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Bezirksliga 12

Luke Vette (r.) ist eines von vielen neuen Gesichtern beim VfL Wolbeck.

Vorsicht ist besser als Nachsicht


Von Christian Lehmann

(28.05.19) "Als Trainer ist es immer schöner, mit 16 oder mehr Spielern auf dem Trainingsplatz zu stehen, als mit zehn", sagt Alois Fetsch. Der Trainer des VfL Wolbeck kam in diesen Genuss in der Rückrunde allerdings eher selten - der Kader war schlicht und ergreifend zu ausgedünnt. Daniel Bothen, Waldemar Klemke und Marco Lolaj standen schon zu Jahresbeginn nicht mehr zur Verfügung, in der Rückrunde fehlten dann auch noch Felix Siemon, Mika Briese (beide Kreuzbandriss), Luca Rehberg (Schienbeinbruch), Ben Schragen (Knieprobleme) oder Fabian Stelzig (Beruf) lange. 

So kann und soll es in der kommenden Saison nicht weitergehen, zumal mit Daniel Seidel und Damian Hallas zwei ganz erfahrene Spieler zum BSV Roxel wechseln. Aber der VfL hat vorgesorgt und nach Benedikt Sollik, Yanek Lubitz und Tilo Gadau (wir berichteten) weitere Neuzugänge vorgestellt. 

Qualität vom Gievenbecker Weg

Zwei davon kommen vom 1. FC Gievenbeck. Der bisherige Kapitän der U23, Kolja Speckmann, wechselt ebenso an den Brandhoveweg wie sein Teamkollege Luke Vette. Und Fetsch ist begeistert: "Kolja ist ein gestandener Bezirksligaspieler, der in der Viererkette alles spielen kann und trotz seines jungen Alters reichlich Erfahrung mitbringt." Bei GW Gelmer hatte der junge Speckmann vor einigen Jahren sogar noch mit Fetsch in einer Mannschaft gestanden. Linksfuß Vette kann im zentralen Bereich so ziemlich alles spielen. "Dass er ein ganz feines Füßchen hat, haben wir im Rückspiel gesehen", erinnert sich der Coach.

Ein ganz besonderes Juwel ist Linus Möllers. Der Mittelfeldspieler des SC Münster 08 wurde in der Jugendabteilung von Borussia Dortmund und Preußen Münster ausgebildet und sogar schon als bester Spieler der U19-Stadtis in Münster ausgezeichnet. In der laufenden Saison kam er beim Landesligisten verletzungsbedingt allerdings kaum zum Zuge, nur acht Landesliga-Minuten stehen zu Buche. "Wir freuen uns riesig, dass er den Weg zurück zu uns findet", heißt Fetsch den gebürtigen Wolbecker willkommen. 

Wird Sebastian Jakob der neue Seidel?

Die Rolle des Torjägers, die nach dem Abgang von Daniel Seidel vakant ist, könnte indes Sebastian Jakob einnehmen. Der Toptorjäger der Kreisliga A1 Unna-Hamm hat für den FC Uentrop in dieser Saison 29 Tore erzielt, in der Saison zuvor war er 16 Mal erfolgreich. Bezirksliga-Erfahrung bringt der Stürmer von Westfalia Rhynern mit, wo er für die Reserve spielte, aber auch im Oberliga-Kader mittrainierte. "Er weiß, wo das Tor steht", so Fetsch.

Er und sein neuer Co-Trainer Florian Quabeck dürfen zum Trainingsstart auch Stürmer Max Schulte und Juri Holstein aus der eigenen U19 begrüßen. Insgesamt 27 Spieler stehen also künftig im Kader, wobei es aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen noch drei oder vier Wackelkandidaten gibt. 

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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SC Münster 08 II 17    59:11 49  
2    TGK Tecklenburg 18    68:20 45  
3    SV Bösensell 17    45:10 43  
4    Neuenkirchen II 18    66:24 40  
5    GW Gelmer 17    47:25 38  

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