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Landesliga 2

Kinderhaus ballert sich in Laune. Tobias Berger (Nr. 7, Bildmitte) steuert satte drei Treffer zum Sieg der Kinderhauser bei.

Kinderhaus knipst 08 das Licht aus


Von Luca Adolph

(11.02.19) Hoch konzentriert! Nach dem nervenaufreibenden Hinspiel war Westfalia Kinderhaus vor der Partie mit dem SC Münster 08 durchaus gewarnt. Nach einer sicher geglaubten 15:3-Halbzeitführung war Nullacht damals noch mal rangekommen. Doch die Kinderhauser haben dazugelernt und den Gästen im zweiten Anlauf keine Chance gewehrt. Beim 31:27- (17:10)-Erfolg dreht Christopher Kohl dabei mal so richtig auf. Souverän!

Gleich zu Beginn der Partie zeigte Westfalia auf, wohin diese Partie gehen sollte. Nach achtsamen Abwehraktionen von Eike-Christian Siering und Michel Schulz setzte sich das Team ab. Bereits nach zehn gespielten Minuten stand eine aussichtsreiche 7:3-Führung zu Buche. "Im Hinspiel waren wir uns zu sicher gewesen und hatten hintenraus den Spielfluss vermissen lassen. Wir haben das Tempo wieder ähnlich angezogen, dieses Mal jedoch auch hochgehalten", sagte Michael Dreskornfeld, Trainer von Westfalia Kinderhaus.

Unaufhaltsamer Kohl zieht davon

In der Tat, die Heimmannschaft behielt den Fokus und ließ Nullacht nur selten passieren. Die Rückraumschüsse der Gäste wurden immer wieder entschärft. Dabei profitierte Kinderhaus von einem eindrucksvollen Stellungsspiel und ordentlicher Beinarbeit. Währenddesen gelang beim herausragenden Rückraum Links Christopher Kohl nahezu alles. Neben fünf Siebenmeterknallern warf er acht weitere Hütten. Spitzenwert! "Christopher hat ein überragendes Spiel gemacht. Dabei hatte er kurz vor dem Anpfiff noch vermutet, dass sich bei ihm ein Magen-Darm-Infekt anbahnt. Davon war keine Spur", so Dreskornfeld.

Auch nach dem 10:17-Rückstand zur Pause ließ Nullacht die nötige Galligkeit vermissen. Der sonst so treffsichere Lasse Gehmeyr biss sich an der gegnerischen Abwehr fest. Einzig Neuzugang Sven Lüdiger lieferte auch im dritten Spiel für seinen Klub ab. Gleich sechsmal schlug er zu, ließ aber auch einige Großchancen liegen. "Wir haben kein Mittel gefunden, Christopher Kohl zu verteidigen. Darüber hinaus hat jeder aus der Mannschaft zwei, drei Fehler zu viel gemacht", resümierte Nullacht-Coach Björn Hartwig.

"In der Abwehr spielst du mit Leidenschaft und Wille, das habe ich heute vermisst. Dennoch können wir auf unsere 27 erzielten Treffer gegen eine, der besten Verteidigungen der Liga durchaus aufbauen", führte Hartwig weiter aus. Die Kinderhauser waren längst davon gezogen, als das Trainerduo Dreskornfeld/Spreer begann, durchzuwechseln. Hintenraus leisteten sie sich zwar noch einige Unaufmerksamkeiten, das Spiel war jedoch längst entschieden.

SC Westfalia Kinderhaus - SC Münster 08 31:27 (17:10)
Westfalia: Cooper, Scholz-Sadebeck (1) - Kohl (13/5), Dittrich, Dudenhausen (je 4), Berger (3), Würthwein, Pakullat (je 2), Leenings, Edgren (je 1)
Nullacht: Tönjann, Boden - Lüdiger (6), Kramer, Schmidt (je 4), Schütte, Witzenhausen (je 3), Bittern (3/2), Sibbersen (1)



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