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Landesliga 2

Nullacht erreicht sein Minimalziel


(19.11.18) Das Ausmaß der Vredener Misere spiegelte sich an diesem Spieltag gegen den SC Münster 08 wider. Öffnet internen Link im aktuellen Fenster[mehr...]

Landesliga 2

Nullacht erreicht Minimalziel


Von Andreas Teipel

(19.11.18) Das ganze Ausmaß der Vredener Misere spiegelte sich an diesem Spieltag in der Partie des Aufsteigers beim SC Münster 08 wider. Eigentlich befanden sich beide Teams auf Augenhöhe - zumindest in der Offensive. In der Abwehr aber verlor der TV am Ende das Spiel mit 30:35 (12:15). "Speziell unsere vielen Zeitstrafen haben uns zu schaffen gemacht", sah Trainer Frank Steinhoff allerdings auch gute Ansätze. Nullacht-Trainer Björn Hartwig räumte ein, "dass wir für diesen Sieg sicher keinen Schönheitspreis verdient haben, aber wir wollten heute vor allem die Punkt."

Beide Teams begannen mit recht biederen 6:0-Abwehrblöcken, die von ebenso biederem Positionsspiel von links nach rechts verschoben wurde. Nur kein Risiko, denn in Anbetracht der Tabellenlage war der Sieg entscheidend, nicht das Wie. Und so schalwienerte Nullacht mit Niels Sibbersen, Jonas Bittern, Lasse Gehmeyr sowie Jakob Schmidt am Kreis vor der TV-Abwehr herum, setzt mal Goalgetter Gehmeyr ins Szene, mal spielte Schmidt seine 1,73m nach Tieffluganspielen gegen die langen Vredener Kerls aus.

Vredens Max Wagener sperrt 08-Verteidiger Lucas Sturm, damit Julius Jetter Anlauf zum Sprungwurf nehmen kann. Foto: Teipel

Offensivere Vredener kämpfen sich heran

Vreden hingegen sorgte für hohes Tempo vorm 08-Kreis. David Feist beschleunigte die Kugel und Julius Jetter auf Halblinks sowie Oliver Abbing auf Halbrechts übersprangen die gegnerischen Verteidiger. Überraschende Ausfälle, Attacken auf den Ballführenden oder gar Tempogegenstöße waren Raritäten. Und so hielt sich das Spiel die Waage. Erst nach 20 Minuten gelang es Münster sich erstmals abzusetzen, einen Hauch lag Nullacht ohnehin die ganze Zeit vor. Doch nun wuchs nach Treffern von Sibbersen und Bittern der Vorsprung erstmals auf drei Tore an. Vreden tat sich insgesamt etwas schwerer, trat nicht mit der Leichtigkeit der Gegner auf, die auch ständig im "intellektuellen Austausch" miteinander standen und stetig auf der Suche danach, die Abstimmung noch ein Mü zu optimieren.

Aber Vreden ließ sich so leicht nicht abschütteln, kämpfte sich nach dem Seitenwechsel vor allem dank einer offensiveren 5:1-Deckungsweise sogar wieder bis auf 18:17 heran. Doch nun zerstörten mehrere Zeitstrafen den Spielfluss des TVV. Speziell in Unterzahl funktionierte die Abwehr gar nicht mehr, agierte viel zu statisch und ermöglichte Münster so, den alten Abstand wieder herzustellen - mehr noch: ihn auch bis zum Ende auf fünf Pöttken auszubauen. Da war nix mehr zu machen. Immerhin entzündete die offensivere Defensivvariante eine Perspektive für die Zukunft. Schafft Vreden es, die Abwehrleistung dem guten Offensivspiel anzupreisen, muss sich der Aufsteiger wohl kaum Gedanken um den Wiederabstieg machen.

Tore für Nullacht: Gehmeyr (9), Schmidt (6), Limke (6/5), Sibbersen (5), Bittern (4), Kuhlenbäumer (2), Merkwirth (1), Witzenhausen (1)

Tore für Vreden: Julius Jetter (9), Abbing (4), Gehling (4), Frintrop (3), Feist (3), Rave (2/1), Resing (2), Röring (2), Wagener (1)



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