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Kreisliga A1 - Anschwitzen

Gronaus spielender Co-Trainer Marco Pereira Ferreira möchte nächstes Jahr mit der Fortuna um den Aufstieg kämpfen. Foto: Greshake

"Jeder muss sich den Arsch aufreißen"


von Jakob Hehn

(18.04.24) Dass die Gronauer viele Neuzugänge vorgestellt haben, dürften viele mitbekommen haben. Dass Trainer Nenad Vukajlovic mehrfach betonte, dass er mit seiner Mannschaft nächstes Jahr aufsteigen will, ebenfalls. Aber was sagt und denkt das Team selbst darüber. Haben nach den vielen Verpflichtungen einige Jungs Angst um ihren Platz in der Mannschaft? "Das ist schwierig zu sagen. Neuzugänge gibt es überall. Der Konkurrenzkampf ist eröffnet", sagt der spielende Co-Trainer Marco Pereira Ferreira.

Er dürfte sicherlich etwas näher in die Mannschaft hören, als der Cheftrainer selbst. Viel negatives hört "MPF" - wie er abgekürzt genannt wird - aber nicht aus dem Team. Die Motivation, jetzt gemeinsam den Aufstieg zu realisieren, überwiegt. "Teils ist irgendwo Druck da, teils aber auch nicht. Der Ehrgeiz ist auf jeden Fall bei allen da. Es wird wichtig sein, dass wir gut in die Saison starten", so der Portugiese. Sowas gibt jeder Mannschaft erstmal Stabilität und Sicherheit. Und die Fortuna wird sicherlich nicht der einzige Verein sein, der oben auf der Eins stehen möchte.

Individualisten gibt es überall

Der 28-Jährige ist in seiner ersten Saison bei den Gronauern und durfte die A1 deshalb schon etwas kennenlernen. "Man unterschätzt die Liga auf jeden Fall. Überall gibt es Spieler, die auch schonmal höher gespielt haben", sagt Pereira Ferreira, der selbst auch schon überkreislich gekickt hat. Beispielsweise spielte er mit dem TuS Lingen in seinen ersten Seniorenjahren in der Oberliga Niedersachen und danach mit Borussia Emsdetten in der Westfalenliga. Im Sommer wechselte der spielende "Co" schließlich vom SV Holthausen-Biene an die Laubstiege. 

"Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit hier und fühle mich auch sehr sehr wohl. Die Jungs haben mich super aufgenommen und die Kommunikation mit dem Vorstand ist gut. Ich kann nichts Negatives sagen", blickt Pereira Ferreira auf seine ersten Monate zurück. Und offensichtlich funktioniert seine und Vukajlovics Arbeit auch. Man muss sich mal vor Augen halten, dass die Gronauer vergangenes Jahr noch Vorletzter wurden und kommende Spielzeit Meister werden wollen. "Wir wollen erstmal kleine Brötchen backen. Man weiß nie, was in der Liga noch passiert", so Pereira Ferreira. "Aber klar, aufsteigen wäre schon schön!"

Anschwitzen, der 25. Spieltag

SF Ammeloe - SF Graes (Donnerstag, 19.30 Uhr)
Für Graes stehen jetzt nur noch Endspiele an. "Nichts außer einem Sieg zählt jetzt", sagt auch SF-Coach Rainer Pomberg. Die Sportfreunde auf der anderen Seite haben sich durch die beiden jüngsten Siege zuletzt ein gutes Polster auf den Tabellenletzten erarbeitet. Platz 15 steht aber ja auch noch in der Verlosung, ein Relegationsplatz zu werden. "Wir haben jetzt eine breite Brust und wollen zumindest Klarheit mit Graes schaffen", so Stefan Bennink, Trainer der Ammeloer. Mit einem Dreier könnte er mit seinem Team bis auf zwölf Punkte enteilen.
Heimspiel-Tipp: Ammeloe ist auf eigenem Platz nicht zu schlagen - 3:1
Pereira Ferreira: Ammeloe macht's, Graes im Loch - 3:0

FC Ottenstein - FC Vreden (Freitag, 18.30 Uhr)
Punktgleich stehen beide Teams im Tabellenmittelfeld. Aufgrund des besseren Torverhältnisses stehen die Vredener mit 34 Zählern auf Rang acht. Damit gibt sich der FC aber nicht zufrieden. "Mit einer kleinen Serie bist du wieder Zweiter oder Dritter. Momentan ist das bisschen Achterbahn bei uns", meint Spielertrainer Kai Erning. Irgendwie bringen die Vredener wirklich keine Konstanz in ihre Spiele. Über die gesamte Saison gesehen gelingt dem FCO das besser, der nun aber auch schon seit drei Wochen ohne Sieg ist. "Ähnlich wie bei Graes haben wir auch gegen Vreden was gutzumachen", sagt Ottensteins Spielertrainer Rick Reekers, der das Hinspiel in Vreden mit seiner Truppe verlor.
Heimspiel-Tipp: Beide sind irgendwie so ein bisschen Wundertüte - 2:2
Pereira Ferreira: Auch echt schwer zu tippen - 1:0

