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Bezirksliga 12 - Anschwitzen

Gespannt wie ein Flitzebogen: Sebastian Ullrich empfängt mit dem SC Preußen Lengerich seine alte Liebe Arminia Ibbenbüren.

Ullrichs Reise in die Vergangenheit


Von Christian Lehmann

(16.08.18) Der Start in die neue Spielzeit ist beim SC Preußen Lengerich - mit kleineren Schönheitsfehlern - geglückt. Mit dem 1:1-Remis bei Aufsteiger Germania Horstmar hat der Landesliga-Absteiger, dank eines späten Treffers von Luca Veronelli, den Anfang gemacht. Nun steht das erste Heimspiel an, und für Trainer Sebastian Ullrich ist es obendrein noch ein ganz, ganz besonderes. Arminia Ibbenbüren kommt!

Vor dem Rendezvous mit dem Ex-Verein warnt der Coach erst einmal vor überzogenen Erwartungen an seine Mannschaft: "Man muss bedenken, dass die Mannschaft mit drei Ausnahmen nur aus Spielern besteht, die Jahrgang 1998 oder jünger sind. Im Sommer haben zehn Stammspieler den Verein verlassen. Die Jungs, die jetzt da sind, müssen erstmal ankommen dürfen." Ullrich erinnert daran, dass nicht nur bei der Ersten, sondern auch bei der Reserve einen großen Umbruch gegeben hat, den die Verantwortlichen mit viel Schweiß und Arbeit gemeistert haben. "Aufsteigen werden wir auf keinen Fall, alles andere ist möglich."

Keine Rücktrittsgedanken

Ullrich streitet nicht ab, dass er nach dem Aderlass im Sommer auch ins Grübeln gekommen sei. Dass er den Neuanfang bei den Preußen begleiten will, hänge auch mit neu geschaffenen Strukturen zusammen. "Ich habe vom Vorstand schnell das Signal erhalten, dass es weitergehen soll", erklärt Ullrich. Weil Fußball-Bezirksliga,  und Privatleben nicht mehr mir nichts, dir nichts mit seinem Job bei der Beachsoccer-Nationalmannschaft gerade jetzt im Sommer unter einen Hut zu bringen sind, hat Ullrich sich als Bundestrainer ein wenig zurückgezogen und Christian Biermann die Verantwortung übertragen.

Besonders freut sich Ullrich darüber, dass die Bezirksliga 12 von Teams aus dem Tecklenburger Land regelrecht geflutet wurde. "Die Liga ist sehr attraktiv geworden." Gleich sechs Teams entstammen dem heimischen Fußballkreis, es stehen also gleich zwölf Derbys auf dem Plan. Das erste davon findet am Sonntag an der Münsterstraße in Lengerich statt. Ullrich verhehlt nicht, dass es im Vorfeld bei ihm kribbelt: "Arminia ist mein Heimatverein. Natürlich ist es ein besonderes Spiel."


SG Telgte - Teuto Riesenbeck     (Freitag, 19 Uhr)
Eifrig diskutierend und fleißig notierend standen Telgtes Trainer Mario Zohlen und der Sportliche Leiter Jan Lauhoff am vergangenen Samstag hinter der Bande im Wilmsberger Waldstadion, um Informationen über Gegner Teuto Riesenbeck zu sammeln. Sie sahen einen durchaus reifen Auftritt der Gäste, die schon wieder auswärts ran müssen. Auch wenn Beachsoccer-Ass Christian Biermann erstmal komplett außen vor ist, wusste das Team bei den Piggen zu überzeugen. Coach Sebastian Möllers sieht aber noch Luft nach oben: "Wir hatten in der Vorbereitung nicht die Möglichkeit, uns einzuspielen. Außerdem war ich in der kompletten Rückrunde der Vorsaison wegen meines Hausbaus quasi nicht Trainer der Mannschaft. Es wird schon noch etwas Zeit benötigen, bis die Abläufe passen." In Telgte müssen die Abläufe schnellstens gefunden werden, denn beim Aufsteiger passte in der Vorbereitung nur wenig. Nur ein Sieg gegen den FC Münster 05 - da geht mehr. Lauhoff setzt darauf, dass sein Team am Freitag die Antwort gibt. "Ich bin überzeugt, dass die Jungs das erste Spiel – ein Heimspiel – gewinnen werden. Und dann redet keiner mehr darüber, wie die letzten Wochen waren. Das erste Spiel ist entscheidend", sagte er den Öffnet externen Link in neuem FensterWestfälischen Nachrichten.
Heimspiel-Tipp: 2:1
Ullrich: Da setze ich auf den Kreis Tecklenburg - 1:2.

