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Bezirksliga 7

Wir würden gerne wissen, wie die Szene hier weitergegangen ist: Zieht Drensteinfurts Sam Scharmann (l.) voll durch, dann dürfte Wolbecks Jim Waltermann (r.) wohl heute heftige Schmerzen haben... Fotos: Greshake

Standard-König Lubitz zieht Drensteinfurt den Zahn


Von Nils Hanewinkel

(04.09.23) Ein ruhender Ball kann so einiges bewirken. Dass gleich vier davon zu einem Torerfolg führen, sieht man aber nicht alle Tage. Zwei Ecken, ein Freistoß und ein Elfmeter brachten den VfL Wolbeck auf die Siegerstraße und sorgten für einen 4:2 (0:1)-Erfolg beim SV Drensteinfurt.

Ihre Standardshow präsentierten die Wolbecker erst im zweiten Durchgang. Vor der Pause ging es ruhiger zu. Beide Mannschaften hatten ihre Tormöglichkeiten, nutzen diese aber nicht. Für Wolbeck vergaben Marvin Deckert (5.) und Tilo Gadau (14.) die besten Chancen. Doch einer blieb cool: Robin Wichmann. Eine schöne Kombination über Leon van Elten und Torben Beyer landete in der Mitte bei Wichmann, der aus 15 Metern einnetzte (1:0, 34.). "Zur Pause war das für mich nicht unverdient. Es war ein ausgeglichenes Spiel", sagte SVD-Trainer Peter Lohrmann.

Sorgenbereitendes Abwehrverhalten

Die zweite Halbzeit wurde dann zur Bühne für Yannek Lubitz. Kurz nach Wiederanpfiff segelte sein Eckball in den Drensteinfurter Strafraum und Tilo Gadau nickte die Kugel ein (1:1, 49.). Quasi baugleich war dann der Führungstreffer für die Gäste. Ecke Lubitz, Tor Marvin Deckert (1:2, 68.). "Das bringt totale Unsicherheit rein, wenn du Standards so schlecht verteidigst. Ich mache mir da langsam Sorgen", klang Lohrmann fast verzweifelt. Doch damit noch nicht genug. In  der 78. Spielminute trat Lubitz einen Freistoß aus dem Halbfeld und bediente damit den eingewechselten Sebastian Hübener, der zum 3:1 für die Stewwerter traf. "Von der Bank kam heute enorm viel Power bei uns. Die Jungs haben sich echt empfohlen", freute sich Wolbecks Co-Trainer Sebastian Wende.

Nochmal spannend wurde es, als Diogo Castro in der Schlussphase verkürzte. Eine Flanke rutschte im zweiten Versuch an den langen Pfosten durch, wo Castro lauerte und vollstreckte (2:3, 82.). Allen Drensteinfurter Hoffnungen zum Trotz, setzte Lubitz seiner Leistung noch das berühmte Sahnehäubchen oben drauf. Nach einem Foul an Aron Jakab gab es Strafstoß für Wolbeck. Lubitz blieb eiskalt und sorgte damit für den Endstand (2:4, 90.). "Der Gegner war hinten raus etwas müde. Das konnten wir nutzen und deshalb geht der Sieg für uns auch völlig in Ordnung", so Wende.

SV Drensteinfurt - VfL Wolbeck 2:4 (1:0)
1:0 Wichmann (34.), 1:1 Gadau (49.),
1:2 Deckert (68.), 1:3 Hübener (78.),
2:3 Castro (82.), 2:4 Lubitz (90.)

Leon van Elten (l.) setzt zum Schuss an. Aron Jakab hindert ihn daran.


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