Querpass

Preußens Sportdirektor Peter Niemeyer (r.) freut sich über die Zusage von Thorben Deters. Foto: MW/SCP

Ein Mann für die Tiefe: Thorben Deters ist der zweite Neue


Von Fabian Renger

(24.05.21) Ein "sehr vielseitiger Spieler", der "eine Extraportion Qualität" in den Kader bringen soll: Peter Niemeyer, Sportdirektor des SC Preußen Münster, verspricht sich viel von Thorben Deters. Der 25-Jährige ist nach Jan Dahlke der zweite Neuzugang des SCP für die kommende Spielzeit. Deters wechselt vom Drittliga-Absteiger VfB Lübeck an die Hammer Straße.

Insbesondere beim Spiel in die Tiefe verfüge der Offensive Mittelfeldspieler über enorme Stärken, berichtet Niemeyer in Öffnet externen Link in neuem Fensterder Vereinsmitteilung. „Thorben war sehr schnell vom Projekt Preußen Münster und unseren Zielsetzungen begeistert und ist bereit, diesen eingeschlagenen Weg voll mitzugehen", so der Funktionär. "Er weiß ganz genau, worauf es in der Regionalliga ankommt, hat seine Qualität aber auch schon in der 3. Liga unter Beweis stellen können.“

Und zwar seit Sommer 2020 in Lübeck. Einmal bremste ihn eine Muskelquetschung, einmal eine Gelbsperre aus, ansonsten stand Deters 36-mal im Drittliga-Kader. 34 Einsätze, zwei Tore sowie sieben Torvorlagen stehen für ihn in der Saisonstatistik 2020/21. Auch in den Saisons 2017/18 und 2018/19 spielte er bereits 21-mal in der 3. Liga, damals im Dress seines Heimatvereins SV Meppen.

Sohn einer Meppener Vereinslegende

In Meppen ist Deters geboren und aufgewachsen, auch seine ersten Schritte als Fußballer machte er beim SVM und durchlief von der Jugend bis zur ersten Mannschaft alle Teams. Er folgte damit den Spuren seines Vaters Bernd Deters, der seine gesamte Profikarriere beim SV Meppen durchlebte und mit 276 Zweitligaspielen zur Vereinslegende wurde.

Im Januar 2019 verließ Öffnet externen Link in neuem FensterThorben Deters seinen Heimatclub. Nach einem halben Jahr bei Fortuna Düsseldorfs U23 (RL West) ging er zum Nord-Regionalligisten Lüneburger SK, ehe er sich zur Saison 2020/21 schließlich Lübeck anschloss.