GW Lünten - SuS Stadtlohn II (Samstag, 16 Uhr)
Die Stadtlohner können nun das vor der Saison angestrebte 50-Punkte-Ziel nicht mehr erreichen. Holt die SuS-Zweite aus sechs Spielen 18 Punkte, würde sie am Ende "nur" bei 49 Zählern stehen. Was aber wichtig ist, ist dass sich vom Abstieg so gut wie verabschiedet werden kann. "Wir beschäftigen uns nicht mehr mit unten. Man sieht ja, was nach oben alles möglich ist", verrät Stadtlohns Trainer Stephan Weise. Im engen Tabellenmittelfeld stehen auch die Lüntener, die nach der 0:7-Klatsche einiges gutzumachen haben. "Aufgrund des Ergebnisses ist klar, was Samstag passieren muss", sagte GW-Coach Rainer Hoffschlag nur. 
Heimspiel-Tipp: Lünten siegt mit ordentlich Power - 3:2
Pereira Ferreira: Lünten hatte letzte Woche ein Dämpfer, machen die nicht nochmal - 2:1

SuS Legden - FC Epe II (Sonntag, 15 Uhr)
Die schwächste Hinrundenmannschaft wartet nun inzwischen seit einem Monat wieder auf einen Sieg. Die Legdener verloren jedes der vergangenen vier Partien. Jetzt wartet das Duell mit dem frisch gebackenen Tabellenzweiten. "Tabellarisch gesehen ist es ein Topspiel, ja. Epe erwarte ich aber mit einer breiten Brust. Die sind viel selbstbewusster als wir", so SuS-Spielertrainer Mike Börsting. Die Zweitvertretung des FC scheint wirklich gut drauf zu sein, gewann im neuen Jahr aber noch kein Auswärtsspiel.
Heimspiel-Tipp: Das ändert sich. Epe festigt Platz zwei - 1:2
Pereira Ferreira: Sau schwierig zu tippen - 2:2

VfB Alstätte - FC Oeding (Sonntag, 15 Uhr)
Im Prinzip kann sich Alstätte jetzt nur noch selbst jagen. Der VfB ist zwar schon sicher durch, will aber jetzt nicht einfach so aufhören zu gewinnen. Zumal ist der Spitzenreiter zuhause noch ungeschlagen. "Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die die Saison jetzt locker runterspielen wollen", sagt Oedings Spielertrainer Patrick Janert, der eine brutal starke Mannschaft erwartet. Der FCO würde hingegen gerne oben nochmal mitmischen und steht ja auch nur zwei Punkte hinter Platz zwei.
Heimspiel-Tipp: Alstätte will beweisen, dass die restliche Saison nicht egal ist - 1:0
Pereira Ferreira: Ich denke, Alstätte wird etwas durchrotieren - 0:1

ASV Ellewick - Eintracht Ahaus II (Sonntag, 15 Uhr)
Gegen Alstätte und Legden hintereinander zu gewinnen, schafft auch nicht jeder. Diese kleine Kunststück schaffte die Zwote der Ahauser, die dementsprechend selbstbewusst nach Ellewick fahren. "Ellewick wird unangenehm. Thomas Ring ist ein alter Trainerhase, der mit seiner Truppe über den Kampf kommt", sagt Eintracht-Trainer Dennis Schmidt. Tatsächlich ist der ASV auf eigenem Rasen ein schwieriger Gegner. Die Hausherren erwarten den Tabellenvierzehnten aber in guter Form. Fünf der vergangenen sechs Partien gewannen Ring und co.
Heimspiel-Tipp: In Ellewick ist für Ahaus nichts zu holen - 2:0
Pereira Ferreira: Ellewick ist gerade zuhause echt stark - 2:0

Vorwärts Epe II - Union Wessum (Sonntag, 15 Uhr)
"Wir haben jetzt noch sechs Endspiele. Keine Ahnung, vielleicht sollten wir mal den Bus parken. Momentan kriegen wir jede Woche auf die Fresse", ärgert sich Epes Trainer Patrick Porsch, der mit seiner Vorwärts-Reserve tief in den Abstiegskampf gerutscht ist. Seit fünf Wochen wartet sein Team auf einen Sieg. Wessum kann hingegen frei aufspielen und kann auf eine Rückkehr ihres Spielertrainers Carlo Korthals hoffen. "Am Freitag war er wieder beim Training", verrät sein Trainerkollege Tobias Hemling. Wir sind gespannt.
Heimspiel-Tipp: Für Wessum war das Spiel gegen Ammeloe nur ein Ausrutscher - 1:4
Pereira Ferreira: Wessum verteidigt und kontert echt gut auf Kunstrasen. Bei Kontern ist Epe sehr anfällig - 0:3

Fortuna Gronau - Eintracht Stadtlohn (Sonntag, 15 Uhr)
Ähnlich wie vorige Woche vermeldete Gronau mit Türker Yüksel in dieser Woche einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison. Darum soll's am Sonntag nicht gehen. Es wird schließlich immer noch gekickt. Im Vorfeld gab es Unstimmigkeiten bezüglich der Spielansetzung. Beide Mannschaften kamen nicht auf einen Nenner und hatten dazu auch ihre jeweiligen Gründe. Wir wollen aber nirgendwo Feuer legen. Am Besten ist es doch immer, wenn solche Sachen auf dem Feld geregelt werden.
Heimspiel-Tipp: Beide Teams stehen auf Dramatik und viele Tore - 3:3
Pereira Ferreira: Die werden alles geben, weil die ja gewinnen müssen - 2:1



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