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Kreisliga A1 - Anschwitzen

Benni Schroer (l.) trifft am Wochenende mit seinen Vredenern auf seinen neuen Club ASV Ellewick. Foto: Lehmann

Ab nächster Saison auf der anderen Seite


von Jakob Hehn

(11.04.24) "Das ist wohl schon ein bisschen komisch, sowas habe ich auch noch nicht erlebt", muss Vredens Benni Schroer vor dem Duell mit schmunzelnd zugeben. Am Sonntag empfängt der FC die Ellewicker, denen sich der Stürmer in der kommenden Saison als spielender Co-Trainer anschließt. "Ich gehöre aber natürlich noch zum FC und werde dementsprechend auch spielen", stellt Schroer sofort klar.

Er und die Vredener haben in dieser Spielzeit ja auch noch was vor. "Irgendwo kann man ja auch Platz zwei anvisieren. Das wäre auch gut für die Mannschaftskasse", sagt Schroer und lacht. Schließlich will die Truppe Ende der Saison auf die Insel der Begehrlichkeiten und das würde etwas Budget in die Mannschaftskasse spülen. Plötzlich ist die obere Tabellenhälfte auch richtig zusammengerückt. Platz zwei und zehn trennen nur schlappe sechs Punkte. Klar, dass die halbe Liga dann auf einmal doch nach oben schielt.

Dass die Vredener das Zeug dazu haben, bewiesen sie gerade in der Rückrunde. "Wir haben jetzt fast alle Spiele in der Rückrunde gewonnen, die wir am Anfang noch vergeigt waren", so Schroer. "Vor der Saison waren wir alle sehr motiviert, haben die ersten sieben Spiele aber völlig verpennt." Erst am achten Spieltag gegen die SF Graes holte der FC den ersten Dreier. Zuvor gab's nur Niederlagen und Remis. "Ich bin jetzt schon zehn Jahre beim FC und irgendwie gab es diese Phase jede Saison", erinnert sich der 35-Jährige.

Immer sympathisch mit Ellewick

Für den Neuner wartet nach vielen Jahren in Vreden in der nächsten Spielzeit eben eine neue Aufgabe. Für Schroer ist es die erste Station als Trainer. "Ich hatte schonmal mit Ellewick zusammengesessen, weil die nach dem Abgang von Marvin Robert einen Stürmer gesucht haben. Wir waren uns daher immer sympathisch. Jetzt passt's einfach gut, weil ich auch Trainer Janik Kohlar gut kenne. Dass es nun auch bei der ersten Mannschaft passt und ich der A-Liga erhalten bleibe, ist natürlich schön", freut sich der Routinier.

Die Sprüche der Mannschaft gegenüber Schroer hielten sich bis jetzt noch in Grenzen. "Im Training habe ich schon das ein oder andere Mal was gehört, in dieser Woche habe aber tatsächlich noch nicht", verrät Schroer und lacht. "Ich werde mir aber bestimmt am Sonntag was anhören müssen." Allzu viele Gedanken zur kommenden Spielzeit machte sich der Goalgetter noch nicht, hat aber natürlich eine Vorstellung davon, was ihn erwartet. "Ich muss mich als Trainer erstmal reinfinden. Man weiß nie, was wirklich geht, aber in der A-Liga es ist alles möglich. Das Ziel ist immer irgendwie, unter die Top Fünf zu kommen. Was genau sich Ellewick vorstellt, werden wir dann schauen", so der zukünftige Spielertrainer. 

Anschwitzen, der 24. Spieltag

FC Epe II - GW Lünten (Donnerstag, 20 Uhr)
Platz drei gegen vier! Wer bleibt im engen Verfolgerfeld hinter dem SuS Legden oben dran? Mit einem Sieg würde Epes Zweite - zumindest bis Sonntag - erstmal auf Platz zwei vorrücken. "Das schöne ist, dass wir alles in der eigenen Hand haben und selbst über unseren Tabellenplatz bestimmen können", meint auch FC-Trainer Orhan Boga vor der Partie. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Kräftemessen mit Lünten, die natürlich auch oben dran bleiben möchten. "Wir wollen jetzt auch unter die ersten Fünf", bestätigt GW-Coach Rainer Hoffschlag.
Heimspiel-Tipp: Epe nutzt den Heimvorteil - 3:2
Schroer: Auf Kunstrasen ist es in Epe sehr unangenehm - 2:1

FC Oeding - SuS Legden (Freitag, 19 Uhr)
Es hätte das Spiel um Platz zwei werden können, wenn die Oedinger den Sieg gegen Lünten über die Zeit gebracht hätten. Durch das Remis steht der FCO stattdessen, auf Rang acht (!). Da sieht man mal, wie eng das Feld hinter Legden geworden ist. Der SuS - in der Rückrundentabelle Letzter - muss sich so langsam raffen, sonst ist Platz zwei auch noch futsch. "Wir wollen zumindest Platz zwei sichern. Wenn wir die Saison auf Platz acht oder neun abschließen, wäre das nach der Hinrunde absolut dramatisch", mahnt Legdens Spielertrainer Mike Börsting.
Heimspiel-Tipp: Beide sind momentan etwas auf der Suche nach der eignenen Form - 2:2
Schroer: Legden ist nicht gut drauf, Oeding fand ich offensiv stark - 3:1

