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Volleyball

BW Aasees Joschua Heismann (l.) und Tobias Beuker (r.) feierten mit ihrer Mannschaft den ersten Sieg der Regionalliga-Saison.
Markus Schneider gab seinen BWA-Spielern die richtigen Hinweise mit auf den Weg in die letzten zwei Sätze.

Schneider wagt und gewinnt


Von Lars Johann-Krone

(02.10.17) Im zweiten Spiel als Trainer BW Aasees hat Markus Schneider seinen ersten Sieg mit seinem neuen Team gefeiert. BWA gewann sein Regionalliga-Heimspiel gegen den Post-Telekom SV Aachen II souverän mit 3:1 (25:22, 19:25, 25:19, 25:13). Der Coach wagte in der Aufstellung etwas und gewann.

Lukas Salimi ist erst 15 Jahre alt und agierte am Samstag von Beginn an als Zuspieler. Es war seine erste Partie in der Regionalliga. Da er den Sommer über wegen einer Handverletzung lange nicht mit dem Team trainierte, war sein Einsatz durchaus ein Wagnis. Zu Beginn stimmte die Abstimmung mit den Angreifern auch nicht immer, das legte sich allerdings im Verlaufe des Spiels.

Vor allem die Abwehr war es im ersten Durchgang, die Münster aus einem kurzen Tief herausholte. Matthias Krabbe als Libero und Außenangreifer Tobias Beuker verteidigten in der zweiten Satzhälfte immer wieder Angriffe, demoralisierten den Gegner so ein wenig und kurbelten die Stimmung auf der eigenen Feldhälfte an. Zum 25:22 fischte dann wieder Beuker einen Ball aus der Feldecke. Jan Romund versenkte die Kugel schließlich zum Satzgewinn im Aachener Feld. Beuker scheint, seitdem er keine Knie-Beschwerden mehr hat, immer mehr aufzublühen.

Aufschlagquote zu schwach

Die Aufschlagquote war es dann, die Aasee im zweiten Abschnitt zurückwarf. "Da haben wir zu viele Fehler gemacht", meinte Schneider. "Ich war mit aber die ganze Zeit sicher, dass wir das Spiel gewinnen würde, wenn wir zu unserem Spiel zurückfinden."

Ein paar Tipps Schneiders zum Aufschlagspiel und Hinweise zum gegnerischen Angriffsverhalten halfen beim Seitenwechsel dann, um seine Mannschaft wieder zu fokussieren. Der erfahrene Jan Romund brachte zudem Ruhe ins Spiel. "In den Sätzen drei und vier hat Lukas seine Angreifer auch richtig gut eingesetzt", lobte Schneider. Zu sehen und zu hören war das vor allem dann, wenn Salimi in Jannes Rakow einen zweiten Neuzugang einsetzte. Mit dem Schnellangreifer harmonierte der 15-Jährige sehr gut. Und Rakow jubelte über jeden seiner Punkte, als wäre es der Matchball gewesen. "Das gefällt mir. So kommt Leben in die Mannschaft", so Schneider.



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