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Arminias neuer Abteilungsleiter Dennis Lammers (l.) beim Spiel der 2. Frauenmannschaft gegen Wacker Mecklenbeck. "Ich habe nicht nur Gehör für die Männer, sondern auch für unsere Frauen", sagt er.

Lammers und der Glaube an das Wunder


Von Christian Lehmann

(04.05.18) Seit Mitte April ist Dennis Lammers nun offiziell Fußball-Obmann und damit Nachfolger von Waldemar Magel bei Arminia Ibbenbüren. In seinen ersten Wochen in neuer Funktion erlebte der ehemalige Trainer des SC Greven 09 II, der zuvor über ein Jahrzehnt Jugendteams bei Westfalia Hopsten betreut hatte, die volle Bandbreite des ehrenamtlichen Jobs mit. 

Zwei Tage nach seiner Bestätigung im Amt durch die Abteilungsversammlung sah Lammers die desaströse 1:7-Klatsche der ersten Mannschaft gegen Teuto Riesenbeck. Zuvor hatte er die Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Vladan Dindic in passiver Rolle mitverfolgt. "Ich hatte mir den Einstand natürlich anders vorgestellt", gesteht Lammers, der aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht mehr regelmäßig an der Seitenlinie stehen will. "Ich hatte ein paar Gespräche mit anderen Vereinen, aber mir fehlt das Feuer für die Arbeit als Trainer". 

Arbeit im Vorstand auf viele Schultern verteilt

Nach guten, langen Gesprächen Sascha Brewe und Waldemar Magel, der aus beruflichen Gründen kürzer treten und nur noch als Beisitzer fungieren will, loderte es Anfang April wieder. Eine Bedingung für Lammers' Engagement war allerdings, dass die Arbeit im Vorstand auf mehrere Schultern verteilt wird. Binnen weniger Tage gelang es den Verantwortlichen, 13 weitere Mitstreiter zu finden, die etwas bewegen wollen. "Ich muss gestehen, dass ich im Vorfeld ein anderes Bild von Arminia im Kopf hatte", so Lammers. Auch das Krisenmanagement aller Beteiligten nach dem Rücktritt Dindics habe ihn begeistert.

Der Blamage gegen Teuto folgten drei Siege in Serie in Recke (1:0), gegen Altenrheine (3:1) und zuletzt beim Nachholspiel in Wilmsberg (3:2) - und plötzlich ist der Glaube an den Klassenerhalt wieder da! "Altenrheine war richtig geil", schwärmt der Funktionär, der sich begeistert davon zeigt, wie das Team zuletzt auch personelle Rückschläge weg steckte. Mit einem Sieg gegen Blau-Weiß Aasee am Sonntag könnte der Tabellen-Vorletzte erstmals seit Wochen wieder über den Strich springen.

Unabhängig vom Saisonausgang obliegt es Lammers nun, ein Team für die kommende Spielzeit zusammen zu stellen - die Vereinbarung mit Trainer Hubertus Ahmann gilt nur bis zum Saisonende. "Es wäre naiv und fatal, wenn wir uns jetzt nicht nach Alternativen umschauen würden. Das ist auch mit Hubertus so besprochen", erklärt Lammers, der bereits mit jedem Spieler des aktuellen Kaders persönlich oder telefonisch gesprochen hat. Die Quintessenz: "90 Prozent der Spieler wollen bei Arminia bleiben - ligenunabhängig."

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