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Hiltrups Torwart Tobias Bäumer ist extrem beweglich. Er kam jedoch erst richtig in Fahrt, als der Zug für die Eintracht schon abgefahren war. Foto: Teipel


Hiltrup verliert zu schnell das Gleichgewicht


Von Andreas Teipel

(30.09.19) Eigentlich sah das doch gar nicht so schlecht aus, was Eintracht Hiltrup da ablieferte. Und trotzdem unterlagen die Münsteraner dem 1. HC Ibbenbüren am Ende mit 24:29 (14:14). "Das war heute die Schablone zu den beiden ersten Saisonspiel", muss Hiltrups Trainer Marcel Graefer den Saisonstart bei 0:6-Punkte wohl als missraten hinnehmen. Es lag jedoch nicht allein an jener Schablone, Ibbenbüren fügte dem Spielverlauf natürlich auch noch seinen Teil hinzu. Dabei stellte eine Umstellung in der ersten Halbzeit eine erste Zäsur im Spiel dar.

Hiltrup fand gut in die Partie, stellte sich dem erfahrenen Gegner, der im Sommer erst aus der Landesliga kam, mit einer mutigen 4:2-Abwehr entgegen und besetzte so geschickt die Schieß-Stellungen des HCI. Die Gäste hatte Mühe Schritt zu halten und bald schon führte Hiltrup mit 5:3 bei gleichzeitiger Aussicht auf mehr. Auch im Eintracht-Angriff passte vieles. Das Positionsspiel lief flüssig, Tim Rickling als Mitteaufbau ging selbstbewusst voran. Hiltrup war am Drücker und öffnete seine Deckung immer weiter bis hin zur Manndeckung in der eigenen Hälfte. "Die waren im Grunde nur darauf aus, Chaos zu verbreiten", lautete Till Hubers Interpretation der gegnerischen Methoden.

Ibbenbürener Umstellung stört Hiltrups Balance

Doch dieser Zustand hielt nicht lange an. Auch weil sich Ibbenbürens Trainer Huber in einer Auszeit reagierte: "Jungs, das ist Alibi-Handball, den ihr da in der Deckung betreibt", fuhr er seine Spieler an. Hagen passten die Freiräume der Hiltruper Rückraum-Spieler nicht, weswegen er auch Daniel Albers vor die Abwehr zu einer 5:1-Formation beorderte. Und siehe da: Hiltrup verlor das Gleichgewicht und Ibbenbüren brach nun mit seinen Angriff durch. Besonders schön natürlich waren wieder die berüchtigten Kuhlmann-Pirouette mit denen jener Tim Kuhlmann sich an seinen Gegner vorbeiwirbelt. Immerhin Hiltrup fing sich nochmal und erreichte zur Pause zumindest den 14:14-Ausgleich. 

Doch dieser Spielverlauf schien halt bekannte Muster in den Eintracht-Köpfen auszulösen. Und die scheinen als Folge eine mangelnde Chancenverwertung. Der Eintracht gelang lange Zeit nur sehr wenig. Innerhalb von einer Viertelstunde endeten nur drei Versuche im Tor. Nicht einmal die Angriffsformation "Buschmann links" wollte mehr gelingen ;) Anders der HCI, der vor allem in Daniel Albers einen treffsicheren Außenspieler sowie einen gnadenlosen Tempo-Spieler und Siebenmeterschützen hat. Der war zur Stelle. Und als Albers Stemmwurf in der 50. Minute auf 26:22 stellte, half Hiltrup auch nicht der Rückzug auf eine 6:0-Deckung mehr. 

Tore für beide Mannschaften: Beim Warmmachen traf ein Ball den Computer für die Übermittlung von Spieldaten und setzte diesen außer Gefecht. In unserer modernen Welt ist natürlich niemand mehr darauf eingestellt, Torschützen manuell zu notieren. Auch Heimspiel hat hier aufs Schändlichste versagt und wird dafür in Hölle schmoren, dass wir euch die Torschützen nicht nennen können.

Tim Kuhlmann schraubt sich durch die Hintermannschaft von Eintracht Hiltrup. Zur Pirouette setzt er später auch noch an. Foto: Teipel


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