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Frauen-Landesliga 3 - Anschwitzen

Franziska Rüter (l.) und die SG Telgte haben am Wochenende eine schwere Aufgabe vor der Brust.

Da fehlt noch was


Von Theresa van den Berg

(04.10.19) So ganz angekommen sind sie beide noch nicht. Die SG Telgte noch nicht in der aktuellen Saison und Franziska Rüter noch nicht bei ihrem neuen Verein. "Menschlich bin ich auf jeden Fall komplett integriert", freut sich die 18-jährige. "Nur fußballerisch bin ich noch nicht so ganz drin." Im Sommer wechselte die gelernte Innenverteidigerin von der Warendorfer SU nach Telgte und erhoffte sich eine neue, offensivere Position. Trainer Sebastian Wende sah das Potential und wünschte sich zu den offensiven Qualitäten eine Spielerin, die Verantwortung übernimmt und ihre Mitspielerinnen führt. Beides konnte Rüter noch nicht zu 100 Prozent einbringen. "Im Moment spiele ich wieder in der Innenverteidigung. Der Trainer will über die Sicherheit gehen. Meine Wunschposition ist es nicht, aber natürlich spiele ich da, wo mich der Trainer aufstellt." 

In das Aufbauspiel aus der Verteidigung heraus konnte Rüter Ruhe und Erfahrung bringen. Nach vorne konnte sie, wie sie selbst sagt, allerdings noch keine Akzente setzen. Und auch ihre Art Fußball zu spielen, konnte die Telgterin noch nicht wirklich zeigen. "Wir spielen oft mit langen Bällen. Ich bin eher jemand, der mit kurzen Pässen das Spiel schnell machen will. Einfach viel Spielen, statt mit dem Ball zu laufen." Ein eingespieltes Team sind Franziska Rüter und die SG Telgte also noch nicht. Das könnte aber auch daran liegen, dass es mit den Münsteranerinnen in dieser Saison generell noch nicht rund läuft. 

Zu wenig Tore

Der Start gelang - sieben Punkte aus drei Spielen - danach folgten jedoch drei Niederlagen. Woran das liegt? "Wir müssen unsere Startelf extrem oft ändern. Vier, fünf Leute müssen gewechselt werden. So können wir uns nicht einspielen", klagt Rüter. Ein weiteres Manko seien die Torabschlüsse - wenn sie denn gesucht werden. Fünf Tore erzielten die Grün-Weißen erst. Und das, obwohl sie trotz Relegation in der vergangenen Saison mit 54 Treffern die sechstbeste Offensive stellten. "Oft fehlt der entscheidende Pass und die Kreativität. Wir spielen im letzten Drittel zu ungenau, zu hektisch. Und wir schießen einfach zu wenig." Das sollte gegen Wessum besser werden, will die Mannschaft von Wende dort punkten. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, "aber wenn wir alles geben und einen guten Tag erwischen, können wir auch dort einen oder vielleicht sogar drei Punkte holen", bleibt Rüter optimistisch. 

Borussia Emsdetten - GW Amelsbüren (Sonntag, 13 Uhr)
So schnell kann's gehen! Drei Spiele, drei Siege - zuletzt ein 3:0 gegen Oeding - und schon steht die Borussia auf einem guten fünften Platz. Zwar sind es bis zur Spitze fünf Punkte, besser als nach dem verpatzten Saisonstart sieht es aber allemal aus. Genau deswegen will Stephan Claßen auch gegen Amelsbüren genauso weitermachen, wie in den vergangenen Partien. "Wir wollen unser Spiel aufziehen", gibt der Coach die Marschroute vor. Er weiß aber auch um die Qualität des Gegners. "Amelsbüren hat gute Spiele gemacht. Wichtig wird es sein, die Spitzen um Luisa Wünnemann unter Kontrolle zu kriegen." Genauso selbstbewusst will auch Andreas Wennemer, Trainer der punktgleichen Grün-Weißen, auf Sieg spielen. Bereits am vergangen Spieltag sah er ein verdientes 2:1 gegen Telgte, weiß aber auch: "Wir sind wie Emsdetten noch nicht bei 100 Prozent." Bleibt abzuwarten welches der beiden Teams am Sonntag näher an diese Marke kommt.
Heimspiel-Tipp: 2:2
Franziska Rüter
: 2:2

Union Wessum - SG Telgte (Sonntag, 13 Uhr)
Tabellenspitze im Gleichschritt. So sieht's aktuell da oben aus. Alle drei Mannschaften, darunter auch Wessum, spielten am vergangenen Spieltag unentschieden. 1:1 hieß es am Ende gegen Ibbenbüren - trotz einer verschlafenen ersten, aber dafür umso besseren zweiten Halbzeit. Nach der ersten Punkteteilung in dieser Saison, ist das Ziel für das kommende Heimspiel gegen Telgte klar: "Drei Punkte", gibt Marco Leimbach vor. Noch sind seine Schützlinge zu Hause ungeschlagen - bei einem Torverhältnis von 16:0. Also nicht zu knacken? "Für mich ist Wessum der Aufstiegskandidat Nummer eins", hat Telgtes Trainer Sebastian Wende Respekt vor dem Gegner. "Aber sie sind verwundbar, wie man gegen Brochterbeck gesehen hat." Zwar kassierte Wessum zu Hause noch kein einziges Gegentor, "aber wir wollen ein Tor schießen und gucken, was dann passiert." 
Heimspiel-Tipp: 3:1
Franziska Rüter
: 2:3

