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Karina Samberg (Mitte) und RW Alverskirchen gaben durch die ersten gewonnen gegen den VfL Wolbeck, die rote Laterne wieder ab.

Tore wie am Fließband


von Helena Wilmer

(30.09.19) Schwere Beine hatte SW Esch am Freitagabend in Horstmar. Schon am Donnerstag musste die Mannschaft im Kreispokal ran, doch trotzdem reichte es gegen die SG für einen 4:2 (2:0)-Sieg. Nach einer schläfrigen Anfangsphase kamen die Schwarz-Weißen richtig in Fahrt, doch Horstmar machte es den Gästen immer wieder schwer. „Das ist eine junge Truppe, die den Ball laufen lassen kann. Damit haben sie uns gut beschäftigt, doch für Horstmar war ab dem Strafraum Schluss“, fasste SW-Coach Paul-Simon Eckeler zusammen. Kein Weiterkommen am Strafraum kannten Stephanie Ahlers und Maria Nickel dagegen nicht. Die beiden Offensivspielerinnen schraubten das Ergebnis auf eine zwischenzeitliche 4:0-Führung für Esch (33./37./59./61.). Die Partie vom Vortag war dann aber in der Schlussphase doch wohl noch deutlich in den Knochen zu spüren, sodass Horstmar noch zu zwei Treffern kam (67./88.). Großartig etwas gefährden konnte das am Ende aber auch nichts mehr.

Recke legt vor 

Nichts zu holen gab es für Langenhorst-Welbergen in Recke. Schon am Donnerstag durfte sich die Mannschaft eine saftige 0:6 (0:2)-Niederlage abholen. Doch einen völligen Untergang der Gäste sah TuS-Coach Andreas Kleine nicht: „Das war ein guter Gegner der viel spielerisch gelöst hat. Von der Qualität her war es ein starkes Spiel, wo wir dann aber in allen Bereichen doch etwas überlegen waren, sodass das Ergebnis auch von der Höhe her verdient ist.“

So brachten Ricarda Gerling und Leonie Beckmann Recke schon in der ersten Hälfte mit 2:0 in Front, ehe Marlene Gerhardt und Sophia Steinemann kurz nach der Pause alles klar machten (10./44./47./52.). In der Folge hatte Kleine an seinen Schützlingen nichts auszusetzen: „Trotz der 4:0-Führung haben wir nicht nachgelassen und gut gegen den Ball gearbeitet. Wir haben es kaum zugelassen, dass Langenhorst kontrolliert in unsere Hälfte kam und uns durch ein schnelles Umschaltspiel viele klare Chancen erarbeitet.“ Zwei dieser Chancen wussten Steinemann und Gerhardt noch zu nutzen, die den Endstand auf ein wohlverdientes 6:0 schraubten (67./80.)

Galaxy erstmals unterlegen

Vergangene Woche hatte sich BW-Coach Kolja Steinrötter doch endlich mal wieder ein einfaches Spiel gewünscht. Das war es gegen den bis dato ungeschlagenen FC Galaxy Steinfurt zwar nicht, doch BW Aasee entschied die Partie mit 2:1 (1:1) für sich. Die Blau-Weißen hatten das Spiel von Anfang an gut im Griff und verbuchten mehr Ballbesitz. So wurde Galaxy zwar weit in die eigene Hälfte gedrängt, doch die Mannschaft blieb über Konter brandgefährlich. Kein Wunder also, dass Lara Kreimer mit einem Distanzschuss aus 20 Metern für das 1:0 für Steinfurt sorgte (14.). „Überraschenderweise haben sich die Mädels davon überhaupt nicht beeindrucken lassen und wir haben größtenteils weiter das Spiel dominiert“, meinte Steinrötter.

Das Team verbuchte zwar nun einige Hochkaräter, doch es dauerte, bis Franziska Busswinkel einen Freistoß nutzte und zum Ausgleich traf (35.). In der zweiten Hälfte startete Aasee ebenfalls stark, doch verpasste es, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Auch der Treffer zum 2:1 durch Samira Mittring machte den Sack noch nicht zu, denn erst danach wurde es nochmal richtig spannend (71.). „Wir haben die Phase verpasst, wo wir das Spiel hätten entscheiden müssen, als der Gegner unsicher wurde. Die letzten 20 Minuten ist uns die Partie dann entglitten und unsere Torhüterin musste uns ein paarmal in höchster Not retten. Wäre es dann zum Ausgleich gekommen, hätten wir uns nicht beschweren dürfen“, erklärte Steinrötter. Hätte, hätte, Fahrradkette – Galaxy gelang der Treffer zum 2:2 nicht mehr und die Mannschaft musste die erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen.            

Alverskirchen mit erstem Sieg

Nicht die erste Niederlage, sondern den ersten Sieg feierte RW Alverskirchen gegen den VfL Wolbeck Und nicht nur das – beim 2:1 (1:0)-Sieg gab es die ersten Punkte überhaupt und die Rot-Weißen verließen wieder den letzten Tabellenplatz. Bereits nach sieben Minuten traf Louisa Rielmann zum 1:0 für Alverskirchen, doch kurz nach Wiederanpfiff kam der VfL zum Ausgleich. Sahen einige die ersten Zähler schon wieder hergegeben, war erneut Rielmann erfolgreich und netzte kurz vor Schluss zum 2:1 ein (89.).

Auch mehr Ballbesitz und der Versuch, immer alles fußballerisch zu lösen, führen nicht immer zum Ziel. So in der Partie des SC Gremmendorf II gegen den 1. FC Gievenbeck, welches die Reserve mit 3:1 (1:0) für sich entschied. Schon nach vier Minuten ging der SC etwas überraschend mit 1:0 in Front. Nach einer Ecke köpfte Ramona Dirkmann ein. In der Folge sorgte der FCG immer wieder für Druck im Mittelfeld, bis ins Tor ging der Ball aber nicht. „Gievenbeck hatte wohl ein paar 100 prozentige Chancen dabei, doch die konnten wir immer wieder löschen. Da fehlte die Kaltschnäuzigkeit. Wir setzten dagegen auf Konter – und die waren effektiv“, so SC-Trainerin Filipa da Silva Campos. Doch auch das Tor zum 2:0 brachte keine große Sicherheit, sodass Gievenbeck schnell zum 1:2 Anschlusstreffer kam (50./56.). Unterkriegen ließ sich Gremmendorf davon aber nicht, schließlich war das Spiel noch lange nicht vorbei und die Elf immer noch in Führung. Den Bann gebrochen hat dann Irina Paulsen. Ausgespielt mit einem klassischen Konter über die Außenbahnen kam Paulsen zum Abschluss und erzielte das 3:1 (68.).   

Wacker ohne Rücksicht

Bei Wacker Mecklenbeck II war die Motivation wohl, den 6:0-Sieg vom Konkurrenten Recke gegen Langenhorst noch zu übertreffen – und Fortuna Walstedde musste dafür beim 9:0 (5:0)-Kantersieg hinhalten. Schon nach sieben Minuten hatte Kathrin Pels mit einem lupenreinen Hattrick für die Entscheidung gesorgt, doch damit gab sich die Mannschaft noch lange nicht zufrieden und schraubte die Tordifferenz auf satte 24 Tore hoch.



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SC Münster 08 II 19    65:11 55  
2    TGK Tecklenburg 20    81:24 51  
3    SV Bösensell 19    49:10 49  
4    Neuenkirchen II 20    71:25 46  
5    Arm. Ibbenbüren 19    63:31 45  

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