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Verbandsliga 2

Abteilungsleiter Ronald Zent (2.v.r.) freut sich mit Marvin Michalczik (l.), Neu-Trainer Thomas Steinhoff und Lukas Fischer (r.) auf die Zusammenarbeit. Foto: HLZ Ahlener SG

Zurück zu den Anfängen


Von Malte Greshake

(19.01.22) Diese Lösung lag dann wirklich mehr als nahe: Nachdem Uwe Bekston in der vergangenen Woche erklärte, sich bei der Zweite der Ahlener SG aus gesundheitlichen Gründen zurückzuziehen, steht jetzt fest, dass Thomas Steinhoff in der nächsten Saison die Verbandsligamannschaft des Ahlener Handball-Leistungs-Zentrums (HLZ) übernehmen wird. Derzeit ist Steinhoff noch beim Landesligisten SC Everswinkel aktiv, verkündete aber schon am Ende des vorherigen Jahres, den Verein nach vier Jahren zu verlassen. Und für seinen "neuen" Verein ist er natürlich kein ganz Unbekannter.

"Wir freuen uns, dass Thomas nach all den Jahren wieder zurück nach Ahlen kommt. In den vergangenen Jahren hat er einige sportliche Erfolge gefeiert und sich als Familienvater auch immer für Nachwuchsspieler eingesetzt und sie erfolgreich in bestehende Teamstrukturen integriert", erklärt HLZ-Abteilungsleiter Ronald Zent in einer Pressemitteilung des Vereins. Von 2009 bis 2013 war Steinhoff nämlich schon als Jugendtrainer in Ahlen aktiv. "Die Verbandsliga ist bei uns die Brücke zwischen der überaus erfolgreichen Jugendarbeit rüber in den Seniorenbereich und da bringt Thomas genau die richtige Expertise für unseren eingeschlagenen Weg mit", heißt es weiterhin.

Eine noch leistungsbezogenere Arbeit

Als gebürtiger Dolberger wird es Steinhoff ab dem Sommer aus dem Ahlener Ortsteil nicht mehr allzu weit haben bis zur Halle. Bis nach Everswinkel nahm er bisher einen Weg von 35 Minuten auf sich. "Wenn es schlecht läuft, brauche ich jetzt nur noch acht Minuten. Aber vielleicht fahre ich dann auch mal mit dem Fahrrad, das würde mir nur guttun", schmunzelt der Trainer. Grundsätzlich freue sich Steinhoff aber natürlich vor allem auf die Herausforderung in Ahlen. "Der Verein hat richtig professionelle Strukturen", versichert er. "Nach neun Jahren komme ich jetzt quasi zurück zu meinen Anfängen als Jugendtrainer."

Im HLZ soll Steinhoff ab der kommenden Spielzeit nicht nur dafür sorgen, dass die eigenen Jugendspieler besser in den Seniorenmannschaften integriert werden, sondern auch, dass die Kommunikation zwischen der Ersten, Zweiten und auch Dritten funktioniert. "Es wird zudem spannend, eine schlagkräftige Truppe aufzubauen und noch leistungsbezogener zu arbeiten", so der Übungsleiter.

Der Fokus liegt nun erst noch auf Everswinkel

Aber das sei alles noch Zukunftsmusik: In der Gegenwart will Steinhoff nun zunächst seine Aufgabe in Everswinkel noch mit Herzblut zu Ende führen. "Wir wollen die Klasse halten, da liegt jetzt der Fokus drauf", sagt er. Nach vier Jahren hatte er sich ja entschieden, in Everswinkel einen Schlussstrich zu ziehen. "Nach einer solchen Zeit ist ja schon ein Verschleiß zu erkennen", redet der Coach über die Gründe. "Der Verein soll neue Impulse bekommen. Es geht ja auch nicht um meine Person, sondern darum, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt." Auch die Coronasituation mit ihren Schwierigkeiten hätte zu seiner Entscheidung beigetragen. "Aber alles ist im Guten auseinandergegangen", versichert Steinhoff.

Neben seinem auslaufenden Job in Everswinkel soll der Coach auch bis zum Sommer in Ahlen dem derzeitigen Interimsduo Marvin Michalczik und Lukas Fischer beratend zur Seite stehen. "Das ist auch so mit Everswinkel abgesprochen. Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass er mir das ermöglicht."

Ob Michalczik und Fischer in der nächsten Spielzeit Steinhoff als Co-Trainer unter die Arme greifen, soll sich erst noch entscheiden. "Die beiden wollen zunächst auf jeden Fall erstmal spielen", erläutert Steinhoff. Weil Fischer nach seinen beiden Kreuzbandrissen aber wohl noch eine Weile benötigen wird, bis er wieder auf dem Feld eingreifen kann, kann Steinhoff seine Expertise bis dahin auf jeden Fall gebrauchen. "Und dann wird man sehen, ob man noch einen anderen Co-Trainer holt."



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