Kreisliga A
Folkers fiel sofort positiv auf
Von Fabian Renger
(06.05.24) Den Aufstieg hat der SV Büren ja relativ souverän und frühzeitig eingetütet. Zeit also, sich wieder der Personalplanung zu widmen. Nun steht ein neuer Rechtsverteidiger für die kommende Spielzeit parat. Constantin Folkers kommt von Eintracht Osnabrück. Und "Conny" scheint ein besonders guter Charakter zu sein.
"Er ist ein Spieler der Marke 'Dauerhaft Kreisliga, nie drüber gewesen, er wollte einfach nur kicken'", beschreibt es Bürens Co-Trainer und Kaderplaner Nino Lücke recht charmant. Bürens Torjäger Jeff Weber nahm seinen Buddy Folkers mal irgendwann mit zum Training. Warum auch nicht? Lücke und sein Cheftrainer Marcel Czichowski sowie die gesamte Truppe - sie alle waren hellauf begeistert. "Er hat eine super Eröffnung, haben wir im Training gemerkt. Er ist sofort positiv aufgefallen, hat eine gute Zweikampfstärke und spielt geile Druckpässe in die Tiefe", schwärmt Lücke.
"Sehr, sehr bescheiden"
Ein Training und direkt überzeugt - nicht so schlecht. "Ein super einfacher, aber ehrgeiziger Spieler", so Lücke, der Folkers ebenfalls als "fußballbekloppt" und "sehr, sehr bescheiden" beschreibt. Der Neuzugang habe gegrübelt, was der SVB denn mit ihm wollen würde. Gerade in der Bezirksliga. So gut sei er doch nicht. Auf so jemanden steht Lücke. Und: Folkers ist durchaus ein kleines Kraftpaket. Kann in der Bezirksliga nie schaden.
Der Routinier steht übrigens auch für Beständigkeit. Etliche Jahre spielte er in Hellern, war dort auch als Trainer tätig. Seit 2019 war er bei Eintracht Osnabrück unterwegs - einer seiner dortigen Trainer? Jeremy Karikari, heute Dreh- und Angelpunkt und so etwas wie das Gehirn der SVB. Deni Alagic, heute Bürener Torjäger, war damals bei Eintracht sein Co-Trainer. Beide hoben dann obendrein den Daumen zur Verpflichtung.








































