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Volleyball

Alex Bartosch, neuer Mittelblocker des TSC, war im Angriff und im Block stark. Genauso wertvoll für das Team ist allerdings wohl die ruhige Art des Neuzugangs.
Auch Trainer Axel Büring war etwas überrascht von den hohen Niveau, das seine Mannschaft gegen Baden zeigte.

Neuer TSC überrascht positiv


Von Lars Johann-Krone

(16.09.17) Im Team der Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck hat sich in der Sommerpause einiges getan. Zum einen personell, zum anderen technisch und auch mental. Die Mannschaft scheint deutlich stabiler zu sein und stellte das gleich im ersten Match unter Beweis. Überraschend klar mit 3:0 (25:23, 25:19, 25:22) schlug Gievenbeck den Vorjahresdritten TV Baden.

Einen knappen Satz lang wirkte es noch so, als sei der TSC noch ähnlich labil und wackelig wie in der Vorsaison. Auch da spielte die Mannschaft um Trainer Axel Büring immer wieder starke halbe Sätze, um diese doch noch aus der Hand zu geben. Auch am Samstagabend waren die Gastgeber wieder auf dieser Fährte. 18:10 führten sie. Obwohl die Annahme nicht sehr präzise war, war der TSC stark im Sideout, punktete also konstant bei gegnerischem Aufschlag.

Schwere Arme, unkluge Entscheidungen

Dann jedoch folgte der Bruch im Spiel. Plötzlich wurden die Arme schwer, die Entscheidungen unklug und der Vorsprung kleiner. Bei 22:22 hatte Baden ausgeglichen und war drauf und dran, den Satz zu drehen und beim TSC böse Erinnerungen wach werden zu lassen. Ein technischer Fehler im Zuspiel des TVB – einer von mehreren – sorgte dann dafür, dass der TSC Abschnitt eins doch noch mit 25:23 gewann. „Das war wichtig, dass wir den Satz noch gewonnen haben“, meinte Axel Büring im Nachhinein.

Die Annahme, die neben Libero Nils Lydorf meist aus Erik Kerp oder Neuzugang Konstantin Holtstiege bestand, wackelte zwar in der Folge immer noch. Vor allem, wenn der TV nicht auf Lydorf spielte. Der TSC spielte aber ruhig, fing nicht an, im Angriff blind zu ballern und behielt damit die Oberhand. Satz zwei, auch weil Baden so fehlerhaft spielte, war der schwächste im Spiel. Er ging mit 25:19 an die Gastgeber, die damit schon an drei Punkten schnupperten.

Kerps Serie

Eine Aufschlagserie Erik Kerps beim Stand von 3:5 in Durchgang drei brachte den TSC in der Folge mit 9:5 in Führung. Diesen Vorsprung brachten die Gievenbecker locker ins Ziel und jubelten über einen starken 3:0-Einstand. Schon im Vorfeld hatte Axel Büring gesagt, dass seine Mannschaft stärker geworden sei, in der Ballkontrolle zugelegt hätte. Dass die Fortschritte so groß sein würden, überrascht. Und das bestätigt auch Büring selbst: „Mich hat auch überrascht, was unsere Mannschaft für ein Niveau gezeigt hat. Aber das haben wir uns erarbeitet.“ Und auch TVB-Trainer Peter Sagajewski zollte dem Gegner seinen Respekt: „Der TSC hat zu Recht gewonnen. Ich war auch überrascht von der Spielstärke des Gegners. Der hat uns ganz klar aufgezeigt, woran es bei uns hapert.“ Sagajewski haderte mit den Aufschlägen seines Teams sowie den Fehlern in leichten Spielsituationen.

Ein ganz wichtiger Faktor im TSC-Spiel war Alex Bartosch. Der neue Mittelblocker bringt zum einen zuvor fehlende Reichhöhe am Netz mit. Zum anderen hat seine ruhiger Ausstrahlung eine gute Wirkung auf das Spiel seiner Mannschaft. Die agiert viel gelassener in kritischen Situationen. So könnte der TSC eine deutlich bessere Rolle in der Liga spielen als noch im Vorjahr, als er Vorletzter war.



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