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Querpass - Kreispokalfinale der Frauen 2019/20

Zwei Spielerinnen werden noch zum Essen eingeladen. Gefeiert haben den Pokalgewinn trotzdem alle.

Gefeiert wird beim Spanier


Von Eva-Maria Landmesser 

(14.09.20) ) Im nachgeholten Kreispokalfinale der Saison 2019/20 setzte sich Germania Hauenhorst mit einem deutlichen 6:0 (1:0) gegen Borussia Emsdetten durch. Besonderer Beigeschmack: Zwei Hauenhorster Spielerinnen werden es sich zukünftig auf Kosten von Trainer Ralf Spanier kulinarisch gut gehen lassen. Doch das ist es dem Spielleiter nach eigener Aussage wert.

"Wenn unser Sturmduo Schampera und Jäger im Endspiel zusammen fünf Tore schießt, lade ich beide zu einem feudalen Essen ein", ließ Spanier im letzten Training vor dem Finale verlauten. Dass das Ergebnis so deutlich ausfallen würde, damit hatte er nicht gerechnet. Schließlich handelte es sich bei den Gegnerinnen ebenfalls um Westfalenligistinnen und bei der Partie nicht nur um ein Finale, sondern auch um ein Derby. Als Co-Trainer Christian Scheinig beim Stand von 4:0 in der 71. Spielminute anbot , beide Spielerinnen als Abhilfe noch  auswechseln zu können, lehnte Spanier getreu dem Motto "Wettschulden sind Ehrenschulden" ab. Nur auf den Besuch eines Spanischen Restaurants bestand er.

Hauenhorst bewahrt die Ruhe

Dabei sah es zu Beginn der Partie gar nicht mal so eindeutig aus. Borussia Emsdetten legte ein hohes Tempo an den Tag, presste extrem und verhinderte damit einen vernünftigen Spielaufbau der Gegnerinnen. Als sich die Hauenhorster Spielerinnen jedoch auf das hohe Stressaufkommen zu Beginn eingestellt und zur eigenen Ruhe zurückgefunden hatten,  machten sie aus der Not eine Tugend und warteten geduldig ihre Chancen ab. Nach einer halben Stunde bot sich eine solch in der Form eines Tempogegenstoßes, den Nicole Scmapera schließlich zum 1:0 abschloss.

Emsdetten kann Tempo nicht durchhalten

 Auf der anderen Seite wurde Emsdetten das hohe Spieltempo schließlich zum Verhängnis, denn bald konnte es nicht mehr aufrechterhalten werden. Als kurz nach der Pause dann das 2:0 durch Schampera fiel, war die Borussia abgemeldet. Zwei weitere Male trug sich die neue, alte Hauenhorster Stürmerin auf der Torschützenlist ein. So auch ihre Kollegin Lina Jäger. Beide profitierten dabei von der hervorragenden und perfekt abgestimmten Vorarbeit ihrer Mannschaft. Für Emsdettens Trainer Christian Reisener hat zweifelsfrei die bessere Mannschaft gewonnen. Mit der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit war er sehr zufrieden. "Schade, dass wir in der Zweiten dann so eingebrochen sind", so Reisener.

Borussia Emsdetten - Germania Hauenhorst     0:6 (0:1)
0:1 Schampera (30.), 0:2 Schampera (54.),
0:3 Schampera (57.), 0:4 Jäger (71.),
0:5 Schampera (75.), 0:6 Jäger (77.),



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