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Landesliga 2 - Anschwitzen

"Mit den Heimspiel-Leistungen sind wir zufrieden, auswärts haben wir nur in Schloß Neuhaus den Kampf angenommen", sagt Dennis Nold. Foto: Uhlig

Zweitbester Werfer aber kein Torgarant


Von Nils Uhlig

(13.01.22) Es geht also weiter mit der Handballsaison! In der Landesliga 2 stimmten sieben Mannschaften fürs Weiterspielen, fünf für eine Unterbrechung. Sicherlich werden trotzdem einige Spiele verlegt, wie die Partie zwischen Hesselteich und Warendorf, die eigentlich für Freitag angesetzt war. Ein Spitzenspiel, was eigentlich keines ist, findet in Müssen-Billinghausen statt. Der heimische TuS steht auf Platz zwei und trifft auf die drittplatzierte HSG EGB Bielefeld. Beide Teams sind allerdings schon deutlich hinter Spitzenreiter Altenhagen zurück. Trotzdem schwitzen wir den Spieltag mit Müssens Spielmacher Dennis Nold an.

"Mit den Heimspiel-Leistungen sind wir zufrieden, auswärts haben wir nur in Schloß Neuhaus den Kampf angenommen", ist der 34-jährige Spielmacher trotz Platz zwei nicht ganz zufrieden mit der bisherigen Performance seiner Mannschaft. Zuhause ist sein Team allerdings eine Macht. Alle Spiele wurden gewonnen und Nold war häufig einer der besten Werfer.

In der mannschaftsinternen Torschützenliste steht der Siebenmeterschütze auf Rang zwei hinter Shooter Lukas Hansen. "Das wusste ich gar nicht und ich bin auch kein Torgarant", sagt der Mittelmann bescheiden. Er sieht seine Aufgabe eher darin Struktur ins Angriffsspiel zu bringen und seine Nebenleute einzusetzen. Das macht er auch richtig gut und profitiert am Ende selbst davon. Denn die Siebenmeter, die rausgeholt werden, trifft Nold mit absoluter Gelassenheit. Da kann auch schonmal ein Leger am Kopf des Torwarts vorbeischrammen.

Zug nach ganz oben ist abgefahren

Den Zug nach ganz oben sieht auch Nold als abgefahren an. "Wenn Altenhagen keine größeren Schnitzer mehr unterlaufen, dann brennt da nichts mehr an", ist sich "Harry" sicher. Spielerisch sei die TSG aber auch die bisher einzig gute Mannschaft der Liga gewesen. Es wäre also ein verdienter Aufstieg. Dahinter würde Nold natürlich gerne mit seinem TuS einlaufen und dazu ist ein Sieg im kommenden Heimspiel gegen EGB Bielefeld nicht verkehrt. "Die spielen wohl gerne im 7 gegen 6, um ihren starken Rechtsaußen Marc Rössler freizuspielen", weiß Nold bereits, was auf seine Mannschaft zukommt. Das will sein Team nach Möglichkeit unterbinden und dann schauen, ob die Gäste noch mehr in der Hinterhand haben. Die Tore von Dennis Nold könnten in jedem Fall am Ende entscheidend sein, auch wenn er sich nicht als Torgarant sieht.

Anschwitzen, 11. Spieltag

SC DjK Everswinkel – FC Greffen (Anwurf Donnerstag 20.30 Uhr)
Die Gastgeber müssen ihre Kräfte gut einteilen. Denn zwei Tage später geht es schon nach Bielefeld zum Spitzenreiter. Die Chancen auf Punkte sind am heutigen Donnerstag ungleich größer und so wird der Fokus der Steinhoff-Truppe auf dem Spiel gegen Greffen liegen. Die Gäste sind eins der Überraschungsteams der Liga. Trotzdem gibt es beim FC Probleme. Der Rat tagt aktuell auf Grund der Pandemie des Öfteren in der Greffener Sporthalle, was den Trainingsbetrieb erschwert und teilweise ganz verhindert. Beide Mannschaften brauchen aber die Punkte gegen den Abstieg.
Nold-Tipp: 32:27. "Everswinkel spielt zuhause und Greffen war gegen uns nicht so stark", sagt der Müssener Spielmacher.
HEIMSPIEL-Tipp: 29:26. Greffen spielt eine super Saison, aber Everswinkel braucht die Punkte dringender und wird alles reinwerfen. Ein knapper Heimsieg ist die Folge.