SuS Stadtlohn II - Fortuna Gronau (Sonntag, 13 Uhr)
Unter der Woche gaben die Gronauer die Verpflichtung zwei neuer Jungs bekannt. Die Richtung für die nächste Saison ist also logisch. Aber auch für die aktuelle Saison haben die Fortunen noch etwas vor. "Wir wollen Platz zwei bis fünf holen", sagt Trainer Nenad Vukajlovic. Seine Mannschaft bescherte der Stadtlohner Reserve im Hinspiel die erste Niederlage der Saison. Vergessen ist das beim SuS noch nicht. "Gerade zuhause rechnen wir uns Chancen aus, da haben wir es jedem Gegner schwer gemacht", sagt Stadtlohns Trainer Stephan Weise zuversichtlich.
Heimspiel-Tipp: Gronau zieht in die Top Fünf - 2:4
Schroer: Gronau war mit eine der besten Mannschaften - 1:3

FC Vreden - ASV Ellewick (Sonntag, 15 Uhr)
Das enge Feld in der oberen Tabellenhälfte thematisierten wir schon. Mitten drin sind Vreden und Ellewick mit jeweils 34 Zählern. So wirklich einzuschätzen kann man beide nicht. "Die können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren", sagt ASV-Trainer Thomas Ring, der auf Simon Krandick und Gerrit Bröcking verzichten muss. Die Tendenz des FC steht momentan eher auf Sieg. Fünf Siege und drei Niederlage erspielten sich die Vredener nach der Winterpause.
Heimspiel-Tipp: Ellewick fährt Saisonsieg Nummer elf ein - 1:2
Schroer: Wird spannend, wir gewinnen aber - 2:1

Union Wessum - SF Ammeloe (Sonntag, 15 Uhr)
Der Sieg gegen Stadtlohn hat richtig gut getan. Dementsprechend reisen die Ammeloer hochmotiviert nach Wessum. "Ich hoffe einfach, dass wir das Gesicht von Heimspielen auch mal auswärts zeigen können", sagt SF-Coach Stefan Bennink, der in elf Auswärtsspielen zehn Niederlagen seiner Mannschaft sah. Gegen Union momentan aber überhaupt zu treffen, ist scheinbar unmöglich. Ich bin gespannt, wie lange ich das noch schreiben darf. Inzwischen sind die Jungs um Co-Trainer Tobias Hemmling acht Spiele ohne Gegentreffer! "Wir wollen die Serie aufrechthalten", sagt der "Co" standesgemäß. Vielleicht bis Saisonende?
Heimspiel-Tipp: Nächste Woche schreibe ich: Wessum ist seit neun Spielen ohne Gegentor - 2:0
Schroer: Ammeloe ist wohl gut drauf und Stürmer Marvin Rosing fand ich echt stark - 1:2

SF Graes - FC Ottenstein (Sonntag, 15 Uhr)
Das erste Spiel hat Graes' Neu-Coach Rainer Pomberg also schon hinter sich. Er und sein spielender Co-Trainer Mirko Bertelsbeck wollen nun also die wichtigen Punkte im Abstiegskampf holen. "Im Hinspiel haben wir gute Erfahrungen gemacht. Wir wollen den Anschluss finden und werden mit Volldampf auf den Platz gehen", verspricht Bertelsbeck. Im Hinspiel fuhren die Sportfreunde nämlich einen Dreier ein. FCO-Spielertrainer Rick Reekers wurmt das immer noch. "Das war eine unnötige und unverdiente Niederlage. Wir haben was gutzumachen", meint der Coach.
Heimspiel-Tipp: Ottenstein bleibt an die Spitzenplätzen dran - 1:3
Schroer: 0:2

Eintracht Ahaus II - VfB Alstätte (Sonntag, 15 Uhr)
Ahaus' Sieg gegen Legden war in zwei Punkten wichtig. Einmal natürlich wegen der drei Punkte und auch, weil Alstätte nun als sicherer Meister zur Eintracht-Zwoten kommt. "Ich hatte keine Lust, dass die bei uns Meister werden", verrät Ahaus-Trainer Dennis Schmidt. Und vielleicht rotiert der VfB jetzt auch etwas durch, was eventuell ein Vorteil für die Gastgeber wäre. Davon ist aber zunächst nicht auszugehen. Wer nach 23 Spieltagen nur einmal verloren hat, möchte das sicherlich bis zum Ende so halten.
Heimspiel-Tipp: Alstätte bleibt zumindest ungeschlagen, kleine Überraschung für Ahaus - 1:1
Schroer: Ich weiß nicht, wie die Partylaune in Alstätte ist, die waren aber immer sehr solide - 1:2

Eintracht Stadtlohn - Vorwärts Epe II (Sonntag, 15 Uhr)
Auf einmal ist Platz 15 bei fußball.de gelbgefärbt. Was auch immer das heißt und ob es überhaupt eine Bedeutung hat, so oder so: Das kann nichts gutes heißen. Die Eintracht möchte sich davon logischerweise entfernen. "Dass wir Fußball spielen können, wissen wir. Ich erwarte nur, dass wir kämpfen", fordert Stadtlohns Spielertrainer Tiago Fernandes nach dem enttäuschenden Auftritt in Ammeloe. Aber ebenso wichtig ist dieses Sechs-Punkte-Spiel für die Zwote von Epe, die nur vier Punkte Abstand auf Stadtlohn haben. "Es ist ein All-in-Spiel, dass du gewinnen musst", weiß Vorwärts-Trainer Patrick Porsch.
Heimspiel-Tipp: Epe schafft sich etwas Luft - 1:3
Schroer: Damit's unten spannend bleibt - 2:1



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