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Everswinkels Lukas Schmidt (l.) windet sich vor den knapp 400 Zuschauern in der Oberlübber Halle um Eintracht-Akteur Sebastian Schwager herum.
SCE-Rechtshänder Marvin Schänzer.
Trainer Marcel Graefer (r.) und Marvin Sand bei der Halbzeitanalyse.

Jetzt sind alle punktgleich!


von Nicolas Hendricks

(25.05.17) Vor dem letzten Spieltag der Landesliga-Relegation ist die Ausgangslage des SC Everswinkel gut – sie hätte jedoch noch viel besser sein können. Doch weil der Sportclub beim TuS Eintracht Oberlübbe am späten Mittwochabend mit 25:31 (13:13) verlor, stehen die siegreichen Ostwestfalen nun auf der Pole-Position vor dem möglicherweise dramatischen Finalwochenende der Abstiegsrunde.

Denn neben Oberlübbe (+3 Tore) und Everswinkel (+2) haben auch der Letmather TV (-2) und Eintracht Dolberg (-3) jeweils eine Begegnung gewonnen und eine verloren – und somit 2:2 Punkte. Von diesen vier punktgleichen Mannschaften packt nur eine den Klassenerhalt. Für Everswinkel öffnet sich diese Tür am Sonntag im abschließenden Duell mit Letmathe wohl nur bei einem hohen Sieg. Der große Vorteil für Marcel Graefer und sein Team: Das Match zwischen Oberlübbe und Dolberg findet bereits am Samstagabend statt. Die Everswinkler wissen also vor dem Anwurf, wie hoch sie gewinnen müssen.

Schwacher Start

In Oberlübbe stotterte der SCE-Motor nach gut anderthalb-stündiger Anreise zu Beginn – so führte die Eintracht nach 15 Minuten mit 7:3. Nach angesprochenem Rückstand kämpften sich die Gäste jedoch in die Begegnung zurück und glichen durch den verwandelten Siebenmeter von Marvin Sand nach 24 Minuten erstmals wieder aus (10:10). Sand war es auch, der mit einem Rückraum-Kracher wenige Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit für das 13:13 sorgte.

Nach der Pause traf Lukas Schmidt zum 14:13 für den SCE, die Partie schien nun endgültig zu kippen. Doch der 15. Treffer wollte daraufhin trotz dickster Gelegenheiten nicht fallen. Angeführt vom starken Marc Busche wendete Oberlübbe wiederum in dieser Phase das Blatt und führte urplötzlich 17:14. Wenig später feuerte SCE-Akteur Stephan Dittrich gleich zwei Rückraum-Raketen in den Winkel des Oberlübber Gehäuses, ansonsten passte jedoch nur noch wenig bei seinem Team.

Niederlage in Grenzen gehalten

Zehn Minuten vor dem Ende drohte, beispielsweise beim Stande von 18:24 (50.), sogar eine sehr deutliche Niederlage und das damit verbundene Verspielen einer ordentlichen Ausgangslage, doch in den Schlussmomenten sorgten Marvin Schänzer und Sand mit ihren Toren für das 25:31-Endergebnis.

„Natürlich hätten wir hier lieber nur mit zwei Toren verloren – wenn überhaupt. Wir haben uns in den ersten 15 Minuten den Schneid abkaufen lassen und uns dann sehr gut zurückgekämpft. Die vielen Fahrkarten haben uns dann wieder einmal das Genick gebrochen“, so Coach Graefer. Und weiter: „Jetzt warten wir ab, wie hoch wir am Sonntag gewinnen müssen.“

Für das abschließende, vermutlich hochdramatische Finale gegen Letmathe hoffen Graefer und sein Team auf eine volle Halle und auf eine Begegnung mit offenem Visier. Außerdem macht Mut, dass Keeper Dennis Vornholt, der in Oberlübbe fehlte, wohl zurückkehren wird. Sein Vertreter Jan Hendrik Friese machte diesmal zwar kein schlechtes Spiel, hatte jedoch mehrfach Pech, dass die Bälle von seinen Fingerspitzen doch noch ins Netz trudelten.

TuS Eintracht Oberlübbe – SC Everswinkel     31:25 (13:13)
SCE: Friese, Zwafing – Sand (7/4), Dittrich, Schänzer (5), T. Brochtrup (4), Schmidt (3), Müller (1), Heyroth, N. Brochtrup, Kruse, Loick-Feidieker, Mosebach, Perschke

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