SV Wilmsberg - SC Greven 09     (Sonntag, 15 Uhr)
Ein Schmankerl direkt am zweiten Spieltag. Sowohl die Piggen als auch die Nullneuner gehen mit der Ambition in die Saison, oben mit dabei zu sein. Diesem Anspruch wurden am ersten Spieltag die Grevener einen Tick gerechter. Den 1:0-Sieg über den VfL Wolbeck bezahlte Andreas Sommers Team allerdings mit der Gelb-Roten Karte gegen Sebastian Sterthaus. "Stelze" wird in Wilmsberg zuschauen müssen. Bei den Piggen trifft das auch auf Kapitän Niclas Ochse zu, der zum Saisonauftakt schmerzlich vermisst wurde. Ohne das Herz des Wilmsberger Spiels hatte Christof Brüggemanns Team Not im Aufbau. 
Heimspiel-Tipp: 1:3
Ullrich: Oh! Ein gutes Spiel - 2:2.

VfL Wolbeck - Cheruskia Laggenbeck     (Sonntag, 15 Uhr)
Alois Fetsch musste in dieser Woche erstmal seine Quellen anzapfen. Cheruskia Laggenbeck war für den Trainer des VfL Wolbeck bis hierhin ein Buch mit sieben Siegeln. Die 0:1-Pleite in Greven kann er verschmerzen, weil er gesehen hat, was sein Team kann. "In den vergangenen Jahren hatten wir immer einen schlechten Start, wir können also damit umgehen. Wir müssen uns nicht schämen, ich bin überzeugt von der Mannschaft." Laggenbeck kommt nach dem Öffnet internen Link im aktuellen FensterTraumstart mit reichlich Selbstvertrauen.
Heimspiel-Tipp: 3:1
Ullrich: Da bin ich wieder für das Team aus dem Tecklenburger Land. Laggenbeck wird topfit sein. Die Euphorie ist dort aktuell sehr groß. Ich glaube, dass sie schnell im gesicherten Mittelfeld landen werden. 1:2.

Ibbenbürener SpVgg - Vorwärts Wettringen     (Sonntag, 15 Uhr)
Die Gäste reisen mit geschwollenen Füßen ins Sportzentrum Ost. Nach der 2:3-Pleite in Burgsteinfurt hatte Trainer Patrick Wensing seine Jungs zum Torschusstraining bis zum Umfallen verdonnert. Schon in der Vorbereitung hatte sich bei Vorwärts angedeutet, dass es mit dem Verwerten von Torchancen hapert. Davon kann ISV-Stürmer Stefan Brink ein Liedlein singen: Beim Spiel in Laggenbeck verbaselte der Torjäger ungewöhnlich viele Torchancen. "Das werden wir uns in Wettringen nicht mehr erlauben können. Wie stark Wettringen ist, wissen wir. Ich war sogar etwas überrascht, dass Burgsteinfurt gegen sie gewonnen hat", sagt Trainer Heiko Becker. Auch in puncto Zweikampfführung werde sich sein Team steigern müssen.
Heimspiel-Tipp: 1:2
Ullrich: Ich halte sehr viel von Wettringen - 1:3

