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Frauen-Landesliga 3

Telgtes Francesca Curtis (r.) kommt hier gegen Sophie Ahlers einen Schritt zu spät. Am Ende gewann die SG trotzdem hochverdient gegen Nottuln.

Liga-Neuling mischt munter mit 


Von Theresa van den Berg 

(29.10.19) Platz Eins verteidigt, siebter Sieg in Folge - so kann es für die Borussia aus Emsdetten weitergehen. Mit 3:0 gewann die Elf auch das Spiel gegen Fortuna Gronau und ließ über 90 Minuten nicht viel zu. "Nach dem 1:0 musste unsere Torhüterin Marita Theele zwei, drei Mal eingreifen. Was richtig Gefährliches war aber nicht dabei", sagte Emsdettens Trainer Stephan Claßen. Und so überstanden seine Schützlinge die eigene kleine Schwächephase kurz nach dem 1:0 durch Jule Uhlenbrock (48.). Nachdem sich die Borussia mit der Führung "ordentlich Zeit gelassen" und erste Möglichkeiten durch Uhlenbrock liegengelassen hatte, schalteten die Emsdettenerinnen mit der Führung im Rücken einen Gang zurück. "Es lief nicht mehr viel zusammen", kritisierte Claßen. Da Gronau an diesem Tag jedoch zu harmlos war, brannte nichts mehr an. Im Gegenteil: In der 75. und 78. Minute erhöhten erneut Uhlenbrock und Theresa Löderbusch auf 3:0.

Ungefährdeter Sieg für Amelsbüren

Was Emsdetten kann, kann Amelsbüren offensichtlich auch. Nach dem dritten Sieg in Folge, mischt sich der Aufsteiger immer mehr unter die Spitzengruppe. Nicht nur die drei Punkte die Platz Vier bedeuteten, auch die Art und Weise beim 2:0 gegen Coesfeld konnte sich sehen lassen. "Wir hatten den Gegner gut im Griff", sagte Grün-Weiß Trainer Andreas Wennemer. "Wir haben hinten sicher gestanden und immer wieder kontrolliert nach vorne gespielt und Akzente gesetzt." Das Ergebnis hätte durchaus höher ausfallen können, doch Eva Tingelhoff scheiterte gleich zwei mal alleine vor dem Tor. Luisa Wünnemann traf nur die Latte. 

Besser machte es Wünnemann in der 25. Minute: Nach der ersten Chance der Coesfelderinnen - die SG hatte nur zwei im ganzen Spiel - landete der geklärte Ball bei Lisanne Korn. Korn schickte Wünnemann mit einem langen Pass auf die Reise, die zur Führung traf. Auch am 2:0 war Wünnemann beteiligt. Nach einem Diagonalball von der linken Seite in den Sechzehner, legte die Stürmerin auf Katharina Kühne ab, die zur Entscheidung einschob (71.). Mit diesem Sieg setzte sich Amelsbüren nicht nur von den zuvor punktgleichen Coesfelderinnen ab, die Grün-Weißen zogen auch an Nottuln vorbei. 

Doppelschlag bringt Sieg für Telgte

Die Schützlinge von Anna Donner sind nach dem 0:2 in Telgte nun seit drei Spielen ohne Sieg. Während die Gäste-Trainerin von Opens external link in new windoweinem gebrauchten Sonntag sprach, freute sich Telgtes Sebastian Wende darüber, dass sein Team "endlich mal 90 Minuten konstant stark" spielte. Bereits zur Halbzeit hätte Telgte führen müssen. "Das 0:0 war äußerst schmeichelhaft für Nottuln." Doch weil Linda Focke am Pfosten und Alexandra Füchtenbusch und Sandra Brambrink an Nottulns Torhüterin Verena Loenser scheiterten, musste der Coach bis zum zweiten Durchgang warten, ehe die Führung fiel. 

"Die Nottulnerinnen haben in der zweiten Halbzeit umgestellt. Sie haben an der Mittellinie gelauert und auf Fehler von uns gewartet. Die haben wir aber Gott sei Dank nicht gemacht", war der Trainer nach dem Sieg sichtlich erleichtert. Nach einem Doppelschlag von Focke (67.) und Füchtenbusch (69.) war das Spiel innerhalb von 120 Sekunden entschieden. "Auch wenn Nottuln ein, zwei Mal gefährlich vor unser Tor gekommen ist, hatte ich nie das Gefühl, dass sie noch einmal zurückkommen. Dafür wirkten wir an diesem Tag einfach zu sicher." 

Gremmendorf verspielt Führung

Sicher war auch das 1:0 des Tabellenzweiten aus Ibbenbüren gegen Flaesheim. "Das war ein ungefährdeter Sieg", stellte Trainerin Katharina Eiter trotz des knappen Ergebnisses klar. "Flaesheim ist zu keinem Zeitpunkt gefährlich geworden." Das Tor des Tages erzielte Sanja Steggemann mit der ersten Chance der Arminia. Nach einer Ecke von Judith Höfting drückte sie den Ball mit dem Fuß über die Linie (19.). Dass ihre Elf noch weitere Chancen vergab, spielte für Eiter am Ende keine Rolle. "Mir ist es egal ob wir 1:0 oder 5:0 gewinnen. Drei Punkte sind drei Punkte." 

Drei Punkte hätte wohl auch Gremmendorf gerne geholt. Doch das Team von Pascal Henckel verspielte eine 2:0 Führung in der Schlussphase und musste sich mit einem 2:2 gegen Brochterbeck zufrieden geben. BSV-Trainer Andrew Celiker sprach von einem verdienten Unentschieden und war, trotz der fünften Punkteteilung in dieser Saison, zufrieden mit dem Ausgang. "Für uns ist das Ergebnis in Ordnung. Wir hatten keine Stürmerin, eine Feldspielerin im Tor und haben 0:2 zurückgelegen. Auch wenn die Gremmendorferinnen mehr Torchancen hatten, haben wir sie immer wieder frustriert und mit Willen gespielt und gekämpft." Nachdem Daniela Karmann (52.) und Alexandra Bode (61.) zur Führung für die Gastgeberinnen trafen, lief Brochterbeck den Gegner in der Schlussphase hoch an, eroberte den Ball und kam durch zwei Treffer von Annika Halstenberg (84.) und Ann-Kathrin Meyer (90.) zurück.



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