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Germania Hauenhorst II konnte auch gegen die Reserve aus Gremmendorf nicht den ersten Punkt in dieser Saison holen.
Nele Eggelsmann (l.) holte mit dem FCG gegen Wolbeck und Fabienne Runtenberg den ersten Dreier.
Revanchierten sich für die Niederlage im Pokal: Maren-Isabel Wolf (l.) vom FCG, hier gegen Wolbecks Jennifer Behling.

Favoriten haben Probleme


von Helena Wilmer

(16.09.19) „Wenn wir ehrlich sind, hatte Recke zehn richtig gute Chancen und wir vielleicht vier“, erzählte Altenberges Coach Hans-Jürgen Albrecht. Nach Abpfiff hieß es dann aber trotzdem 2:0(0:0) für Altenberge. Vor allem in den ersten 20 Minuten setzte Recke die Gäste gewaltig unter Druck, doch an diesem Tag kam wohl nichts und niemand an Keeperin Kira Fröbrich vorbei, die durch einige Paraden ihre Mannschaft im Spiel hielt. Aber auch die Vordermannschaft versuchte am Spielgeschehen teilzunehmen. „Trotz der starken Leistung nach vorne von Recke, haben wir den Kopf nicht verloren und vernünftig von hinten rausgespielt, sodass der Gegner immer wieder neu anlaufen und aufbauen musste“, meinte Albrecht.

Mit dem Rausspielen war dann aber an der Mittellinie oft schnell Schluss und Recke übernahm wieder. In der Pause reagierte Albrecht auf seine sehr defensiv eingestellte Mannschaft und wechselte mit Shanice Lüttecke eine neue Offensivkraft ein – und das zeigte Wirkung. Zwar war Recke weiter spielbestimmend, bot Altenberge aber mehr Raum für Kontermöglichkeiten. Diese wussten zuerst Sharleen Lüttecke mit einem Schuss aus 22 Metern und im Anschluss Shanice Lüttecke zum 2:0, zu nutzen (76./85.). Recke rutschte damit von der Tabellenspitze auf Rang drei ab.    

Esch mit ein wenig Glück

Nur einen Zähler holte SW Esch am Wochenende, trotzdem schoben sich die Schwarz-Weißen auf Platz zwei in der Tabelle vor. Gegen Fortuna Walstedde kam die Mannschaft aber nicht über ein Remis hinaus – und das sogar nur mit ein bisschen Glück, denn den Treffer zum 3:3 erzielte Maria Nickel, nach einem schönen Zuspiel von Larissa Sophia Richter, erst in der Schlussminute (90.). Zu Beginn ließ Coach Paul-Simon Eckeler auf Grund zweier Ausfälle in der Innenverteidigung, mit einer Dreierkette spielen. Das erwies sich aber als Flop. Besonders Fortunas Stürmerin Jana Strate brachte die Defensive von Esch gewaltig zum Schwitzen.

Auch die Umstellung zurück zur guten alten Viererkette zeigte keine Wirkung. „Wir waren unkonzentriert, die Zuordnung passte nicht und wir standen zu weit weg von den Gegnern“, meinte Eckeler. So kam es, wie es kommen musste. Walstedde war gleich zweimal erfolgreich und schraubte das Ergebnis auf 2:0 (18./35.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es SW-Spielerin Stephanie Ahlers jedoch noch auf 1:2 zu verkürzen, „was für die Mannschaft natürlich Gold wert war“, so der Coach (44.). Nach der Pause verbuchte Esch zwar mehr Spielanteile, Walstedde blieb aber besonders über Konter gefährlich. Nach dem 2:2 durch Ahlers geriet der Gastgeber deshalb auch erneut in Rückstand (56./80.), ehe Nickel zum 3:3-Endstand traf. „Zwar war die zweite Hälfte besser, wir haben aber in den 90 Minuten immer nur reagiert, anstatt zu agieren. Das hat uns die drei Punkte gekostet“, erklärte Eckeler.     

Wieder gelang es Alverskirchen nicht, zu punkten. Gegen die SG Horstmar/Leer gab es eine knappe 2:3 (1:0)-Niederlage. Dabei waren die Rot-Weißen zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung gegangen. Doch zwei Minuten vor Abpfiff gelang es der SG mit einem Doppelschlag, das Spiel zu drehen und die drei Zähler einzufahren. Für Alverskirchen wird die Luft dünner im Tabellenkeller. Die Mannschaft ist mit Hauenhorst noch das einzige Team, ohne einen Punkt. Die Krise dürfte auch bei Germania Hauenhorst II ernst werden. Beim Aufsteiger SC Gremmendorf II gab es nichts zu holen für den Tabellenletzten. Der SC gewann mit 5:3 (2:1) und verbesserte sich wieder ein paar Plätze nach oben.

Gievenbeck mit erstem Dreier 

Endlich! Die Erleichterung nach dem ersten Dreier in dieser Saison war FCG-Trainerin Simone Westerhoff nach der Partie gegen den VfL Wolbeck deutlich anzumerken. Knapp aber verdient gewann der 1. FC Gievenbeck mit 1:0 (0:0). Nachdem Wolbeck vor zwei Wochen das Pokalspiel nach Elfmeterschießen noch gewonnen hatte, hatte die Mannschaft diesmal das Nachsehen. „Schon im Pokal wäre mehr drin gewesen, deshalb wollten wir uns diesmal für unsere guten Leistungen, die das Team auch im Training zeigt, belohnen“, meinte Westerhoff. Besondere Spannung bot die Partie nicht. Eher ein mäßiges Fußballspiel im Mittelfeld. Chancen waren in der Folge auch eher Mangelware. Der FCG verbuchte zwar mehr Ballbesitz und Kontrolle über das Spielgeschehen, doch es dauerte bis zur 64. Minute, ehe Lena Niesing nach einer Ecke erfolgreich war und zum 1:0 traf. Trotz des vielleicht nicht besten Spiels, ist Westerhoff zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge: „Wir haben den Ball laufen lassen, standen kompakt und haben wenig zugelassen und am Ende hat es für drei Zähler gereicht.“  



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