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Frauen-Verbandsliga

Katharina Hennemann ist weder von Krankheit noch vom gegnerischen Block zu stoppen.

Der Selbstläufer blieb aus

Von Eva-Maria Landmesser

(17.12.17) Als „same procedure“ würde Miss Sophie wohl Gievenbecks 1:3 (29:31; 25:20; 13:25; 12:25) gegen Ahaus am Samstag bezeichnen. Denn das gleiche Ergebnis zwischen diesen beiden Teams in der Satzwertung hatte es schon in der Hinrunde gegeben.

Dabei startete der TSC recht solide in die Partie. Im ersten Spielabschnitt begegneten die Volleyballerinnen aus Münster den Gästen auf Augenhöhe und ließen sich in einem unermüdlichen Schlagabtausch lange nicht den Schneid abkaufen. Über 25 Punkte hinaus fand Gievenbeck sogar die mentale Stärke, mehrere Satzbälle abzuwehren. „Den Satzverlust so lange hinauszuzögern, spricht für eine gute Motivation und einen starken Team-Zusammenhalt“, sagte TSC-Außenangreiferin Anna Röhnelt nach dem Spiel.

Der erste Satzverlust vermochte die Münsteraner Motivation nicht einzudämmen. Spielfreudig begannen die Gastgeberinnen den zweiten Spielabschnitt und gaben hier sogar den Ton vor. Trotz Gegenwehr setze sich der TSC bald ab und beendete den zweiten Satz 25:20.

Keine Wechselmöglichkeiten


Hier hatten die Fans nun einen Gievenbecker Selbstläufer erwartet, stattdessen folgte jedoch der große Einbruch. Der dritte Satz begann nicht so, wie es sich der TSC nach dem fulminanten Erfolg zuvor vorgestellt hatte. Die Motivation sank wieder und gleichzeitig auch die Kondition des immer noch sehr angeschlagenen Gievenbecker Teams. „Wir hatten schlichtweg keine Möglichkeit zu wechseln“, erklärte Anna Röhnelt, die wegen einer Erkältung am Spieltag zuvor noch hatte pausieren müssen.  

Auch im weiteren Verlauf gelang es dem TSC-Kader aus Maij Roy und Anna Röhnelt auf Außen, den Zuspielerinnen Theresa Block und Stephanie Kern, Katharina Hennemann und Sophie Menn in der Mitte, den Angreiferinnen Sabrina Vanheiden, Sophie Mertens sowie Leah Quiring und Chiara Kotte als Liberas nicht, sich gegenseitig aus dem mentalen Loch zu ziehen.

Am Ende des zweiten Satzes schien für Gievenbeck noch alles möglich.


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