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Landesliga 3

Ladbergens Jonas Langenberg trifft auch in Bedrängnis und gegen den Block von Daniel Segger. Der Neuzugang übernahm viel Verantwortung und zeigte ein starkes Spiel. Foto: Uhlig.

Ladbergen triumphiert vor vollem Haus


Von Nils Uhlig

(03.10.22) Derbytime in der Rottsporthalle und alle sind dabei! Wie sollte es auch anders sein? Mit fast 700 Zuschauern platzte die Ladberger Halle aus allen Nähten. Wer zu spät kam, sah nicht viel vom Spiel. Die HSG Kattenvenne/Lengerich kam besser rein, verpasste dann aber einige klare Chancen. Ladbergen spielt danach seine Klasse aus. Das schönste Tor gelingt der HSG.

"Wir sind am Anfang im Spiel, verwerfen dann aber drei Siebenmeter und zwei, drei Hochkaräter", analysierte HSG-Coach Volker Hollenberg den Start ins Derby. 0:2 führte Kattenvenne/Lengerich, ließ dann aber Ladbergens Linksaußen Jannik Meyer zu viel Platz, der mit zwei Toren den 2:2-Ausgleich nach nicht einmal drei Minuten erzielte. Rückraummann Frederik Grune brachte die Fusionierten danach noch einmal mit 2:3 in Führung, ehe Spielmacher Leon Ludwigs ausglich.

2:0 in Unterzahl gut für die Moral

Den Faden verloren die Gäste in den folgenden Minuten. Zweimal in Folge scheiterte Mikel Hart vom Siebenmeterstrich an Dustin Mechelhoff. Und nach fünf torlosen Minuten erzielte erneut Ludwigs die erste Ladberger Führung zum 4:3. Kurz darauf sah er aber auch seine erste Zeitstrafe und die HSG agierte in Überzahl. Doch statt sich die Führung zurückzuholen scheiterten die HSG-Spieler mit ihren Abschlüssen und die Hausherren, die ihren Torwart in Unterzahl durch einen weiteren Feldspieler ersetzen, spielten ihre Angriffe souverän aus. Henning Schrief vom Kreis und Jonas Langenberg sorgten für das 6:3.

Auf der anderen Seite sahen jetzt erst Alexander Dubs und dann Jan Steinigeweg Zeitstrafen. Ladbergen nutzte die Überzahl um sich weiter abzusetzen und führte nach 18 Minuten mit 10:5. Ein weiterer verworfener Siebenmeter, dieses Mal von Alex Kipp und Ladbergen erhöhte durch eine tolle Einzelleistung von Langenberg auf 11:5. Zur Halbzeit betrug der Vorsprung beim 15:8 bereits sieben Tore. "Es war eine bombastische Stimmung, aber wenn du hoch führst, ist es natürlich leiser von Seiten der Gäste-Fans", erinnerte sich TSV-Coach Elschner an die hochkochende Stimmung im Vorjahr, als es nochmal richtig eng wurde.

Dubs sorgt per Kempa-Tor für gute Stimmung

Das sollte dieses Mal nicht geschehen. Zu souverän trat Ladbergen auf und auch als Leon Ludwigs nach seiner dritten Zeitstrafe mit roter Karte auf die Tribüne musste, performten die Gastgeber weiter stark. Besonders Joshua Schmidt und Jonas Langenberg übernahmen das Zepter und als dann auch noch der Ex-Kattenvenner Marek Peters traf, stand die gesamte Ladberger Bank und freute sich mit ihm. Das schönste Tor des Abends aber gelang der HSG. Bei einer Ecke spekulierte die Ladberger Deckung, Alex Dubs sah das und nutzte die sprang in die aufgehende Lücke, wurde direkt bedient und schloss per Kempa ab. Am Spielausgang änderte das freilich nichts mehr. Ladbergen gewann auch in der Höhe verdient mit 33:22.

"Von den Fehlwürfen am Anfang haben wir uns nicht mehr erholt. Danach war unser ganzes Spiel geprägt von Unsicherheiten und technischen Fehlern. Ladbergen hat das gut gemacht und ihren Streifen runtergespielt. Wir hätten ans obere Limit kommen müssen, das war heute nicht der Fall. Treffen wir am Anfang und bleiben in Führung nimmt das Spiel vielleicht eine andere Dynamik", haderte HSG-Trainer Hollenberg mit den Fehlwürfen.

Dirk Elschner war hingegen gut zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Wir haben über 60 Minuten dominiert mit starker Abwehr und gutem Torwart und sind auch gut ins Umschaltspiel gekommen. Vorne haben wir leichte Fehler so gut es ging vermieden. Und wir haben auch mal nachgedacht, wo der Torwart gut ist und wo nicht. Wir haben aber auch die letzten zwei Wochen gut trainiert und die Anspannung war schon beim Aufwärmen zu spüren. So muss das sein", zeigte er sich rundum einverstanden mit dem Spiel.

Tore für Ladbergen: Jonas Langenberg (7), Leon Ludwigs (7), Joshua Schmidt (4), Niklas Seifert (4/3),  Jannik Meyer (3), Marek Peters (2), Lennart Friese (2), Henning Schrief (2), Ahmed Kinanah (1), Maximilian König (1).
Tore für Kattenvenne/Lengerich: Lukas Guttek (4/1), Alexander Kipp (4/4), Nico Postert (3), Alexander Dubs (2), Frederik Grune (2), Daniel Segger (2), Mikel Hart (2/1), Mario Postert (1), Kilian Sensen (1), Tobias Volk (1).

 


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