Kreisliga A2

Hohenholte mit vollem Risiko


von Pascal Bonnekoh

(01.03.20) Klas Tranow, Coach des TuS Altenberge II, warnte bereits vor Wochen vor dieser Partie. Seine Befürchtung ist auch zu "110 Prozent eingetroffen." Das in der Winterpause verstärkte GS Hohenholte trat mutig auf und verlangte dem TuS alles ab. In einer hitzigen Schlussphase, in der Hohenholte die eigene Defensive beinahe komplett vernachlässigte, sicherte sich Altenberge den 2:1 (1:0)-Auswärtssieg.

Im ersten Durchgang, war noch nicht so viel zu sehen vom TuS. Nichtsdestotrotz gingen sie nach neun Minuten etwas glücklich in Führung. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld lag die Kugel plötzlich vor Dominik Wartenbergs Füßen. Der Altenberger fackelte nicht lange und traf zur Gästeführung. Damit hatten die Spieler Tranows die Anweisungen des Coaches bereits perfekt in die Tat umgesetzt. "Wir wollten Giraffen-Fußball spielen und über Standards gefährlich sein", verriet Tranow seine Taktik.

Per Elfmeter zum Ausgleich

Mit dem Seitenwechsel schob Hohenholte die eigene Viererkette ein wenig nach vorne und attackierte den Gegner deutlich früher. Für ihre offensive Herangehensweise wurden die Gastgeber dann auch belohnt. In der 72. Minute schickte Spielercoach Lukman Atalan den zuvor eingewechselten Mirhat Atalan auf die Reise. Lediglich regelwidrig gelang es dem TuS den Neuzugang Hohenholtes im eigenen Sechzehner zu stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stephan Waltring. Ab diesem Zeitpunkt spielte Gelb-Schwarz dann schlussendlich komplett auf Sieg.

Statt Torchancen erhielt Hohenholte jedoch einen Gegentreffer. Jan-Bernd Bröker erzielte in der 78. Minute erneut nach einem Standard den 2:1-Siegtreffer für Altenberge. Auf dem tiefen Rasen Hohenholtes war nicht wirklich an ordentliches Fußballspielen zu denken. Altenberges Übungsleiter zeigte sich dennoch beeindruckt von seiner Mannschaft: "Wir wurden unserer Stärken komplett geraubt. Ich bin aber hellauf begeistert, wie die Mannschaft die Situation angenommen hat. Wir haben für Wartenberg gewonnen, der verletzungsbedingt raus musste. Er ist im Rasen hängen geblieben. Es sieht nicht so gut aus."

Atalan freute sich trotz der liegengelassenen Punkte über die Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben das spielerisch gut gelöst und sind oft hinter deren Viererkette gekommen. Und das gegen einen Gegner wie Altenberge. Das zeigt, dass wir in der Liga jeden schlagen können. Wir müssen die Dinger vorne nur irgendwie machen und hinten die individuellen Fehler abstellen."

GS Hohenholte - TuS Altenberge II     1:2 (0:1)
0:1 Wartenberg (9.), 1:1 Waltring (72./FE)
1:2 Bröker (78.)

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