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Landesliga 2

Das sind die besten Spieler der Landesliga-Saison 2018/19


Von Andreas Teipel

(14.05.19) Der Meister ist gekürt. Aber spielen auch automatisch die besten Spieler einer Liga beim König der Saison? Ungefragt aber voller Begeisterung erlaubt sich Heimspiel-online an dieser Stelle ein Dreamteam für die Landesliga 2 zu nominieren, welches die absoluten Topspieler dieser Saison zu einer viruellen Einheit zusammenschweißt. Nicht ganz einfach bei nur sieben zu besetzenden Positionen und gleichzeitig so vielen richtig starken Akteuren.

Wir haben uns dabei jedoch nicht ganz allein auf den Weg gemacht. Auch in Rücksprache mit Kennern der Szene wurden Spieler ausgewählt, die sich durchaus erst nach langer Überlegung durchgesetzt haben. Auch haben wir uns - Beobachter die wir sind - voll und ganz auf die offensive Ausrichtung dieses Teams konzentriert. Mal wieder zum Nachteil der oft übergangenen Defensivspieler. Sorry dafür. Aber wir und die Zuschauer wollen schließlich Tore sehen. Trotzdem seien hier auch Spielernamen genannt wie Michel Schulz, Manuel Honerkamp (Innenblock von Westfalia Kinderhaus) oder Thomas Cervenka (aggressiv leader des TSV Ladbergen). Sie bilden nicht selten das Rückgrad eines erfolgreichen Teams, dass durch ihre Kernerarbeit in der Deckung ein flottes Offensivspiel überhaupt erst ermöglichen.

Ich denke aber, dass wir mit dieser Aufstellung doch die herausragenden Figuren der nun abgelaufenen Saison erwischt haben. Und hier ist des nun, das Heimspiel Dreamteam der Saison 2018/19 in der Landesliga 2.

Dreamteam Grafik

Landesliga 2

Jan-Simon Tenholt (Towart): Der Schlussmann des TV Friesen Telgte vertritt zwar nicht die beste Abwehr der Liga, doch strahlte der aus Senden stammende Tenholt in vielen Spielen eine enorme Ruhe aus. Er ist kein Mann der großen Gesten, lieber der furztrockenen Paraden, durch die er besonders seine Vorderleute entlastet. die ihn zur Not ja noch hinter sich wissen. Und Tenholt hält dieses Niveau über die ganze Saison hoch. Daher ist er unser Mann fürs Tor.

Yannick Fromme (Rechtsaußen): Als Linkshänder ist man immer gerne gesehen. Wenn man aber auch noch groß und abschlussstark ist, macht ihn das umso attraktiver. Fromme ist ein hochgewachsener Spieler, der schon allein durch die Länge seiner Arme auch aus ganz spitzem Winkel einen hohen Wurfradius. Sein Wert erhöht sich aber auch dadurch, dass er immer wieder wirkungsvoll einläuft, schnell ist und auch als Siebenmeterschütze einspringen kann. 5,75 Tore pro Spiel sind ein Spitzenwert.

Silvan Tarner (Halbrechts): Auch als Rechtshänder kann man den wurfgewaltigen und hoch aufgeschossenen Rückraumspieler problemlos bringen, denn der Mann ist in jedem Spiel locker für zehn Tore gut. Besonders schwierig ist es für seine Gegenspieler einzuschätzen, ob Tarner nun selbst abschließt oder doch den Nebenmann in Szene setzt. Durch seine Bloße Anwesenheit stellt er jeden Gegner vor die Frage: Konzentrieren wir uns in der Abwehr auf ihn oder verteidigen wir Hörste wie jeden anderen Gegner. Und egal wie man sich entscheidet - fast immer liegt man falsch.

Jan Luca Borutta (Kreisläufer): Der Kreisläufer vom Vize-Meister Höste ist die perfekte Mischung aus Bud Spencer und Terence Hill. Groß und kräftig vermag er sich am gegnerischen Kreis Respekt zu verschaffen. Reißt Lücken, stellt Blöcke und ist aber genauso geschickt darin, nach Ballannahme wie ein Gazelle um den Gegner herumzuwirbeln und abzuschließen. Auf diese Weise beschäftigt er seine Gegenspieler permanent und verschafft seinem Rückraum oder den Außen die Spielräume und Anspielstationen, die man immer gerne als zweite Wahl hat.

Fabian Raudies (Mitteaufbau): Fabian Raudies ist ein begnadeter Spieler, der allein ein Spiel entscheiden kann. Enorm abschlussstark, beweglich, trickreich und ist mit einem unbändigen Siegeswillen gesegnet. Wenn sich eine Lücke in der Deckung bildet - er findet sie. Seinem Ehrgeiz zu begegnen ist zwar nicht für jeden immer leicht, dafür ist es eine Augenweide ihm beim Spiel zuzuschauen. 

Christopher Kohl (Halbrechts): Ein junger Spieler mit großem Selbstbewusstsein, welches er sich auch leisten kann, weil er immer seine Leistung bringt. Seine Schlagwurf ist brutal. Wenn er eine Lücke sieht nutzt er sie, seine Siebenmeter kommen ansatzlos und nahezu unhaltbar. Ein Spieler, der ebenfalls für zehn Tore pro Spiel und mehr gut ist. Redaktionsintern (naja, jetzt ja wohl nicht mehr) heißt er "Ronaldo der Landesliga", was auch optisch ein bisschen hinkommt.

Philipp Dichtler (Linksaußen): Wenn er seine Tempogegenstöße läuft und abschließt oder auch aus spitzestem Winkel in den Kreis steuert, dann sieht das stets vollkommen leicht, grazil und selbstverständlich locker aus. Dichtler ist auf seiner Position soviel wert wie ein Rückraumspieler in Bestform. Wenn er mit seinen langen Beinen losmarschiert, dann wissen seine Gegner, dass Abwehrarbeit eigentlich nur noch fürs Protokoll ist. Dichtler macht ihn sowieso weg. Dabei zieht er jedoch niemals eine Show ab, sondern bleibt immer respektvoll dem Gegner gegenüber. Reinmachen, Faust ballen und zurück.



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