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Münsterlandklasse

War mit neun Toren bester Werfer seines Team: Marcus Eckstein. Foto: A. Teipel.

Das letzte Aufgebot

Von Dominik Sowada

(29.11.23) "Es sah personell tatsächlich noch schlechter aus als letzte Woche." Ohne Kreisläufer, ohne Innenblocker und noch ein angeschlagener Torwart. Die personelle Situation bei der HSG Gremmendorf/Angelmodde war beim Spiel gegen Sparta II durchaus. Entsprechend deutlich verlor die Hamdorf-Sieben an der Sentruper Höhe mit 34:22 (15:10). Die Spartaner schieben sich damit an Position Drei der Münsterlandklasse und befinden sich erneut mitten im Aufstiegsrennen.

Zunächst waren es aber die gebeutelten Gäste, die vorlegten. Spielertrainer Jeremy Hamdorf traf in der vierten Minute zum 1:3. Doch die Fehler häuften sich und Sparta verteidigte gut gegen Hamdorf und Rückraum-Ass Strothoff. Über 3:3 (6.) und 6:6 (12.) zwang Sparta die Gremmendorfer durch das 8:6 (15.) von Markus Eckstein in die Auszeit. 

Abschlussschwäche verhindert Anschluss

Aber auch nach dem Time-Out war die Fehlerquote bei den Gremmendorfer zu hoch. Auch das Spielglück war nicht auf der Seite der Gäste. "Wir vergeben dann super viel vor dem Tor und bekommen keinen Abpraller. Da hat dann auch irgendwie das Quäntchen Glück gefehlt", fasste Hamdorf die Schlussphase der ersten Hälfte zusammen. Sparta nutzte die Unkonzentriertheiten und legte zur Pause mit 15:10 vor.

Im zweiten Durchgang kassierte die HSG dann einen schnellen 3:1-Lauf und Sparta baute durch von Ivernois auf 18:11 (34.) aus. Die Hamdorf-Sieben hatte in den letzten Wochen aber immer wieder gezeigt, dass sie kämpft und für ein Comeback gut ist. Und tatsächlich: In der 48. Minute verkürzte Linus Awe auf 23:18. Die Angelmodder hatten aber zu viele Körner gelassen und schafften keinen weiteren Anschluss. Beim Stand von 27:19 (52.) nahm Hamdorf noch einmal eine Auszeit und brachte vor allem Jungs aus der zweiten Reihe

"Um bei Sparta zu gewinnen, muss bei uns alles passen. Wir haben zu viel liegen lassen und es hatte niemand einen guten Tag. Dann noch mit der Personaldecke. Das war einfach ein Sch***-Spiel", bilanzierte Hamdorf und hofft weiterhin auf Genesung seiner Spieler. 

Tore für Sparta: Eckstein (9), Boettcher (5/3), Davids (4), von Ivernois (4), Kremer (3), Moeller (3), 15 (3), Lange (2), 5 (1)
Tore für Gremmendorf: Hamdorf (7/1), Strothoff (6), Becker (3), Awe (2), Bäumer (1), Arens (1), Inkmann (1), Gornik (1)



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