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Louisa Janning und Pia Kramer im Block. Die Abwehrtaktik hat immer noch Schwächen.

Aasee schießt den Vogel ab


Von Eva-Maria Landmesser 

(26.11.17) Ein Gespenst geht um in der dritten Liga. Man nennt es BW Aasee und nun auch Favoritenschreck. Durch das 3:2 (25:23, 25:23, 16:25, 20:25, 15:9) gegen den RC Sorpesee hat das Münsteraner Team schon zum zweiten Mal einen Tabellenführer vom Thron gedrängt.

Zuletzt waren sich die beiden Teams auf einem Vorbereitungsturnier in Bonn begegnet, bei dem die Sauerländerinnen Blau-Weiß zu Null besiegten. Auch in Sachen Personalien sahen die Ausgangsvoraussetzungen für Aasee nicht gerade rosig aus. Sowohl Frauke Bartonitz als auch Melanie Czubernat fehlten, sodass die ehemalige BW-Libera Stella Laudick als Gastspielerin nachrückte.

Dennoch präsentierten sich die Gäste aus Münster davon unbeeindruckt und starteten selbstbewusst ins Spiel. Den ersten Satz gewann Aasee zwar nur knapp, dennoch reichte dieser Fingerzeig aus, um die Gastgeberinnen zu verunsichern. Denn auch in der zweiten Spielrunde behielt Blau-Weiß, wenn auch nur leicht, die Oberhand. Das unnachgiebige Kräftemessen gipfelte schließlich in einem Aufschlag-Coup von BW-Außenangreiferin Maren Lamschick. Zuvor eingewechselt, verwandelte Aasees Nr. 13 zunächst ein Ass und dann einen druckvollen Aufschlag der von Sorpesee nicht sicher angenommen werden konnte. „So haben wir den zweiten Satz gewonnen“, schwärmte Co-Trainer Kai Annacker.

BW nimmt das Tempo raus

Auf diese Ansage folgte jedoch ein für die Gäste klassischer dritter Satz. Blau-Weiß ruhte sich auf den bisherigen Erfolgen aus und zügelte das Tempo. Außerdem hinkte das Münsteraner Spiel an der schon gegen Emlichheim zu Tage getretenen Block-Annahme-Schwäche. Was von den Säuerlanderinnen prompt mit einem deutlichen 25:16 bestraft wurde. „Am Netz war Sorpesee uns klar überlegen“, sagte Kai Annacker nach dem Spiel. Den vierten Satz konnte BW zwar wieder offener gestalten, an die Leistung aus den ersten beiden Sätzen jedoch nicht anknüpfen. Sorpesee war jetzt am Drücker.

Erwartungsgemäß hätte der RC diesen Aufwind jetzt nur noch mit in den Tiebreak nehmen müssen. Doch dem setzte Aasee einen Riegel vor und signalisierte schon zu Beginn, dass das Finale kein Selbstläufer werden würde. „Ich denke, dass wir durch den Gewinn der ersten beiden Sätze Sorpesee das Selbstbewusstsein genommen haben. Im Tiebreak waren wir wieder klar überlegen“, so Annacker.



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