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Stephan Windmann (beim Wurf) erzielte sieben Tore gegen die Eintracht. Foto: Steinigeweg

HCI wendet problemlos das Blatt


Von Jan Steinigeweg

(09.02.20) In der vergangenen Woche mussten beide Teams bis in die Schlusssekunde zittern, um dann doch noch einen Punkt zu ergattern. Im direkten Duell war schon nach 40 Minuten klar, dass hier in der Schlussphase niemand mehr zittern musste. Das schont natürlich die Nerven. Vor allem beim Sieger, aber wenn wir ehrlich sind, dann ist es beim Verlierer nicht anders. Die Eintracht startete besser in die Partie als die Hausherren, doch nach 15 Minuten fing sich die Huber-Sieben und zogen ihr Tempospiel auf. Auch, weil die Gäste sie ließen und nur wenig dabei störten. "Das war heute viel zu wenig Gegenwehr", sagte Eintracht-Coach Marcel Graefer. Letztlich setzte sich der HCI deutlich mit 37:27 (20:14) gegen Hiltrup durch.

Nach der 9:5-Führung für die Gäste durch Maurice Heuser war es vorbei mit der Herrlichkeit für die Eintracht. Wobei Herrlichkeit übertrieben ist. Von einem guten Start wollte Graefer nicht sprechen, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Treffer mit freundlicher Unterstützung der Keeper und Defensive der Hausherren fielen. Das sah sein Gegenüber Till Huber nicht anders: "Wir haben zu Beginn der ersten Halbzeit sehr wenig gut gemacht." Huber stellte sein Team auf eine 5:1-Deckung um, und fortan gab es keine Gastgeschenke mehr für Hiltrup. Markus Tenberg erzielte wenig später den Ausgleich zum 9:9 (16.) und das Blatt wendete sich. Bis zur Halbzeit marschierten der HCI weiter, erkämpfte hinten die Bälle und erzielte viele einfache Tor über die erste und zweite Welle. Mit sechs Toren Rückstand ging es für die Gäste beim Stand von 14:20 in die Pause.

Der Eintracht drohte ein Desaster

Und im zweiten Durchgang machte der HCI da weiter, wo er vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte. Lucas Heinze stellte in der 36. Spielminute auf 26:16 für die Hausherren und zwang Graefer zur Auszeit, "um ein Desaster zu vermeiden." Weiter geriet die Eintracht nicht mehr ins Hintertreffen und spielte die restlichen 23 Minuten unentschieden. Das kann Hiltrup als positive Erkenntnis mitnehmen. Insgesamt hielt die Eintracht aber gegen einen körperlich starken Gegner zu wenig dagegen. "Das haben wir uns eigentlich vorgenommen. Sendenhorst hat es letzte Woche vorgemacht", sagte Graefer. Till Dorn und Stephan Windmann nutzten immer wieder die Lücken in der Eintracht-Defensive und erzielten jeweils sieben Treffer für den HCI.

Dass sich die Hausherren eine so deutliche und frühe Führung herausspielten, freute Huber: "So konnte ich viele Spielanteile verteilen. Das war mit heute wichtig." Bis in die Schlussphase tat sich nicht viel am Vorsprung des HCI. Näher als auf sieben Tore kamen die Gäste nicht an die Hausherren heran. So konnte Huber sein Personal durchwechseln und sah zudem, dass jeder der die Chance bekam, diese auf dem Feld auch nutzte. Denn ein Qualitätsverlust ließ sich aufgrund der Wechselspiele nicht beobachten. Womit wir auch wieder bei der mangelnden körperlichen Gegenwehr der Gäste angekommen wären. Denn diese ist essenziell, um gegen den HCI bestehen zu können.   

Tore für den HCI: Dorn (7), Windmann (7/2), Menger (5), Tenberg (4), Schütze (3), Heinze (3), Möllenkamp (3), Tribelhorn (2), Börgel (1), Elbert (1), Albers (1)

Tore für Hiltrup: Brocks (5/2), Spaedtke (5/1), Heuser (5), Rickling (3), Dalhaus (3), Röhr (3), Crone (2), Nienkamp (1) 



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