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Tim Rickling (r.) im Duell mit Gerrit Apelt. Am Ende hatte die Eintracht mehr Körner als die HSG. Foto: Steinigeweg

Eintracht mit doppeltem Comeback


Von Jan Steinigeweg

(12.01.20) Hurra, Hurra, die Eintracht die ist da! Spieler und Verantwortliche von Eintracht Hiltrup hüpften nach dem 29:26 (14:14)-Heimsieg gegen die HSG Hohne/Lengerich jubelnd im Kreis und schmetterten die Vereinshymne. Doch bis es so weit war, hatte Hiltrup eine schwierige Aufgabe zu meistern. In beiden Halbzeiten zeigte das Team von Marcel Graefer Comebacker-Qualitäten, da es meist die HSG war, die führte. Am Ende war es dann auch dem ausgedünnten Kader der HSG geschuldet, dass jeweils in den letzten Minuten der beiden Spielhälften die Luft ausging.

HSG-Coach Daniel Bieletzki fehlten insgesamt sieben Spieler, darunter mit Tobias Volk (Urlaub), Alexander Dubs (Verletzung) und Janik Dorroch (Verletzung) drei Spieler, die im Normalfall in der ersten Sieben zu finden sind. Das führte dazu, dass Hiltrup in der Lage war komplett durchzuwechseln, während die HSG deutlich mehr Körner lassen musste. "In den letzten 6-7 Minuten jeder Halbzeit ging uns schlichtweg die Luft aus. Da konnten wir jeweils eine Drei-Tore-Führung nicht über die Zeit bringen", so Bieletzki. Auch sein Gegenüber sah den Spielverlauf ähnlich. "Wir hatten heute mehr alternativen auf der Bank. Ich konnte am Ende mit Tim Rickling, Lukas Schmidt und Daniel Brocks noch mal drei frische Jungs für den Rückraum bringen", sagte Graefer. Und genau das machte zum Schluss auch den Unterschied aus.

Brocks stark vor der Pause

Das Spiel startete spannend und wie zu erwarten auf Augenhöhe. Beide Teams agierten mit einer 3:2:1-Deckung und waren somit recht offensiv und auf Ballgewinne ausgerichtet. Nach dem 7:8 für die Eintracht durch Leon Schmidthuis in der 18. Spielminute verlor Hiltrup ein wenig den Anschluss. Die Deckung offenbarte zu große Lücken, und die HSG wusste diese geschickt zu nutzen. Entweder war Kilian Sensen am Kreis frei, oder der von Außen einlaufende Mikel Hart. Die HSG zog auf 13:9 davon. Graefer sah die Lücken und stellte auf eine 6:0-Deckung um. Zudem brachte er Daniel Brocks auf Halblinks, der in den restlichen Minuten der ersten Hälfte zur Aufholjagd blies. Er war mit drei knallharten Würfen aus dem Rückraum maßgeblich daran beteiligt, dass es zur Pause 14:14-Unentschieden stand.

Die HSG erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte. Nach 37 gespielten Minuten stellte Hart wieder einen Vier-Tore-Vorsprung für Hohne/Lengerich her. Neuer Spielstand 16:20 aus Sicht der Eintracht. Doch auch im zweiten Durchgang gelang Hiltrup ein Comeback. Und wie! Im Angriff zeigte sich das Team von Graefer konsequent und treffsicher, während Tobias Bäumer im Tor zur Höchstform auflief. Zwei Siebenmeter parierte er in kürzester Zeit und gab seinem Team damit die nötige Sicherheit für den Angriff. Auf Seiten der Lengericher verletzte sich zudem Jan Blömker an der Achillessehne und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Diesem zusätzliche Ausfall stellte die Eintracht eine frische Rückraumreihe gegenüber. Fünf Minuten vor dem Ende gelang Dominik Knudsen der 23:23-Ausgleich. Der HSG fehlte die Luft und Hiltrup hielt das Tempo gnadenlos hoch. Tim Rickling markierte den 29:26-Endstand und feierte anschließen ausgiebig mit seinen Teamkollegen. 

Tore für Hiltrup: Brocks (5), Spaedtke (5), Dahlhaus (3), Schmidthuis (3), Assmann (2), Rickling (2), Spieler 6 (2), Knudsen (2), Reguera (2), Schmidt (2), Röhr (1) 

Tore für Hohne/Lengerich: Hart (7/2), Guttek (6), Grune (4), Sensen (4), Schallenberg (2), Apelt (1), Blömker (1), Gamradt (1)



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