TSG Altenhagen-Heepen II – SC DjK Everswinkel (Anwurf Samstag 16.50 Uhr)
Zwei Tage später geht es gegen den souveränen Spitzenreiter. Eine schier unlösbare Aufgabe, vor allem in Bielefeld. Heepen ist somit klarer Favorit und sollte sein Spiel durchbringen. Doch ein Selbstläufer wird auch dieses Spiel nicht. Vor allem weil Simon Vormbrock und Jannis Heidemann in Zukunft vermehrt im Drittliga-Kader auflaufen sollen. Sind beide dabei, stehen die Chancen auf einen Erfolg ungleich höher. Dennoch wird Everswinkel sich nicht kampflos geschlagen geben.
Nold-Tipp: 41:23. "Klare Sache! Der Spitzenreiter ist viel zu stark für Everswinkel", erinnert sich Nold an den eigenen deutlichen Heimsieg gegen die DjK.
HEIMSPIEL-Tipp: 32:26. Der Spitzenreiter ist eine Nummer zu groß. Ein sicherer Heimsieg auf dem Weg in die Verbandsliga.

TuS Müssen-Billinghausen – HSG EGB Bielefeld (Anwurf Samstag 18 Uhr)
Laut Tabelle ein Spitzenspiel, trifft doch der Zweite auf den Dritten. Allerdings ist das bei ungleich viel gespielten Partien wenig aussagekräftig. Müssen hat bisher all ihre Heimspiele gewonnen und steht deswegen zurecht weit oben. EGB hingegen hat bereits einige Punkte unnötig verschenkt und muss punkten, um nicht noch einmal in Abstiegsgefahr zu geraten. 12:8-Punkte sind bei fünf Absteigern alles andere als ein sicheres Polster. Ein Spiel auf Augenhöhe ist möglich.
Nold-Tipp: 32:30. "Zuhause sind wir ungeschlagen und das bleiben wir hoffentlich auch am Wochenende", setzt Nold selbstverständlich auf das eigene Team.
HEIMSPIEL-Tipp: 25:24. Müssen hat alle Heimspiele gewonnen und wird diese Serie fortsetzen, auch wenn EGB bis zum Schluss in Schlagdistanz bleibt.

FC Greffen – TSV Schloß Neuhaus (Anwurf Samstag 19.15 Uhr)
Auch für Greffen geht es zweimal um Punkte. Gegner am Samstag ist der TSV Schloß Neuhaus, der zuletzt fleißig Punkte gesammelt hat. Besonders defensiv wird sich der FC gegen die TSV-Shooter etwas einfallen lassen müssen. Mit der bevorzugten 6:0-Variante wird es schwer Gettert und Fabian Schuster in den Griff zu bekommen. Gegen offensive Abwehrreihen tut sich der Gast hingegen schwer, wie zuletzt gegen Müssen. Wenn der Kader des TSV komplett ist, sind sie auch in Greffen Favorit, obwohl die Tabelle etwas anderes sagt.
Nold-Tipp: 27:31. "Wenn Schloß Neuhaus vollzählig ist, sind die stärker als Greffen", meint der Mittelmann.
HEIMSPIEL-Tipp: 28:29. Spiele mit Greffener Beteiligung sind immer eng. Allerdings ist der TSV in kompletter Besetzung zu stark.

SG Sendenhorst – SG Neuenkirchen-Varensell (Anwurf Samstag 19.15 Uhr)
Sendenhorst hat immer noch unter den zahlreichen Corona-Infektionen im Dezember zu kämpfen. Acht Spieler waren infiziert, vier von ihnen haben weiter Symptome und können laut Trainer Thorsten Szymanski nicht mal einen Kilometer am Stück laufen. An Handball sei da nicht zu denken. Ob das Spiel unter diesen Voraussetzungen noch verlegt wird, bleibt abzuwarten. Neuenkirchen hat sich zumindest zuletzt stark verbessert gezeigt und den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen verkürzt.
Nold-Tipp: 30:28. "Beide Teams stehen unten drin. Ich tippe auf die Gastgeber", setzt Nold auf den Heimvorteil der SG.
HEIMSPIEL-Tipp: 25:29. Sendenhorst kann die fehlenden Spieler nicht kompensieren und Neuenkirchen ist gut drauf.



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