FC Oeding - BSV Brochterbeck (Sonntag, 13 Uhr)
Es geht in die richtige Richtung für den FC. Den ersten Dreier fuhr das Schlusslicht noch nicht ein, die Leistung beim 0:3 gegen Emsdetten stimmte die Mannschaft von Meike Roters jedoch optimistisch. Problematisch dürften allerdings weiterhin die Gegentore sein. Drei Stück kassierte der Aufsteiger im Durchschnitt. Da wird es für den Sturm schwierig, das auszugleichen. Brochterbeck, seit vier Spielen sieglos, steht nach dem 1:1 gegen Flaesheim wohl auch noch nicht dort, wo Trainer Andrew Celiker gerne hin möchte. Sechs Punkte und Platz zehn - da hat man sich eindeutig mehr erhofft bei den Rot-Weißen. 
Heimspiel-Tipp: 1:2
Franziska Rüter
: 0:2

SV Herbern - Arminia Ibbenbüren (Sonntag, 15 Uhr)
Es läuft bei der Arminia. So ganz ohne Druck, mit einer guten Leistung in Halbzeit eins und ein bisschen Glück zum Ende hin, schafften es die Ibbenbürenerinnen zu einem verdienten 1:1 gegen Wessum. Damit bleiben sie punktgleich mit der Union auf Rang drei und weiterhin nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus Nottuln. Das hätte vor der Saison wohl keiner erwartet. Am Sonntag geht es für die Mannschaft von Katharina Eiter, die auswärts bislang alles gewann, nach Herbern. Neun Punkte hat der SV auf dem Konto, auch dank des 2:1-Sieges gegen Scheidingen am vergangenen Spieltag. Erneut drei Punkte und Herbern würde bis auf einen Punkt an die Arminia heranrücken. 
Heimspiel-Tipp: 0:2
Franziska Rüter: 
1:3

Concordia Flaesheim - Fortuna Gronau (Sonntag, 15 Uhr)
3:3 gegen Nottuln - wer hätte das gedacht? Nachdem die Fortuna zuvor in fünf Spielen gerade einmal drei Punkte holte und dabei nur vier Tore schoss, warf sie am vergangenen Spieltag alles rein und kam nach einem Zwei-Tore-Rückstand kurz vor Schluss noch einmal zurück. Es geht also anscheinend doch. Zwar klappte das Siegen an der Laubstiege immer noch nicht - vier Unentschieden und zwei Niederlagen - die Chancen für drei Punkte stehen aber am Sonntag gar nicht so schlecht. Immerhin geht es in Flaesheim gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Die Concordia hat einen Punkt und einen Sieg mehr auf der Habenseite. Zuletzt erzielte sie ebenfalls ein Unentschieden in Brochterbeck. 
Heimspiel-Tipp: 1:1
Franziska Rüter
: 0:1

GW Nottuln - SC Gremmendorf (Sonntag, 15 Uhr)
Vor der Saison wäre diese Begegnung zwischen dem Fast-Absteiger in die Bezirksliga und dem ehemaligen Westfalenligisten wohl für viele eine klare Angelegenheit gewesen. Jetzt, nach sechs Spieltagen, sieht das allerdings etwas anders aus. Nottuln steht noch ungeschlagen an der Tabellenspitze. Und die Mannschaft von Pascal Henkel? Die dümpelt momentan mit sieben Punkten im Mittelfeld herum - sehr zur Verwunderung von Nottulns Trainerin Anna Donner. "Ich bin überrascht, dass Gremmendorf so viele Punkte liegen gelassen hat." Ihr Gegenüber hingegen weiß, was in den vergangen Wochen gefehlt hat. "Wir müssen spielerisch konstanter auftreten und auch mit Zweikampfstärke dagegenhalten, wenn es mal nicht so läuft." Nach dem "überragenden" Saisonstart der Gastgeber, erwartet Henkel ein intensives Spiel, in dem Nottuln diesen "bestätigen und ausbauen wollen wird." Genauso sieht es aus: "Wir wollen auf alle Fälle drei Punkte", sagte Donner. Wie? "Hinten sind sie knackbar. Wir müssen allerdings deren gute Offensive in den Griff bekommen."  
Heimspiel-Tipp: 3:1
Franziska Rüter
: 1:2

SG Coesfeld - SuS Scheidingen (Sonntag, 15 Uhr)
Konzentriert und eiskalt - so gelang den Coesfelderinnen das selbst für Trainerin Claudia Wiesmann überraschend deutliche 4:1 gegen Gremmendorf vor einer Woche.  Mit den Punkten neun bis elf heftete sich die SG an die Fersen des Trios an der Spitze und bestätigte den durchaus guten Saisonstart. Drei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Ganz anders sieht es in Scheidingen aus. Nach der 1:2-Niederlage gegen Herbern rutschte die Mannschaft auf einen Abstiegsplatz. Der einzige Sieg gelang am ersten Spieltag gegen Emsdetten. Danach konnten die Scheidingerinnen kein Spiel mehr für sich entscheiden. Ein Glück für den Tabellenvorletzten, dass in dieser Saison alles so eng zugeht. 
Heimspiel-Tipp: 2:1
Franziska Rüter
: 1:2



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