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Volleyball

Eine gute Absprache ist die halbe Miete. Hier sprechen BWA-Angreiferin Dana Kolthof (r.) und Zuspielerin Louisa Janning den nächsten Spielzug ab.

Heimvorteil für TSC und BWA


von Lars Johann-Krone

(29.09.17) Vier Spiele, vier mal Heimrecht. Da muss doch etwas herausspringen für die Volleyballteams des TSC Münster-Gievenbeck und BW Aasees. Die Drittliga-Männer aus Gievenbeck bekommen allerdings Besuch von einem ehemaligen Zweitligisten, den Tebu Volleys. Die Aasee-Frauen müssen im Match gegen Weende einige Urlauberinnen ersetzen. Die Vorteile eines großen Kaders könnten aber greifen.

Männer Dritte Liga West

TSC Münster-Gievenbeck - Tecklenburger Land Volleys (Sa., 20 Uhr)
Ganz unterschiedlich präsentierte sich der TSC in den ersten beiden Spielen der Saison. Dem starken und geduldigen Auftritt gegen den TV Baden folgte eine 1:3-Niederlage beim Aufsteiger MTV Hildesheim und am Sonntag ein 0:3 im WVV-Pokal gegen den Zweitligisten SC Delbrück.

Grämen war in dieser Woche aufgrund der beiden Niederlagen allerdings nicht angesagt. "Das Spiel gegen Hildesheim war immer noch eine Steigerung im Vergleich zur Vorsaison", meinte TSC-Trainer Axel Büring. Der ist jedoch froh, dass seine Mannschaft ihr Potenzial gesteigert hat. "Denn die Liga ist in dieser Saison stärker als in der vergangenen", so Büring. Das liegt auch daran, dass unter anderem mit den Tebu Volleys ein guter Absteiger aus Liga zwei kam.

Nach der Doppelbelastung am Wochenende hatten die Gievenbecker am Montag trainingsfrei. An den anderen Terminen arbeitete das Team in erster Linie an Angriffskombinationen und dem Aufschlag/Annahme-Element. Gerade die Annahme wackelte in den vergangenen Spielen immer wieder mal. Chris Bruns, einer der drei Liberos des TSC, fehlt weiterhin. Zudem muss Büring auf Angreifer Konstantin Holtstiege verzichten.
Heimspiel-Tipp: Die Tebus bringen noch zu viel Zweitliga-Qualität auf die Platte und gewinnen das Match mit 3:2.

Frauen Dritte Liga West

BW Aasee - Tuspo Weende (Sa., 19 Uhr)
Ähnlich wechselhaft wie die Gievenbecker Volleyballer sind auch die Frauen BW Aasees in die Saison gegangen. Auch sie haben nach einer Niederlage und einem Sieg drei Zähler auf dem Konto. Im Spiel gegen Aufsteiger Bonn boten die Münsteranerinnen die ganze Palette ihrer Leistungsfähigkeit. Von richtig flüssigem und druckvollem Angriffsspiel bis zu völlig zerfahrenen Abschnitten war alles dabei.

Gegen Ende des Spiels hatten sich die BWA-Spielerinnen allerdings wieder gefunden und zeigten, dass die Abstimmung des neuen Teams eigentlich schon ziemlich gefestigt ist. Aasee muss jedoch umbauen. Vera Sperling, Anna Walke und Friederike Domin sind im Urlaub. Der Einsatz von Außenangreiferin Hannah Niehues ist nach einer Operation unter der Woche fraglich.

Mittelblockerin Pia Kramer könnte für Vera Sperling ins Team rücken. Sie würde vor allem mehr Reichhöhe im Blockspiel einbringen. Friederike Domin machte nach der langen Volleyballpause am Sonntag ein gutes Spiel. Für sie könnte Maren Lamschick im Diagonalangriff spielen. Kerstin Theis setzte am vergangenen Wochenende aus und könnte im Außenangriff für Hannah Niehues einspringen. 
Heimspiel-Tipp: Im vergangenen Jahr tat sich Aasee im Heimspiel gegen Weende schwer. 3:2 gewann Münster das Duell und wird auch am Samstag im Tiebreak die Nase vorne haben.

 

Männer-Regionalliga

BW Aasee - Post-Telekom SV Aachen II (Sa., 16 Uhr)
107:110. So knapp ging es in der vergangenen Woche nach Punkten zwischen BW Aasee und dem Brühler TV zu. Unglücklich war die 1:3-Niederlage also allemal. "Für die Zuschauer war das natürlich total spannend. Wenn wir aber noch mal so ein Match bieten, wie gegen Brühl, dann bitte mit drei Punkten für uns", meinte BWA-Trainer Markus Schneider.

Am Wochenende spielen die Münsteraner daheim an der Bonhoefferstraße. Das sollte ein Vorteil sein. Ein zweiter könnte der Einsatz Jan Romunds werden. Der ehemalige Beachvolleyball-Profi soll auf der Diagonalposition ins Spiel kommen. Nach gemeinsamen Beratungen mit Kapitän Markus Sporkmann entschied sich Schneider für den Einsatz. Schwer viel es dem Coach, weil er darum einen anderen Spieler aus dem vollen Kader streichen musste. Für den Einsatz Jans spricht, dass Lukas Salimi am Samstag auf der Zuspiel-Position beginnen soll. "Für einen 15-Jährigen ist es wichtig, am Anfang einen erfahrenen Diagonalangreifer an der Seite zu haben", erklärt Schneider.

Der Coach sah in dieser Woche eine engagierte Trainingsarbeit seines Teams. "Wir haben vor allem gut aufgeschlagen", berichtet Schneider. Die Aufschläge waren am vergangenen Wochenende auch schon ordentlich. Allerdings verließ die BWA-Spieler in der Schlussphase der Sätze immer wieder der Mut, wenn es darum ging, in Aufschlag oder Angriff den Ball über das Netz zu schlagen.
Heimspiel-Tipp: Aasee spielt diesmal auch in der Crunchtime besser und gewinnt mit 3:1.

Frauen-Verbandsliga 4

TSC Münster-Gievenbeck - 1. VC Minden (Sa., 12 Uhr)
Noch ist ein wenig Sand im Getriebe der Volleyballerinnen des TSC Münster-Gievenbeck. Drei Sätze lang waren sie im ersten Verbandsliga-Spiel der Saison nicht auf Augenhöhe. Der VfL Ahaus dominierte. "Wir hatten Probleme mit der Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff", berichtet TSC-Trainer Hans Stuckenbrock nach dem Studium des Videos zum Spiel.

Kein Wunder, dass an dieser Abstimmung gearbeitet wurde. Spielmacherin Theresa Block stand im Training also im Mittelpunkt. Allerdings harmonierten im ersten Match auch die Spielerinnen im Hinterfeld nicht, wenn es darum ging, Bälle abzuwehren. "Vor allem bei langen Bällen hatten wir nach Flüchtigkeitsfehlern oft das Nachsehen", so Stuckenbrock.

Eine Spielerin des 1. VC Minden weiß sehr genau, wie beim TSC trainiert wird. Leonie Kröger ist unter der Woche immer wieder bei den Gievenbeckerinnen zu Gast. An den Wochenenden, wenn es um Liga-Punkte geht, hilft die Mittelblockerin allerdings noch bei ihrem Verein, dem 1. VC Minden, aus und ist dort eine der zentralen Spielerinnen.
Heimspiel-Tipp: Das zweite Spiel des TSC läuft schon etwas flüssiger. Allerdings fehlt immer noch die Durchschlagskraft im Angriff, sodass der TSC mit 2:3 unterliegt.



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