Kreisliga A
Strauss ist Bürens erster Schnapp
Von Christian Lehmann
(03.04.24) Es sieht gut aus für den SV Büren. Sehr gut. Nach dem 13. Sieg in Folge führt das Team von Trainer Marcel Czichowski das Klassement in der Kreisliga A mit fünf Punkten Vorsprung auf den TuS Recke an. Bei noch neun ausstehenden Spielen ist es also durchaus sinnvoll, sich mit einem möglichen Bezirksliga-Szenario auseinander zu setzen. Kaderplaner Nino Lücke hat nun mit Finn Strauss den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit vorgestellt.
Der 20-Jährige spielt in der aktuellen Saison für den Osnabrücker SC und kam beim Schlusslicht der Bezirksliga Weser-Ems 5 zwölfmal zum Einsatz (zwei Tore). Zuvor war er für den Landesligisten VfR Voxtrup am Ball, in der Jugend kickte er auch beim SV Atter. "Er hat schon ein, zweimal bei uns mittrainiert", erinnert sich Coach Czichowski. "Damals hat er sich aber dazu entschlossen, vom VfR Voxtrup zum OSC zu gehen. Jetzt hat er sich nochmal bei uns gemeldet. Ein sehr guter Transfer, über den ich mich sehr freue." Er beschreibt den Neuzugang als "sehr körperlichen, großgewachsenen Innenverteidiger, der aber auch über eine gute Technik und Geschwindigkeit verfügt. Außerdem ist er mit seinen 20 Jahren auch noch sehr entwicklungsfähig." Nicht ausgeschlossen also, dass Strauss auch auf einer anderen Position zum Einsatz kommt.
Kader bleibt nahezu beisammen
Strauss soll nicht der einzige Neue bleiben, komplett umkrempeln wolle man den Kader aber auch nicht, betont Czichowski. Durch den Ausfall von Langzeitverletzten wie etwa Patrick Klug oder Pedrinho sei die Personaldecke in der laufenden Saison ab und an mal dünner gewesen. Bis auf wenige Ausnahmen haben fast alle Spieler des aktuellen Teams bereits ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. "Ich gehe fest davon aus, dass wir mit dieser Truppe auch in die nächste Saison gehen werden", sagt Czichowski.
Bürens Übungsleiter macht keinen Hehl daraus, dass man sich natürlich auch auf das Szenario Bezirksliga-Aufstieg vorbereitet: "Sonst würden wir unsere Hausaufgaben nicht machen. Natürlich würden wir gerne aufsteigen, aber wir wissen auch, dass noch einige Spiele vor uns liegen. Wir tun gut daran, demütig an die nächsten Aufgaben ranzugehen, wissen aber, dass die Mannschaft das Potenzial hat, in die Bezirksliga aufzusteigen. Wir müssen jetzt aber erstmal sehen, dass wir Teuto Riesenbeck II schlagen."








































