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Volleyball

Ende gut, alles gut


Von Eva-Maria Landmesser

(26.03.18) Äußerst unglücklich unterlag BW Aasee mit 1:3 (25:10; 12:25; 24:26; 17:25) dem TV Cloppenburg im letzten Spiel der Saison. Ausschließlich vom Pech gezeichnet waren die Münsteranerinnen jedoch nicht. Da auch die punktgleiche SSF SG Bonn verlor, sicherte sich Blau-Weiß mit dem achten Rang den Klassenerhalt.

„Im ersten Satz lief alles so wie wir es uns vorgestellt hatten“, erklärte Aasees Co-Trainer Kai Annacker nach der Partie. In Sachen Aufschlagqualität, Blockstrategie und Angriff präsentierte sich Blau-Weiß nahezu fehlerfrei, sodass die Gäste über zehn Punkte nicht hinauskamen.

Im zweiten Spielabschnitt setzte jedoch der Jojo-Effekt ein. So schienen die BWA-Volleyballerinnen regelrecht überrascht, als sich Cloppenburg nun wehrte und aufbegehrte. Eigenfehler beim Aufschlag und Undiszipliniertheit im Block war für Aasee nun wieder auf der Tagesordnung.

Diskussionen und Unruhe im zweiten Satz

Im weiteren Verlauf des Spielabschnitts ahndete das Schiedsgericht das Beschwerdeverhalten von BWA-Coach Kai Annacker erst mit einer gelben Karte. „Ich habe mich aber noch einmal sehr geärgert und, durchaus ungestüm, mein Sacko ausgezogen. Ganz bewusst habe ich mich dabei nicht zum Schiedsrichter gewendet. Dennoch meinte er mir eine rote Karte zeigen zu müssen“, so Annacker. Die Konsequenz lautete zwar Ballwechselverlust, unruhig blieb es jedoch weiterhin.

Nachdem die zweite Schiedsrichterin selbst ins Anschreiben eingegriffen habe, hätten die Rotationen nicht mehr gestimmt. Nach einer fünfminütigen Diskussionsunterbrechung, seien die Teams sodann angehalten worden, in der gegenwärtigen Aufstellung weiterzuspielen. „Es ist nicht so als hätten wir uns aufgegeben. Wir haben gekämpft. Zu diesem Zeitpunkt war der Faden allerdings schon gerissen und wir haben erst einmal eine Menge Punkte verloren“, erklärte Aasees Trainer.

Trotz der Unsicherheit gelang es den Gastgeberinnen im dritten Satz wieder auf Kurs zu kommen. Nach einem Spielverlauf auf Augenhöhe und einer knappen Crunchtime hielt Blau-Weiß zweimal den Satzball in den Händen, machte den Sack jedoch nicht zu. Im vierten Satz setzte sich Aasees Misere dann fort. Hier bekamen die Gastgeberinnen keinen Fuß an die Erde. „Aber wir hatten zwischenzeitlich schon von Bonns 0:3-Niederlage gehört, sodass wir unseren Klassenerhalt trotzdem feiern konnten“, verriet Kai Annacker.



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