. Die anfängliche Schläfrigkeit wurde von Aasee prompt bestraft und in eine komfortable Führung verwandelt. Auch wenn die Gastgeberinnen dann sehr solide spielten, konnten sie den Rückstand nicht mehr aufholen und mussten den Satz deutlich mit 17:25 abgeben. 

Mit der Konzentration kommt der Erfolg

Doch Gievenbeck hatte gelernt und war von nun an auf Hochspannung im Oberstübchen. Für die Volleyballerinnen von Blau-Weiß war der Wandel mithin zu überraschend. In den Sätzen zwei und drei waren große Fragezeichen in die Gesichter der Gäste geschrieben, die mit dem frisch aufspielenden TSC regelrecht überfordert waren. Glücklich für Aasee, dass Gievenbeck im vierten Satz das Tempo rausnahm und auch die Konzentration wieder schleifen ließ. Denn BW lag bereits im Rückstand, kämpfte sich dank der gegnerischen Unachtsamkeit wieder zurück und konnte die vorzeitige Niederlage mit dem 25:21 – Satzsieg noch verhindern.

Ob den Gievenbecker Volleyballerinnen schon im vierten Satz die Puste ausging oder ob erst im Tiebreak Kopf und Körper nicht mehr mitmachten, darüber lässt sich streiten. Das Team von Aasee III, das trotz der eisigen und krankheitsanfälligen Jahreszeit auf allen Positionen gut besetzt ist, machte im Fünften kurzen Prozess und siegte deutlich mit 15:9. TSC-Coach Hans Stuckenbrock war trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Es war ein gutes Spiel auf Augenhöhe.“ Zukünftig will er weiter mit der Taktik der zweiten Zuspielerin arbeiten. Dafür wird Stephanie Kern vom SV Blau-Weiß Sande zum Gievenbecker Team stoßen.



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