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Landesliga 3

Ab Donnerstag hat Adam Fischer wieder das Kommando. Dann geht's zum Training in die Halle. Foto: Lehmann

Fischer stellt den Handball vor


Von Jan Steinigeweg

(14.06.21) Schon Anfang März, als wir uns bei den Vereinen der Landesliga 3 umhörten, wie diese zu einer möglichen Aufstiegsrunde oder auch einem Pokalwettbewerb stünden, bezog Coach Adam Fischer von Vorwärts Gronau klar Stellung. Als einer der ersten schlug er beide Optionen aus, um sich nach einer damals schon langen Zeit ohne Ball in der Hand in Ruhe auf die neue Saison vorbereiten zu können. "Die handballfreie Zeit ist jetzt schon deutlich länger gewesen als die normale Pause zwischen zwei Saisons. Die Vorbereitungszeit von vier Wochen halte ich für lächerlich gering", sagte Fischer bereits im März.

Nun sind wir drei Monate weiter und der Trainer darf sich in seiner damaligen Einschätzung der Lage bestätigt fühlen, denn seit wenigen Woche steht fest, dass generell kein Spielbetrieb in der Saison 2020/21 mehr stattfindet. "Womit ich allerdings nie gerechnet hätte, ist, dass jetzt noch Aufsteiger benannt wurden", verrät Fischer. Das sieht er skeptisch, wenn man bedenkt, was andere Teams in der Vergangenheit für einen Aufstieg leisten mussten. Selbst hat er vor wenigen Jahren mit Gronau den Aufstieg in die Landesliga gefeiert und musste dafür bis in die allerletzten Sekunden der Saison zittern.

Schultern in Bewegung kriegen

Aber wie es auch sei, nun rollt in Gronau bald endlich wieder das normale Training an. Selbstorganisiert sind seine Jungs aktuell schon in einer Laufgruppe unterwegs, aber ab Donnerstag soll es dann wieder mit dem Ball in die Halle gehen. "Wir  müssen gar nicht groß überlegen, was wir dann machen. Ich werde den Jungs erstmal wieder den Handball vorstellen", scherzt Fischer. Zum Start gilt es, den Ball wieder in die Hände zu bekommen, zu laufen und zu passen. Gerade die Schultern, die normalerweise permanent an die Wurfbewegung gewöhnt sind, müssen vorsichtig wieder an altbekannte Bewegungsabläufe herangeführt werden.

Ob es dann zwischen dem Trainingsstart und der Saison noch mal ein Pause gibt, ist noch nicht ganz klar. "Eigentlich bin ich kein Fan von einer Unterbrechung", beschreibt Fischer. Aber das hänge vornehmlich davon ob, wie seine Jungs nun in nächster Zeit ihre Urlaube planen. Das könne dann automatisch dazu führen, dass ein, zwei Wochen die Füße und Hände in Gronau stillgehalten werden müssen. Aber wer ein "Päuschen" von fast acht Monaten überstanden hat, dem wird bei zwei Wochen ohne Ball in der Hand nicht mehr angst und bange.



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