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Landesliga 4

Lennart Varwick (r.) ist einer der Spieler, der Eintracht Ahaus im Sommer wohl verlassen wird.

Neues Gesicht für die Eintracht


von Fabian Renger

(14.01.20) Beinahe wie im Taubenschlag ging es zu bei Eintracht Ahaus. Knipser vom Dienst Maximilian Hinkelmann macht den Abflug zur SpVgg Vreden, der spielende Co-Trainer Christopher Ransmann wird Coach in Ochtrup, Kai Erning übernimmt beim FC Vreden. Allesamt wichtige Persönlichkeiten und Stützen des Landesligisten. Müssen wir den Untergang des Abendlandes ausrufen? Mitnichten müssen wir das. "Ich sehe es als Chance, wir kriegen ja auch gute neue Namen dazu", betont Frank Wegener, Eintrachts Coach.

Im Sommer übernahm er von Jens Niehues das Steuerrad, vormals war er Trainer der Zwoten. Die erste Saisonhälfte war ein stetiges Auf und Ab. Der Vorjahresvierte überwintert als Elfter, was auch an einigen Verletzungen lag. Mehr hätte es trotzdem sein dürfen.

"Intern alles geklärt"

Nichtsdestotrotz: Auch wenn einige gehen, Wegener bleibt. "Seit Dezember bin ich gefühlt Nonstop für die Eintracht unterwegs", berichtet er von kräftezehrenden Wochen. Arbeit, die sich gelohnt hat. Aber auch Arbeit, die noch nicht beendet ist. "Wir wollten eigentlich bis Ende Januar durch sein", sagt Wegener. Das wird wohl knapp. "Intern haben wir aber soweit alles geklärt."

Immerhin. Neben dem oben genannten Trio haut auch Lennart Varwick in den Sack. Er wohnt und arbeitet in Düsseldorf, pendelt nur noch zum Training rüber. "Die Saison zieht er bis zum Ende durch", stellt Wegener klar. Danach nicht mehr. Nachzuvollziehen. Esad Dayan wechselt indes zum TSV Ahaus. Klingt komisch: Der TSV ist ein D-Ligist. Doch Dayans Bruder ist dort Trainer, er selbst mit 32 Jahren auch nicht mehr der allerjüngste. Da kann man mal den Aufwand zurück schrauben. Die abgängigen Kicker absolvierten allesamt bisher mindestens elf Partien, mit Ausnahme von Dayan gar minimum 14.

Co-Trainer "in Mache"

Neben Ransmann muss Wegener auch auf seinen zweiten Co-Trainer Niklas Grubbe verzichten. Ein Nachfolger sei in Mache, berichtet der Cheftrainer, noch aber nichts zu vermelden. Es geht im Idealfall in Richtung eines spielenden Co-Trainers. Dass sich so viel tut, ist für Wegener aber nicht ungewöhnlich. "Die jetzige Mannschaft spielt vier, fünf Jahre lang fast unverändert so zusammen, da ist sowas völlig normal", sagt er. Und wie hat er es so schön gesagt: Die Eintracht kriegt auch gute Namen neu hinzu. Dazu kommen wir jetzt.

Niclas Dormayer

"Für mich ein absoluter Killer! Der Junge ist richtig gut", freut sich Wegener auf eine Offensiv-Waffe. Dormayer geht für den SuS Stadtlohn in der Bezirksliga auf Torejagd. Seine aktuelle Bilanz: Elf Hütten in zwölf Einsätzen. In der letztjährigen Landesliga-Spielzeit, seiner ersten als Senior, waren es auch schon stattliche elf Buden. Zumindest einer, der die Hinkelmann-Lücke schließen könnte.

Jens Büsker

Einer vom Typ Anführer. Mittelfeld-Kraft, ebenfalls beim SuS Stadtlohn daheim. Büsker sammelte bereits Westfalenliga- und Oberliga-Erfahrung, derzeit ist er für die SuS-Zweite am Ball. Freiwillig rückte er dort aus internen Gründen ins zweite Glied. "Ein richtig guter Fußballer", sagt Wegener über den 24-Jährigen. Wahrscheinlich jemand für die Sechs.

Jonas Averesch

Häufig stand Wegener selbst auf dem Spielberichtsbogen - mangels (fittem) Ersatzkeeper hinter Christian Teriet. Das ist in der Rückrunde bereits Geschichte. Als Soforthilfe ist Jonas Averesch nun da. Der hielt zuletzt seine Pfoten für den FSV Ochtrup hin und lief in der Jugend einst für die Preußen in Münster auf, kam dort auf elf Junioren-Bundesliga-Einsätze. Weitere Stationen des 21-Jährigen waren Stadtlohn und die SG Coesfeld.

Männer für die Zukunft und aus dem eigenen Stall

Von der A-Jugend der SpVgg Vreden kommt im Sommer Jannes Brüning - besser gesagt: Er kehrt im Sommer zurück. Gebürtig ist der 18-Jährige nämlich Eintrachtler, könnte in der nächsten Spielzeit noch ein Jahr für die U19 auflaufen. Er ist im rechten Mittelfeld beheimatet, kann auch auf der Sechs spielen. "Wir wollen ihn an die Erste heranführen", sagt Wegener. Aus der eigenen Zweiten rückt Offensiv-Mann Jonathan Noack zu sofort hoch, dieser spendierte er sechs Tore in 14 Begegnungen. Ein weiterer Hochrücker aus dem Unterbau - allerdings erst im Sommer - ist Tim Brüning, ein Mann für die rechte Bahn.



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