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Fuchs Cup 2019 beim SV Herbern

Daniel Mladenovic (r.) lieferte mächtig ab.

Mit Leichtigkeit und mit Schönheit


Von Luca Adolph und Fabian Renger

(26.07.19) Am vergangenen Dienstag war der TuS Hiltrup beim 2:2-Remis gegen den VfL Senden noch unfassbar fahrlässig mit seinen Torchancen umgegangen. Diesmal feuerte der TuS allerdings aus allen Lagen und lederte die SG Bockum-Hövel beim letzten Vorrundenauftritt des Fuchs-Cups kurzerhand mit 8:0 ab.

„Wir waren sehr überlegen. Unsere Einwechselspieler haben dann auch noch mal Schwung reingebracht“, sagte Hiltrup-Coach Christian Hebbeler. Dem Kontrahenten aus Bockum-Hövel glückte nur ein einziger Torschuss aus der Distanz. Ansonsten führte Hiltrup durchweg die Regie beim Fuchs-Cup in Herbern.

Passstafetten vom allerfeinsten

Bereits früh in der Partie hatte sich Luca Marco de Angelis durchkombiniert und auf Montasar Hammami quergelegt. Der musste nur noch einschieben (12.). Wenig später stellte der Vorbereiter dann höchst persönlich auf 2:0 (31.). „Sämtliche Treffer sind aus dem Spiel heraus entstanden. Über zwei, drei Kombinationen haben wir uns nach vorne gespielt und eiskalt abgeschlossen“, sagte Hebbeler.

Einen absoluten Sahnetag erwischte Daniel Mladenovic. Erst nach der Halbzeitpause hatte Hebbeler den Hiltrup-Akteur ins Spiel geworfen. Nach einer Vorarbeit von Michael Fromme zündete Mladenovic so richtig durch. Ein Dreierpack binnen zwölf Minuten gab Bockum-Hövel dabei den Rest. „Er hat das sehr ordentlich gemacht und das obwohl er bis Montag noch im Urlaub war“, verriet der TuS-Trainer.

Mit diesem Kantersieg löst der Westfalenligist das Ticket für das Finale am bevorstehenden Sonntag. Der Sieger der Partie SC Westfalia Kinderhaus gegen den SV Herbern am heutigen Freitagabend leistet Hiltrup im Finale Gesellschaft. „Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir spielen werden. Was die Spannung und das Kräfteverhältnis innerhalb Münsters angeht, wäre ein Duell gegen Kinderhaus natürlich interessant. Ich würde mich aber auch auf ein Finale mit dem Ausrichter freuen“, sagt Hebbeler.

Schoss ein Traumtor: Patrick Fechtel.

Etwas für die Zuschauer boten unterdessen die Männer des VfL Senden und des SC Greven 09. Am Ende einer mehr als bemerkenswerten Begegnung stand ein 6:5 (2:3)-Erfolg für die Sendener. Was ihnen nichts nützte - sie sind, ebenso wie die Grevener, raus aus dem Wettbewerb. Hiltrup hätte im Parallelspiel nicht punkten dürfen.

Nun gut: Die Begegnung alleine war schon das Eintrittsgeld mehr als wert. Insbesondere die Hütte von Patrick Fechtel. Er erzielte das zwischenzeitliche 2:2 - einer von zwei Fechtel-Treffern an diesem Tag - in einer unnachahmlichen Art und Weise. Nach einem Abpraller stieg er in die Lüfte und knallte die Kugel aus rund 18 Metern (!) per Seitfallzieher (!!!) über den verdutzten VfL-Schnapper Björn Wilms hinweg ins Netz.

Sommer und die Sportschau

"Den hätte ich gerne aufgezeichnet und zur Sportschau geschickt", war 09-Coach Andreas Sommer sprachlos. Kameras waren nicht zugegen, schade eigentlich. Denn dieses Match hätte es verdient gehabt. Senden ging fix mit 2:0 in Front, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen - 2:4. Dann egalisierte der VfL wieder, ehe Vargin Der per Strafstoß das 5:4 für die Grevener markierte. Reicht noch nicht? Nö, reichte noch nicht. Senden drehte wieder den Spieß um zum Endstand.

"Die ersten 60 Minuten waren guter Fußball", lobte Sommer. Insbesondere fand er, seine Mannen hätten die Ballsicherheit im Spielaufbau wiedergefunden. Die war zuletzt etwas vermisst worden. Auch habe man das Pressing des Gegners oft konsequent unterbunden. Schicker Auftritt. Nachher war letztlich die Puste raus. "Ach, ist nicht so wild", freute sich Sommer schlussendlich auf den Mannschaftstag am Wochenende.

TuS Hiltrup – SG Bockum-Hövel 8:0 (3:0)
1:0 Hammami (12.), 2:0 De Angelis (31.)
3:0 Fromme (44.), 4:0 Hammami (66.)
5:0 Vercelli (75.), 6:0 Mladenovic (77.)
7:0 Mladenovic (82.), 8:0 Mladenovic (89.)

VfL Senden - SC Greven 09 6:5 (2:3)
1:0 Schrader (4.), 2:0 Frahman (26.)
2:1 Fechtel (28.), 2:2 Fechtel (31.)
2:3 P. Lakenbrink (42.), 2:4 B. Lakenbrink (56.)
3:4 Bäumer (59.), 4:4 Abed (62.)
4:5 Der (FE/72.), 5:5 Heubrock (81.)
6:5 Abed (86.)



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