Frauen Kreisliga

Kinderhaus nicht zwingend oder konsequent genug


Von Fabian Renger

(02.10.18) Bei Westfalia Kinderhaus fehlte es daheim gegen Ems Westbevern an einer elementaren Eigenschaft des Sports: Konsequenz im letzten Drittel! Zu selten kamen die Kinderhauserinnen zu zwingenden Aktionen in der gegnerischen Box, obwohl sie eigentlich den Hut auf hatten. Später im Match ruinierte eine schwere Verletzung von Stürmerin Sandra Sproge endgültig die Laune der Gastgeberinnen, die 0:1 (0:1) unterlagen.

Sproge musste in der 70. Minute vom Feld, der erste Verdacht lautete Meniskusriss. Üble Sache. Das überschattete die Niederlage der Mädels von Coach Daniel Niehoff im Nachhinein natürlich. Sproge selbst sorgte mehrfach im Spiel für die gefährlichsten Aktionen, ließ ihre guten Einschussmöglichkeiten aber ungenutzt. "Letztlich fehlte einfach die Konzentration. Wir sind noch nicht gefestigt genug, um über 90 Minuten alles zu geben", fasste Niehoff das Dilemma zusammen.

Es war nicht so, dass halt gar nichts funktionierte, aber ohne die nötige Stringenz und ohne Tor gewinnst du eben nicht einmal einen Blumentopf. Westbeverns Luise John hatte das Tor des Tages markiert (5.), dem war ein individueller Fehler in der Westfalia-Hintermannschaft voraus gegangen.

Westfalia Kinderhaus - Ems Westbevern 0:1 (0:1)
0:1 John (5.)