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Münsterlandklasse - Quickies

Daniel Hartelt und Eintracht Hiltrup mussten einen Rückschlag im Rennen um Platz zwei hinnehmen. Foto: Lehmann

Sparta II macht's noch spannender


Von Malte Greshake

(12.04.24) Das hatte sich die Jungs von Eintracht Hiltrup anders vorgestellt. Am Donnerstagabend wollte die Mannschaft von Daniel Hartelt mit einem Sieg über Sparta Münster II eigentlich den zweiten Tabellenplatz festigen. Nur klappte das vorne und hinten nicht. Die Hiltruper kassierten im Derby eine verdiente 24:31-Niederlage. "Jetzt wird es in der Tabelle wieder spannend", meinte Hartelt danach, der sich die schwache Leistung noch nicht wirklich erklären konnte. "Vielleicht hat uns die Pause an Ostern nicht gut getan. Dass wir angeschlagene Spieler haben, darf jedenfalls keine Entschuldigung sein. Wir müssen uns jetzt wieder steigern und unsere Leistungsgrenze erreichen." Am kommenden Samstag (13. April, 18.30 Uhr) trifft die Eintracht auf den TuS Recke.

Geholfen hat die Hiltruper Niederlage vor allem auch Spitzenreiter SW Havixbeck. Hiltrup könnte zwar noch punktetechnisch mit den Habichten gleichziehen, hat allerdings gegen den Primus im den direkten Vergleich den Kürzeren gezogen. Im Rennen um die Meisterschaft verabschiedet sich die Eintracht damit. Rechnerisch ist es jetzt nur noch möglich, dass der SuS Stadtlohn und die Sparta-Reserve die Habichte überholen. Beide Kontrahenten bekommen es in den verbleibenden Spielen auch noch mit dem Primus zu tun. Aber: Dafür müsste Havixbeck bis zum Saison auch jede weitete Partie verlieren. Was schon ziemlich unwahrscheinlich ist.

Sollte die Havixbecker, die an diesem Wochenende aufgrund möglichen einer Spielverlegung wohl spielfrei haben, in der darauffolgenden Begegnung bei Sparta II (20. April, 18 Uhr) mindestens einen Punkt holen, hat sich die ganze Rechnerei sowieso erledigt. Dann sind Christopher Wiesner und sein Team uneinholbar Meister.

Quickies, die Donnerstagsspiele

Adler Münster - HSG Kattenvenne/Lengerich 29:30 (14:15)
Für die Gäste wurde es das erwartet knappe Spiel. "Ich wusste, dass Adler besser ist, als es der Tabellenstand aussagt", meinte HSG-Trainer Thomas Intfeld hinterher. Und das hatte sich direkt von Beginn an gezeigt: Mit ihrem starken Kreisläuferspiel knickerten die Münsteraner die Kattenvennericher immer wieder aus. Nach 23 Spielminuten lagen die Hausherren sogar mit 14:10 in Führung. Daraufhin sah sich Intfeld gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Was fruchtete: Mit einem 5:0-Lauf drehten die Gäste noch vor der Pause das Spiel und Bjoern Wiethaup erzielte den 15:14-Halbzeitstand. "Die Gefahr bestand trotzdem weiterhin, dass Adler wieder herankommt, wenn wir die Konzentration verlieren", meinte Intfeld. Und so kam es auch. Nach der Pause bissen sich die Gastgeber ins Spiel zurück. Und nur HSG-Keeper Johannes Schöning verhinderte mit seiner starken Leistung, dass die HSGler mit leeren Punkten die Heimreise antreten mussten. Knapp brachten sie am Ende den Ein-Tore-Vorsprung ins Ziel. "Adler hat ein sehr gutes und sauberes Spiel gemacht", lobte Intfeld den Gegner abschließend. "Das war schon beeindruckend und hat Spaß gemacht."

Eintracht Hiltrup - Sparta Münster II 24:31 (11:16)
Schon beim 31:26-Sieg über GW Nottuln am vergangenen Wochenende hatten die Hiltruper nicht wirklich überzeugt. "Und genau so haben wir weitergemacht", sagte Eintracht-Trainer Daniel Hartelt. "Alle waren eigentlich top motiviert. Dann standen wir aber auf dem Platz und haben es uns selbst schwer gemacht." Über die erste und zweite Welle, sonst eigentlich eine Stärke der Hiltruper, ging nicht viel. Und in der Defensive ließen sich die Hausherren zu einfach auswackeln. Schnell zogen die Spartaner davon. Durch ein Tor von Nils Wiemeler zum 13:7 lagen die Gäste zwischendurch schon kurzzeitig mit sechs Toren vorne. "Von der ersten Minute an hat man gemerkt, dass irgendwas fehlt", so Hartelt. "Wir waren chancenlos." Denn ein wirkliches Aufbäumen zeigten die Hiltruper auch im zweiten Durchgang nicht. Und kassierten schließlich verdientermaßen die fünfte Saisonniederlage.



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