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Volleyball

Felix Wessels (l.) und seine TSCler waren gegen die Tebu-Volleys anfangs auf einem guten Kurs. In der zweiten Spielhälfte waren die Gäste jedoch das bessere Team.

Crunchtime ist nicht TSC-Time


Von Lars Johann-Krone

(01.10.17) Da haben die Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck Punkte liegen gelassen. Im Heimspiel gegen den Zweitliga-Absteiger Tecklenburger Land Volleys war mehr möglich als die letztlich bittere 1:3 (23:25, 25:18, 19:25, 24:26)-Niederlage. In den entscheidenden Phasen waren die Gievenbecker jedoch wieder nicht wach genug.

Das ist ein Problem, dass die Mannschaft um Trainer Axel Büring auch in der vergangenen Saison schon hatte. Immer wieder vergab sie die Gelegenheit, Sätze, in denen sie vorne lag, auch zu Ende zu bringen. So war es auch am Samstag in Satz eins. Trotz einer komfortablen und auch verdienten Führung, gab der TSC den Abschnitt noch aus der Hand. Die Tebu-Volleys entdeckten gegen gut aufschlagende und gut angreifende Gievenbecker plötzlich ihre Block-Qualitäten und gewannen Abschnitt eins noch.

Abgeklärtheit fehlt noch

"In der Crunchtime fehlt uns oft einfach noch die Abgeklärtheit", meinte TSC-Trainer Axel Büring. Gut, dass seine Mannschaft diese entscheidende Phase in Durchgang zwei einfach umging. Zu deutlich führte der TSC, sodass der Crunchtime in diesem Fall der Biss fehlte und die Gastgeber ausglichen.

Den Druck und die Präzision im Aufschlag hielt Gievenbeck allerdings nicht aufrecht. Zudem hatte die Annahme um Libero Samuel Schleitzer Probleme. Schleitzer musste durchspielen, da der eigentliche Annahme-Libero, Nils Lydorf krankheitsbedingt früh aus dem Spiel musste. Und die Tebu-Volleys nutzten die Unsicherheit aus. Locker gewannen sie Abschnitt drei und schienen auch im vierten Durchgang die Oberhand zu behalten. Erst spät kämpfte sich der TSC wieder in die Partie, machte aus einem 19:22 noch ein 24:24. Frank Ludwig machte mit seinem Einer-Block den Ausgleich perfekt. Der Außenangreifer stand dann allerdings wenig später in der Annahme und baggerte eine gute Tecklenburger Angabe an die Hallenwand. Der Traum vom Tiebreak war geplatzt.

Axel Büring war nachher dennoch nicht unzufrieden: "Der Gegner war einfach besser. Aber ich bleibe dabei. Ich habe in der vergangenen Saison kein Spiel auf diesem Niveau gesehen."



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