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Landesliga 2

Sowohl im Innenblock als auch in seiner Eigenschaft als Hörstes bester Schütze überzeugte Marco Stutzki daheim gegen Kattenvenne. Foto: Teipel

Hörstes persönliches Neuenkirchen verhindert


Von Andreas Teipel

(26.11.19) So leicht kommt der TV Kattenvenne in dieser Saison so leicht nicht mehr an KEINE Punkte. "Ich hab' vor dem Spiel in der Kabine schon gesagt: Das wird unser leichtestes Saisonspiel", nahm auch Co-Trainer Stefan Hülsmeier die Ausgangslage von der humorigen Seite, um gleich den Druck rauszunehmen. Der Aufsteiger trat also beim Meisterschaftsanwärter TG Hörste an. Wenig Aussicht auf Erfolg, für jede Mannschaft. Doch Hörste war gleichzeitig auch Getriebener.

"Sowas wie in Neuenkirchen soll uns nicht noch einmal passieren", hatte Hörstes Trainer Christian Blankert im Training also vor allem den Abwehrverbund in die Mangel genommen. So leicht sollte keiner mehr den Innenblock zerreißen können. "Daher haben wir nochmal ganz klar die Absprachen - auch mit dem Torwart - verinnerlicht, damit jeder weiß, was sein Nebenmann tut", so Blankert weiter. Und so sah sich Kattenvenne, die bis zum 2:2 noch Schritt hielten einer schier unüberwindlichen Mauer gegenüber, die es ohne den rotgesperrten Aufbauspieler Mario Postert zu knacken galt. Speziell in dieser Phase ein aussichtloses Unterfangen. Viermal bliebt der TVK ohne Torerfolg, nicht selten ergab sich auch kaum eine Gelegenheit zum Abschluss. Hörste aber verrichtete vorne sein teuflisch Werk. Und so stand es binnen weniger Minuten 6:2 für die Hausherren.

Have a break, have a KitKat

Kattenvenne nahm sich ein KitKat. Also ein Break. Also eine Auszeit. Klar jetzt, oder? "Wir hatten bis dahin gefühlt schon fünfmal in den Block geworfen. Der Weg um den Block herum war zwar auch dicht, aber das hatten wir bis dahin auch kaum versucht", so Hülsmeier. Dieser Appell linderte die Haue, die der Coach insgeheim befürchtete. Es änderte aber auch nichts an der Überlegenheit Hörstes. 

Und so blieb es Kattenvenne am Ende allein, die Teilerfolge zu zählen: NUR sieben Tore Rückstand waren okay, und dass die beiden Youngster Fyn Hörnschemeyer und Maxi Gansler je einen Treffer hatten, war ein willkommenes Erfolgserlebnis, das speziell junge Spieler nun mal brauchen. Damit konnte Hülsmeier gut leben: "Ich hatte es ehrlich gesagt schlimmer erwartet."

Tore für Hörste: Stutzki (8), D. Barrelmeyer (7), Tarner (5), , Hagemann (3), Schuster (2), L. Barrelmeyer (2), Lepper (2), Burstädt (1), Krause (1)

Tore für Kattenvenne: M. Peters (5), Segger (5), Kipp (4/2), J. Glasneck (4), N. Postert (3), Gansler (1), Hukriede (1), Hörnschemeyer (1)



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