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Frauen Regionaliga

Ein halbes Jahr noch, dann endet die Ära Andre Kuhlmann bei der Warendorfer SU.

Eine Leistung, die zufriedenstellt


Von Eva-Maria Landmesser

(17.12.18) Nach neun Jahren bei der Warendorfer SU soll zum Saisonende Schluss sein. Bereits Anfang Dezember verkündete Erfolgstrainer Andre Kuhlmann, dass er am Ende der Rückrunde sein Trainerengagement bei der WSU niederlegen wird. Mit heimspiel-online sprach er über seinen Werdegang, große Erfolge und die aktuelle Situation.

HS: Seit insgesamt neun Jahren bist du nun schon bei der WSU und vier Jahre davon Trainer der Regionalligistinnen. Warst du vorher schon woanders als Trainer tätig?

Kuhlmann: Nein, die WSU war meine erste Station.

HS: Und dann direkt so eine lange Zeit... Wie sah denn dein Werdegang dort aus?

Kuhlmann: Ich habe angefangen als Trainer der zweiten Frauenmannschaft und habe das Team nach anderthalb Jahren von der Kreisliga in die Bezirksliga geführt. Nach einem Jahr in der Bezirksliga habe ich für drei Jahre unsere U 17-Spielerinnen trainiert und mit diesen den Sprung von der Westfalenliga in die Regionalliga geschafft. Danach bin ich zu den Frauen gewechselt, wo wir eigentlich jedes Jahr gegen den Abstieg gespielt und, mal früher mal später, den Klassenerhalt geschafft haben. Dieses Jahr ist auf jeden Fall das schwierigste Jahr, vor allem was die Qualität der Liga betrifft. Die Regionalliga ist insgesamt stärker geworden.

HS: Welches waren deine größten Erfolge in der Zeit?

Kuhlmann: Der Aufstieg mit der zweiten Frauenmannschaft ganz am Anfang auf jeden Fall. Ich habe die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz übernommen und anderthalb Jahre später zum Aufstieg geführt. In den drei Jahren bei der U 17 haben wir gute Ausbildungsarbeit für die erste Damenmannschaft geleistet und in jedem Jahr den Kreispokal gewonnen. Dadurch haben wir uns für die neu gegründete Regionalliga qualifiziert. Der größte Erfolg war bestimmt der Hallen-Westfalenmeistertitel. Dann der Wechsel zu den Frauen, wo auch stets die Saisonziele erreicht wurden, was bei der WSU einfach Klassenerhalt heißt. Im ersten Jahr haben wir den HKM-Titel geholt und beim Westfalenpokal das Halbfinale erreicht. Ich denke damit kann man zufrieden sein, zumal man auch beschränkte Mittel hat.

HS: Gegenüber den "Westfälischen Nachrichten" hast du gesagt, dass du jetzt erst einmal eine Pause einlegen willst. Hattest du vielleicht auch die Befürchtung, dass nach neun Jahren der Schlendrian einkehrt?

Kuhlmann: Nein, das denke ich nicht. Ich glaube, dass wir gerade in diesem Jahr gezeigt haben, dass wir viel im Mannschaftsgefüge verändert haben und das Team intern so gut funktioniert wie nie zuvor. Ich habe der "Glocke" gesagt, dass es im Verein ein oder zwei Entwicklungen gibt, die ich ein bisschen anders machen würde. Aber da hat der Verein seine eigene Philosophie und da muss man dann selbst einfach sagen: 'Okay, es war eine schöne Zeit.' Ich bin sehr dankbar für all die Chancen, die der Verein mir ermöglicht hat.

HS: Welche sind diese Entwicklungen?

Kuhlmann: Ich hätte im Jugendbereich vor ein paar Jahren schon Veränderungen vorgenommen und die Mädchen im U 13- und U 15-Bereich bei den Jungs mitspielen lassen. Aus ausbildungstechnischen Gründen - insbesondere hinsichtlich der Weiterbildung - ist das vorteilhaft. Das kann man ganz einfach nachweisen. All unsere Topmädels haben zunächst bei den Jungs gespielt.

HS: Du hast gesagt, dass ihr viel am Mannschaftsgefüge gearbeitet habt. Was heißt das konkret?

Kuhlmann: Mir war einfach wichtig, dass wir das Mannschaftsgefüge in diesem Jahr mehr in den Blick nehmen, was uns auch gelungen ist. Trotz der schwierigen Situation und der vielen Rückschläge im ersten halben Jahr, ist die Stimmung positiv und die Mannschaft funktioniert absolut. Das ist definitiv eine schöne Entwicklung.



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