SV Burgsteinfurt - Germania Horstmar     (Sonntag, 15 Uhr)
Noch so ein Oho-Spiel. Nicht nur für SVB-Coach Christoph Klein-Reesink, sondern auch für zahlreiche Spieler in Reihen des TuS Germania bietet das Derby die Chance, dem ehemaligen Verein zu zeigen, was eine Harke ist. Vor allem Kevin und Dennis Behn, die beim SVB nicht nachhaltig den großen Durchbruch geschafft haben, dürften heiß sein. Gegen zu Saisonbeginn gnadenlos effektive Stemmerter wird das aber eine ganz heikle Kiste. Sollte Horstmar wie in der Vorwoche punkten, wäre das schon ein Ding.
Heimspiel-Tipp: 3:0 
Ullrich: Horstmar war stark gegen uns, trotzdem sage ich 2:1.

Preußen Lengerich - Arminia Ibbenbüren     (Sonntag, 15 Uhr)
"Wo wir wirklich stehen, werden wir erst nach dem dritten oder vierten Spieltag sagen können", glaubt Lengerichs Co-Trainer Pascal Heemann. Ein guter Gradmesser ist die Partie gegen Ullrichs Ex-Klub, der zum Saisonauftakt gegen Recke eine halbe Stunde lang pennte und dafür letztlich bestraft wurde. "Wir müssen jetzt zusehen, dass wir irgendwann Punkte holen", fordert Trainer Hubi Ahmann. 
Heimspiel-Tipp: 2:2
Ullrich: Ich hoffe, dass am Ende beide drinbleiben, aber ich setze auf ein 2:1 für uns.

TuS Recke - BW Aasee     (Sonntag, 15 Uhr)
Quizfrage: Wovon hat der TuS Recke, im Gegensatz zur Vorsaison, reichlich, und BW Aasee oft nicht genug? Richtig, Spieler! Während Marc Wiethölter seinen Kader im Sommer mächtig aufpumpen durfte, merkt Kollege Matthias Gerigk noch immer die Nachwehen der Semesterferien. Für die Studententruppe wird es vermutlich bis Oktober schwierig, zumal sich bei Emsdetten 05 auch Führungsspieler Julian Stiens verletzt hat. "Ich habe großen Respekt vor dem, was Matthias da macht", sagt Wiethölter. "Wenn wir's nicht bis zum Ende mit 100 Prozent angehen, dann verlieren wir das." 
Heimspiel-Tipp: 2:1
Ullrich: Recke zählt für mich zu den Favoriten - 3:0.

Emsdetten 05 - 1. FC Gievenbeck U23     (Sonntag, 15 Uhr)
Wie stoppen wir das Phantom? Mit dieser Frage haben sie sich in Gievenbeck in den vergangenen Tagen eindringlich beschäftigt. Fabio da Costa Pereira schlich gegen BW Aasee lange über den Platz, als würde er gerade darüber nachdenken, was denn abends im Fernsehen läuft. Dann war der Goalgetter zweimal da und traf doppelt per Kopf (!!!). Einfach faszinierend, dieser Typ. Seine Abschlussqualität wird auch gegen die stark gestarteten 49ers nötig sein. Im Gegensatz zu Abwehrschrank Jannis Meyer, der nach einem Stollen-Unfall mit Julian Stiens eine schwere Prellung und einen tiefen Cut am Oberschenkel hat, feierte da Costa Pereira einen perfekten Einstand im Nullfünf-Trikot. Doch Vorsicht vor den Gievenbeckern: Der SC Altenrheine musste bereits erfahren, dass Nicolas Hendricks' Truppe schwer auszurechnen ist und taktisch was drauf hat. 
Heimspiel-Tipp: 2:0.
Ullrich: 2:0.



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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Borussia Münster 21    85:27 57  
2    Germ. Hauenhorst 21    59:23 54  
3    SC Halen 20    70:30 51  
4    Conc. Albachten 19    51:21 50  
5    SV Bösensell 21    58:24 47  

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