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Landesliga 3

So wie die aktuelle Saison gelaufen ist, stand es außer Frage, dass Frank Steinkamp auch in sein 17. Jahr beim TV Vreden geht. Foto: Teipel

Steinkamp steuert die Siebzehn an


Von Jan Steinigeweg

(12.04.21) Frank Steinkamp vom TV Vreden ist das Trainer-Urgestein überhaupt in der Landesliga 3. Seit 16 Jahren sitzt er beim TV auf der Bank und von Abnutzungserscheinungen gibt es noch keine Spur. Und in der aktuellen Saison ist es natürlich auch schwierig, sich abzunutzen, da man lediglich im Oktober für zwei Spiele auf der Platte stand. Das aber überaus erfolgreich, denn mit Siegen gegen den TSV Ladbergen und den TV Friesen Telgte sprang Steinkamp mit seinen Jungs direkt an die Tabellenspitze. Keine Überraschung also, dass er auch in der kommenden Saison weitermacht.

"Das stand eigentlich gar nicht zur Debatt. Dieses Jahr zählt ja nicht", so Steinkamp. Großartig musste also gar nicht über eine Verlängerung gesprochen werden. Die Verantwortlichen beim TV Vreden kennen sich schon viele Jahre und da greifen in dieser Hinsicht Automatismen. "Er hat einen guten Draht zu den Jungs. Auch wenn der Altersabstand immer größer wird, erreicht er die jungen Spieler immer noch", weiß Vorstandsmitglied Christian Abbing, der früher selbst noch mit Steinkamp in Vreden zusammenspielte. Und die junge Vredener Truppe will weiter gemeinsam mit Steinkamp in der Landesliga angreifen und richtet den Blick dabei nach oben.

Aufstiegsrunde kein Thema mehr

Klar, dass da nach so langer Zeit und so einer Saison kein Abschied in Frage kommt. "Die Zwanzig machen wir noch voll! Außerdem will ich ja mit einem Aufstieg aufhören", scherzt der Coach. Wenn der TV in der Verbandsliga anklopfen möchte, dann sieht Steinkamp hierfür die nächsten zwei, drei Jahre vor. Während man unter anderem in Münster immer wieder Studenten abgreifen könne, geht das in Vreden nicht. Beim TV kommen die Spieler aus dem eigenen Verein. Die aktuelle Spielergeneration in Vreden hat viel Potenzial, doch in den nächsten Jahren werden vermutlich nicht viele Spieler nachrücken, die auch dieses Level erreichen können.

Eine mögliche Aufstiegsrunde wäre wohl der einfachste Weg für einen Aufstieg. Doch am Wochenende fiel nun bei den ursprünglich interessierten Vredenern die Entscheidung, nicht teilzunehmen, auch wenn eine Runde zustande kommen sollte. "Ich glaube auch nicht, dass sie stattfinden wird", schätzt Steinkamp. Und Abbing erläutert die Gründe für diese Entscheidung: "Wir sehen einfach die Vorbereitungszeit als zu kurz und die Verletzungsgefahr zu hoch." Zudem sei es eine spannende Frage, wie sich die Mannschaft überhaupt wieder findet, wenn es denn wieder losgehen kann. So wie es aktuell aussieht, werden alle an Bord sein, die es auch zum Start der aktuellen Saison waren.



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