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Westfalenliga 1

Markus Heckmann steht in der kommenden Saison für den SV Mesum an der Seitenlinie. Er wird Co-Trainer von Marcel Langenstroer. Foto: Lehmann

Mesums Zukunfts-Entscheidung


Von Christian Lehmann

(21.12.21) Im Grunde genommen ändert sich im Trainerteam des SV Mesum zur kommenden Saison ja gar nicht allzu viel. Chefcoach Marcel Langenstroer bleibt dem Verein für mindestens ein weiteres Jahr erhalten, auch Torwarttrainer Ingo Beckmann und Athletik-Coach Sascha Guetat dürften die Zusammenarbeit mit dem Club im Hassenbrock fortsetzen. Auf dem Co-Trainerposten gibt es allerdings eine Neuerung, und die lässt durchaus aufhorchen: Markus Heckmann, derzeit noch Chefcoach beim Bezirksligisten Emsdetten 05, wird Langenstroer anstelle von Rainer Weikert zur Seite stehen.

"Das ist absolut keine Entscheidung gegen Rainer, sondern eine Zukunfts-Entscheidung", betont Mesums Sportlicher Leiter Michael Gordalla. Mit dem gebürtigen Hauenhorster Heckmann, der aktuell in Mesum baut, gab es bereits vor zwei Jahren lockeren Kontakt. "Daher wusste ich, dass er sich vorstellen kann, mal was für uns zu machen. Er ist sehr ambitioniert und kommt mit der Perspektive, bei uns vielleicht auch mal den nächsten Schritt zu gehen."

Jung, aber bereits sehr erfahren

Nun zählt "Cello" Langenstroer zwar noch längst nicht zum alten Trainer-Eisen, Heckmann ist aber sicherlich jemand, den man sich auf lange Sicht im Hassenbrock auch als Chefcoach vorstellen könnte. Während sich zudem die Schwerpunkte von Weikert im Bereich Athletik mitunter auch mit denen Guetats überschnitten, bringe Heckmann als junger Trainer nicht nur frischen Wind, sondern auch viel Erfahrung und zusätzliches taktisches Knowhow mit ein. Der Inhaber der B-Lizenz coachte bereits mehrere Jahre in der Jugend des FC Eintracht Rheine und bei Germania Hauenhorst, ehe er im Sommer 2020 seine Arbeit am Wasserturm aufnahm. "Markus ist sicherlich keiner, der nur Hütchen aufstellt", weiß Gordalla.

Im Gespräch mit Heimspiel-online räumt Heckmann ein, dass er sich die Entscheidung, in Emsdetten aufzuhören, alles andere als leicht gemacht - "weil ich dort perfekte Bedingungen habe. Mit Denis da Silva und Pascal Göcke steht mir ein überragendes Trainerteam zur Seite, außerdem haben wir mit Lois Fetsch einen Sportlichen Leiter, der sich voll reinhängt und mir eine gute Perspektive aufgezeigt hat. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen, es macht mega viel Spaß mit der Truppe. Trotzdem habe ich einen großen Bezug nach Mesum und mache auch keinen Hehl daraus, dass ich für mich immer schon klar hatte, da mal etwas zu machen."

Co-Trainer-Rollte passt 

Über den Zeitpunkt des Wechsels könne man sicherlich streiten, räumt Heckmann ein. "Ich hatte aber super gute Gespräche mit Cello und mir ist es wichtig, mit anzupacken." Auch die Rolle des Co-Trainers passe zur aktuellen Lebenssituation. "Die hatte ich ja auch schon unter Rainer Sobiech oder Thomas Höing inne", sagt der erst 29-Jährige, der bereits in früher Jugend als Trainer einstieg und nach Erfahrungen in der Germania-Jugendabteilung sowie am DFB-Stützpunkt fünf Jahre lang FCE-U-Mannschaften betreute. Seit sechs Jahren ist er als Coach im Seniorenbereich tätig. Zu möglichen Ambitionen zur Chefrolle in Mesum sagt er: "In die Glaskugel habe ich noch nie geschaut, aber natürlich habe ich Ambitionen. In ein paar Jahren in der ersten Reihe zu stehen und womöglich die Westfalenliga direkt vor der Haustür zu haben, hört sich erstmal nicht schlecht an. Ob es dann wirklich so kommt, ist eine andere Frage." Für Heckmann zählt nun erstmal die nahe bis mittelfristige Zukunft: "Ich werde mich bis zum Sommer in Emsdetten voll reinhauen!", verspricht er.

Davon ist auch Lois Fetsch überzeugt. Der neue Sportliche Leiter der Nullfünfer räumt aber auch ein, dass er nach seinem Amtsantritt voll mit Markus Heckmann als Chefcoach geplant hatte. "Es ist nicht so, dass wir Hurra geschrien haben. Wir hätten gerne mit Markus weitergemacht, weil er ein richtig guter Mann ist. Es ist aber alles reibungslos gelaufen, wir hatten eine gute Kommunikation. Ich kann seine Beweggründe verstehen und wünsche ihm alles Gute." Fetsch führt aktuell Gespräche mit möglichen Nachfolge-Kandidaten, spätestens Anfang Januar möchte er die Trainerfrage geklärt wissen.

In Mesum haben sie derweil diese Kuh vom Eis. Dass Langenstroer nach seinem Trainer-Comeback im vergangenen Sommer weitermacht, war beim SVM ohnehin keine große Frage. Mit den Leistungen in der Hinrunde zeigt sich Michael Gordalla absolut zufrieden - auch wenn die jüngsten beiden Niederlagen in Nottuln (4:5) und gegen Hiltrup (1:4) mit neun Gegentreffern den insgesamt positiven Eindruck beim Tabellen-Zwölften etwas trüben. "Wir sind voll konkurrenzfähig und wissen, in welche Richtung die Arbeit in der Vorbereitung gehen muss, damit wir stabiler werden", sagt der Sportleiter, der nun bereits gemeinsam mit Michael Egbers in die ersten Spielergespräche eingestiegen ist. Für Oscar Ricken, der schon jetzt zum FC Eintracht Rheine zurückkehrt und dort in der Zweiten spielen soll, hat der SVM die Freigabe erteilt.

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